Grenzschutz durch Jodler-Quartette?

Von | 2. Februar 2016

(MARTIN VOTZI) Heute wurde an der deutsch-österreichischen Grenze auf Migranten geschossen. Letzte Meldungen sprechen sogar davon, dass Frauen und Kinder darunter waren. Diese Meldung wäre natürlich ein sehr schlechter Faschingsscherz, aber das Ausmaß der moralischen Entrüstung über die Aussagen der Afd zur Grenzsicherung, nämlich die Grenzen als Ultimo Ratio auch mit Gewalt zu verteidigen, würde gut dazu passen.
Die Afd schwankt zwischen rechtspopulistisch und rechtsextrem. Sie spielt mit den Ängsten der Bürger und schürt eine fremdenfeindliche Stimmung. Die Aussagen von Frau Petry und Frau von Storch waren zumindest ungeschickt formuliert. Die Medien und die Politiker haben sich aber nur auf den Teil gestürzt, der möglichen Waffengebrauch an der Grenze das Wort redet. Die dann folgenden Ergänzungen, die Gewalt als allerletzte Möglichkeit beschreiben, welche durch andere Maßnahmen möglichst verhindert werden soll, sind im Eifer der Entrüstung „vergessen“ worden.
Lassen wir die letztendlich und langfristig unbedeutende Afd und ihre Rolle als moralischer Blitzableiter der „gutmeinenden“ Politiker und Medien beiseite und bleiben wir bei der Frage, wie wir unsere Grenzen schützen wollen und können. Vielen ist vermutlich noch das Bild in Erinnerung, als österreichische Polizisten eine Gruppe von die Grenze überquerenden Menschen zurückhalten wollten, vielleicht nur um ihre Papiere zu kontrollieren. Sie wurden nicht nur ignoriert sondern sogar mit verächtlichen Gesten bedacht. Was hätten die Polizisten tun sollen? Dies Frage wurde mit einer Gegenfrage beantwortet: Hätten sie auf die Migranten schießen sollen?
Das scheinen also die zwei Optionen zu sein: Durchwinken und lächeln, freundlich zur Registrierung bitten oder Gewalt anwenden, am besten gleich mit der Schusswaffe. In Wahrheit liegen zwischen diesen Extremen viele weitere Optionen, wie z.B. eindeutige Warnungen abgeben, bei wiederholtem Ignorieren der Anweisungen der Sicherheitsbehörden mit angemessener Gewalt vorgehen, wie z.B. mit Tränengas oder durch Warnschüsse.
Das klingt für manche herzlos, aber wenn das herzlos ist, sollten wir auch nicht mehr von Grenzschutz sprechen. Das offizielle Österreich verwendet ohnehin lieber das Wort Grenzmanagement, das aber mit Schutz nichts zu tun hat und derzeit nur in Spielfeld implementiert ist.
Glücklicherweise sind die meisten Flüchtlinge friedlich und lassen sich auch registrieren und in die vorgesehenen Notquartiere transportieren, die Dunkelziffer der nicht Registrierten und Untergetauchten können auch die zuständigen Behörden logischerweise nicht nennen.
Damit wir den neuen Richtwert möglichst nicht überschreiten, könnte man den berühmten 37.501ten Migranten durch einen Priester mit erhobenem Kreuz vom Grenzübertritt abhalten oder durch ein Jodler-Quartett, dass den armen Migranten so verängstigt, dass er Hals über Kopf das Weite sucht. Das spricht sich dann auch sicher unter den Nachdrängenden herum. Polizisten oder Soldaten eignen sich aber definitiv nicht für diese Aufgabe.
Die Königsidee ist aber ohnehin, die EU Außengrenzen zu schützen. Aber sagt bitte endlich, wie. Durch Lächeln oder vielleicht doch mit angemessener Gewalt, die Flüchtlinge vom Betreten europäischen Bodens abhalten soll? Moralische Bedenken sind hier nicht angebracht, ist ja alles weit weg und wird von der Frontex erledigt.
Noch besser ist es natürlich, wenn wir die Außengrenzen gar nicht schützen oder nur so tun, weil wir die schmutzige Arbeit an die Türkei gegen gute Bezahlung ausgelagert haben. Die zunehmenden Menschenrechtsverletzungen und den sich ausbreitenden Bürgerkrieg bei unserem verlässlichen Partner nehmen wir achselzuckend in Kauf. Das ist ja nicht von uns verursacht. Wie Pilatus waschen wir unsere Hände in Unschuld, wenn es dafür keine hässlichen Szenen an unseren Grenzen gibt.
Die Türken werden ja sicher die Menschen, die unbedingt nach Europa wollen, mit gutem Zureden und kleinen Geschenken von diesem Vorhaben abhalten. Hässliche Bilder wird es nur wenige geben, denn als Journalist lebt man in der Türkei gefährlich.

22 Gedanken zu „Grenzschutz durch Jodler-Quartette?

  1. Herbert Manninger

    Was ,,der rechte Rand”, also der nicht linksextreme, heute fordert und dafür medial geprügelt wird, ist jeweils drei Monate später der neueste Erkenntnisstand der davor so Empörten.

  2. nattl

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=941263889297108&set=a.131527333604105.29385.100002405186301&type=3&theater

    Beim “Schießbefehl-Interview” von Frauke Petry mit dem Mannheimer Morgen war auch Imad Karim anwesend.

    Er kommentierte unter einem Artikel von Tagesschau.de:

    “Kollegen von der Tagesschau, Ihr betreibt Propaganda von unglaublichen Maßen. So hat Frau Petry niemals gesagt. Ihr habt Euer Gewissen verkauft…….. für nichts!!!!

    Ich saß am selben Tisch und verfolgte das “Interview” , in der Redaktion von Mannheimer Morgen, das vielmehr ein Verhör war.

    Frau Petry wurde mehrmals diesbezüglich gefragt und jedesmal sagte sie, “wir müssen die Grenzen sichern und ich hoffe, es kommt nie soweit, dass ein Polizist von seiner Waffe Gebrauch macht”. Das hat aber die kleinkarierten Dorfjournalisten von MM nicht interessiert und wiederholten immer wieder und wieder und wieder ob sie für Schiessbefehl sei und jedesmal antwortete das gleiche, bis sie am Ende sagt, ein Polizist habe auch laut seinen Vorschriften zu handeln. (Es gibt Tonaufzeichnungen).

    Ihr verrät die Zukunft Eurer Kinder, Kollegen und das Schlimme, er wisst das nicht!

    Lasst Euch das von einem arabischsprechenden Ex-Kollegen von Euch sagen, IHR WERDET EUCH NOCH ZU EUREN LEBZEITEN BEREUEN, WAS IHR FRAU PETRY UND ANDEREN AUFRICHTIGEN BESORGTEN FRAUEN UND MÄNNERN IN DIESM LAND ANTUT!!!!! …… SPÄTESTENS, WENN DER “EROBERUNGSZUG” DER “GLÄUBIGEN” BEGINNT UND IHR ERKENNT, IHR HABT EUEREM LAND BALKANVERHÄLTNISSE BESCHERT!”

    Er hat leider recht, wir werden es alle noch sehen.

  3. Fragolin

    “Die Aussagen von Frau Petry und Frau von Storch waren zumindest ungeschickt formuliert.”
    Bei Frau von Storch gebe ich Ihnen durchaus recht, aber Frau Petry hat es eben niemals so formuliert, wie es durch die Medien formuliert wurde. Von “Schießbefehl” bis “Menschenhatz” gingen da die Unterstellungen, obwohl diese Frau einzig und allein auf geltendes Recht und Gesetz hingewiesen hat.
    Und das übliche “rechtspopulistisch” und “rechtsextrem”-Gewäsch ist nur noch lächerlich. Die Nazikeule hat jeglichen Schrecken verloren, das sollte den Agierenden eigentlich zu denken geben.
    “Das scheinen also die zwei Optionen zu sein: Durchwinken und lächeln, freundlich zur Registrierung bitten oder Gewalt anwenden, am besten gleich mit der Schusswaffe. In Wahrheit liegen zwischen diesen Extremen viele weitere Optionen, wie z.B. eindeutige Warnungen abgeben, bei wiederholtem Ignorieren der Anweisungen der Sicherheitsbehörden mit angemessener Gewalt vorgehen, wie z.B. mit Tränengas oder durch Warnschüsse.”
    Genau dieses gesetzeskonforme Vorgehen, bei dem der Gebrauch letaler Waffen als letztes Mittel der Staatsgewalt und unter dem Vorbehalt der Verhältnismäßigkeit zu erfolgen hat, wird von der AfD kommuniziert. Wieso unterstellt man denen ständig, es ginge ihnen nur um Menschenjagd an der Grenze? Das ist das Niveau propagandistischer Meisterschüler wie unserem Karlchen, der sich letztens nur selten und mit recht peinlichen Rülpsern unter seinem roten Stern hervorwagt.
    Wir stehen am Scheideweg: gibt es den Staat Österreich noch oder ist es nur noch eine Verwaltungseinheit unter Protektorat, ohne souveränes Staatsgebiet und souveränes Volk? Von wem geht das Recht aus, vom Volk, von einer abgehobenen Kaste oder von der schieren Masse auf das Staatsgebiet drängender Invasoren?

  4. Fragolin

    @nattl
    Aber dieses Statement wird selbstverfreilich nirgends in den Medien ventiliert. Man erregt sich lieber darüber, dass die AfD von “Lügenpresse” spricht.
    Nur weil man es mit der Wahrheit nicht so hat…

  5. Rado

    Das ist genau die Falle, in welche auch die FPÖ so gerne tappt. Man könnte oft genug meinen, es ist Absicht. Manche klernen es einfach nie, auch nach Jahrzehnten, vom Negerkonglomerat bis zum Staatsfeind. Ein falsches Wort einige Wochen vor den Wahlen sind bis zu fünf Prozent Minus.
    Solche Sager wie die von Frau von Strorch sind von Vollhirnis für Vollhirnis. Auf eine grünen Zweig kommt man damit aber nie.

  6. Lisa

    Man könnte meinen, ale zehn Meter stünden an der Grenze Männer in Springerstiefeln, Kalaschnikow im Anschlag! Wieder mal: Emotionen schüren, Empörung aufstacheln, egal, womit.
    Es war klar als ultimo ratio und in Einklang mit dem Gesetz gedacht. Zudem ist “schiessen auf” (nachdem Aufforderungen, Zurufe nichts nützten) etwas anderes als “erschiessen”. Wasserwerfer und Tränengas werden ja auch gegen Einheimische eingesetzt – und Schusswaffen auch gegen einheimische oder andere Kriminelle. Ein stämmiger Fünfzehnjähriger pflanzte sich bei einer Auseinanderstzung einmal vor dem Lehrer mit “schlagen Sie mich doch!” auf, wohl wissend, dass der das nicht durfte. (Was ich auch schon von Müttern mit noch jüngeren Kindern gehört habe…) Das überall darauf auftauchende Gewörtel über Menschenwürde (mit Ewigkeitsgültigkeit!?!) geht mir je länger je mehr auf den Keks: dieser schwammige Begriff ist eine typische Abstraktion der an sich löblichen (u.a. auch christlichen) Bemühungen, auch ohne Gesetze seinen Nächsten zu lieben – oder wenigstens zu respektieren. Die Rechte, die davon abgeleitet werden, dürfen indes nicht dazu führen, dass derjenige, der sich um die Menschenwürde foutiert, einen Vorteil hat dadurch, dass dem Angegriffenen durch dieses ethische Prinzip die Hände gebunden sind. Die andere Wange hinhalten kann nur funktionieren, wenn beide die gleichen ethischen Prinzipien vertreten; andernfalls ist die Hoffnung, der Schläger würde sich nun schämen, ziemlich unrealistisch. Er wird nur umso leichter und ohne Widerstand zuschlagen können.

  7. Weninger

    Auch nur ein einziger erschossener unbewaffneter Flüchtling an einer deutschen Grenze, egal aus welchem Grund und jeder weiß was dann passiert. All hell breaks loose. Das will von den Verantwortlichen sicher keiner haben. Und die Rufer aus der zweiten Reihe werden dann plötzlich auch ganz klein.

  8. mariuslupus

    Auch diese Diskussion AfD betreffend zeigt wie die linksradikalen Demagogen in ihrer Argumentation Menschen die eine andere Meinung haben, haushoch überlegen sind. Zuerst wird diffamiert, dann unterstellt, Äusserungen der Gegenseite verdreht, bis der Andersdenkende in die Defensive gedrängt wird und sich verteidigen muss. Dass beste Beispiel sind die sog. Fernsehdiskussionen. Die Koalition und Harmonie zwischen den Linken Teilnehmern und der TV-Vertreterin funktioniert nach dem Doppelpass-System perfekt. Die Feigenblätter politisch nicht dem linken Lager dazugehörig , werden konsequent unterbrochen, die Aussagen ins unkenntliche verdreht, die Redezeit beschnitten. Das Ergebnis ist immer das gleiche. Die vereinigten linken Demagogen haben das letzte Wort. Und das im Studio anwesende Publikum ist begeistert.

  9. sokrates9

    Möchte wissen was passiert wenn sie als nur mit Unterhose bekleideter versuchen bei einem WTO – oder Bilderbergertreffen die”technischen Sperren” zu überwinden! Was machen da die Scharfschützen??

  10. Christian Peter

    Lächerliche Diskussion, denn bei ausreichendem Grenzschutz wird keinerlei Gewaltanwendung benötigt, Ungarn ist das beste Beispiel dafür. Dort wurden und werden Zehntausende illegale Einwanderer an den Grenzen abgewiesen, ohne dass jemals ein Schuss gefallen wäre.

  11. Mona Rieboldt

    Die AfD spielt nicht mit den Ängsten der Bevölkerung, denn diese Angst ist eh da in der Bevölkerung. Und sie schürt auch keine fremdenfeindliche Stimmung. Das braucht sie auch gar nicht, die Stimmung ist so, wenn es eine derartige Invasion von illegalen orientalischen Asylanten gibt. Die Menschen erleben ja diese Asylanten, sehen wie sie sich benehmen, und das stimmt nicht überein mit den Berichten in der Presse über “Schutzsuchende”. Es ist die unglaubliche Menge an Orientalen, dazu kommen täglich mehr, die in jedem Volk eine Abwehrstimmung schaffen würde, da sie auch eine Bedrohung für die Einheimischen ist. Auch kann diese Menge Ungebildeter, teils Analphabeten, nicht integriert werden, auch nicht in den Arbeitsmarkt.

    Frankreich hat ca. 6 Millionen Muslime, davon viele aus Algerien und anderen ehemaligen Kolonien. Gerade die vielen aus Algerien sprachen französisch, kannten die französische Lebensweise. Und genutzt hat es dem Land nichts. Sie werden von Attentaten heimgesucht. Der FN der Marine le Pen ist grade im Süden stark, da wo die meisten Muslime wohnen.

  12. sokrates9

    Wetten dass es in 2 Jahren die Mauer um Europa gibt und da wird scharf geschossen!!
    wie groß war das Aufheulen wie man vom Abschub von Asylanten mit Österreichischen Militärmaschinen sprach?

  13. Falke

    @Mona Rieboldt
    Ganz richtig: die AfD tut nichts anderes, als das zu verbalisieren, was es in der Bevölkerung ohnehin schon gibt. Das tut im Prinzip auch die FPÖ. “Populismus” ist meiner Meinung nach auch gar nichts Negatives, im Gegenteil. “Populus” heißt Lateinisch “Volk”, eine “populistische” Partei ist also nicht anders als volksnah: sie macht die Anliegen des “einfachen Volkes”, der Volksmehrheit, der sogenannten “Stammtische”, zu ihrem Programm. Daher ist die AfD (ebensowenig wie die FPÖ oder der Front national) “rechtspopulistisch” oder gar “rechtsextrem”; sie ist auf dem besten Wege, zu einer fixen Größe in der deutschen Parteienlandschaft zu werden, auch wenn die anderen Parteien dabei in Panik geraten (weil sie dadurch natürlich an Einfluss verlieren) und die antidemokratischen Kräfte sie unter “Beobachtung” stellen oder gar verbieten wollen. Die AfD ist jedenfalls wesentlich demokratisher als die Grünen oder gar die Linke.

  14. Thomas Holzer

    Stellt die Reste der österr. Militärmusik an die Grenze und lasst sie aufspielen; da wird jede Diskussion ums Schießen obsolet 😉

  15. Christian Peter

    Was nicht vergessen werden sollte : Der illegale Grenzübertritt ist – wie in Ungarn – auch in Deutschland eine Straftat. In Ungarn werden illegale Einwanderer daher verhaftet und einem Strafverfahren zugeführt.

  16. gms

    ‘Dieter Zetsche strebt die globale Weltherrschaft an und will dafür vermehrt KZs bauen!’ — So oder so ähnlich sähe die auf jeder Titelseite prangende Schlagzeile aus, erführen die Protagonisten und Wasserträger der herrschenden politmedialen Besatzungsmächte jene Abreibung, die sie aktuell ihren Kritikern im Stundentakt verpassen. Bei Pirinçci hat der Probegallopp ja auch geklappt.

    Hinter den Kulissen artikulierte jeder äußerungswillige Vernunftbegabte, es könne sich nur um KFZs gehandelt haben, man habe das Interview selbst gelesen und der zitierte Wunsch, zum weltweit führenden Autobauer zu werden, sei vielleicht amitioniert, aber alles andere als unredlich. Zetsche wiederum ließe per Gericht Widerrufe veröffentlichen, und diese erschienen irgendwo zwischen Horoskop und Mann-beißt-Hund-Aufregern.
    Die Aktionärsversammlungen der Daimler-AG würden von militanten Antikazetanten aufgemischt und omnipräsente Empörungsartisten fegten vor Fernsehkameras die These, es könne sich vielleicht doch um harmlose Autos gehandelt haben, mit dem argumentativen Laubgebläse vom Tisch, Hitler habe Autobahnen gebaut und der Rechtsextremist Zetsche wisse ganz genau, welche Klientel er mit Codewörtern adressiert.

    Vor Wochen wurde hier schon vorhergesagt, der Kampf gegen Rrrääächst würde intensiviert werden. Kausal hiefür ist weniger genuine Vertrottelheit aufgepeppt mit natürlicher Skrupellosigkeit rein deutscher Provenienz, sondern die Tatsache, wonach die AfD und alle anderen sogenannten ‘rechtspopulistischen’ Bewegungen und Parteien den globalen Strippenziehern potentiell das Spiel verhageln.

    Konsolidierte Staatshaushalte, nationale Autonomie, weniger Zwangssolidarität, you name it — was auch immer rechte oder so apostrophierte Parties hochhalten, widerspricht diametral jenen Kräften, die für Europa andere Ziele verfolgen und selbigen mit skrupellosen Mitteln zum Durchbruch verhelfen. Was Merkel für diese Kräfte bedeutet und demgemäß ein politischer Rechtsruck an Gefahr darstellt, veröffentlichen sie selbst mit zunehmender Intensität. Diese Schlacht ist bei Leibe kein rein innenpolitische.

    foreignaffairs.com/search?qs=right+wing (siehe ‘Search Results Timeline’)
    foreignaffairs.com/articles/germany/2014-10-31/germanys-polite-populists
    cfr.org/search/?Ntt=germany&submit.x=0&submit.y=0
    cfr.org/global/prospects-global-economy-2016/p37400
    Europe continues to face the risk of debt crises, writes CFR’s Robert Kahn, but the most dangerous economic risk for the continent in 2016 is “a growing populist challenge from both the Left and Right,” which could create economic policy uncertainty and constrain policymakers.

  17. aneagle

    der aufstrebende deutsche “Journaille”-Nachwuchs hat bei seinem Praktikum in Paliwood bei Gaza geschludert. Bei Interviews mit Frau Petry muß Standby immer ein geeignetes Kleinkind mit Kulleraugen bereitstehen, welches die UN-holdin traurig bittend anschaut. Wo wart Ihr beim Intro?, dem Praktikumsbeispiel “Merkel in der Schule mit weinendem Flüchtlingskind” ? Alles verpennt? Unbequem, dass Schulen meistens nur vormittags offen haben. 😉

  18. Rennziege

    Jodler-Quartette? Viel zu teuer.
    Das geht nämlich weit billiger: Fräulein oder Herr Conchita Wurst, pop-technisch zufallsfrei, wird allein durch ihren (seinen?) Anblick jedem linientreuen Muslim die Lust auf Ösistan austreiben. Vermutlich für immer.
    Herr Schelling wäre es, der über diese veritable Entlastung seines Budgets in freudiges Jodeln ausbräche. Hollarü-ü–ii-to-holli-döh!

  19. Lisa

    @Mona Rieboldt: die ersten Muslime nach der Unabhängigkeit – und auch die, welche schon zuvor ins Land der colons wanderten, waren aber nie von der französischen Gesellschaft akzeptiert: bei den Arbeitern nicht (paresseux, fainéants) und bei den Bourgeois noch viel weniger (illettrés, incultes). Sogar Camus hatte da seine Probleme…
    @Rennziege: Mit der Conchita leigen sie aber ganz falsch: Sie hätten die faszinierten Blicke auf den TV filmen sollen, als sie ineeiner Sendung auftrag. Zwar wurde ab und zu eine spöttische Bemerkung und Lachen laut oder ein Kopfschütteln als Alibiübung demonstriert, aber keiner lief demonstrativ aus dem Raum – nicht einer! Ach wie pervers! Bitte noch mehr davon!

  20. Christian Peter

    ‘Grenzschutz durch Jodler – Quartette’

    warum nicht ? Ein brauchbarer Grenzzaun reicht vollkommen – dann bliebe für Grenzbeamte mehr als genug Zeit zum Schnapsen und Jodeln..

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