Griechenland biegt falsch ab

“…as Verdikt ist eindeutig. Die Linken sollen Griechenland aus der Misere führen. Ob deren Rezepte aber Linderung bringen werden, ist fraglich. …” (NZZ)

3 comments

  1. Christian Peter

    ‘Die Krise in Griechenland ist das Ergebnis jahrzehntelanger griechischer Misswirtschaft’

    endlich wird das Kind beim Namen genannt. Dabei würde es schon reichen, wenn Griechen Steuern bezahlen würden. Geschätzter Steuerausfall durch Steuerhinterziehung in Griechenland : Etwa 29 Milliarden Euro pro Jahr.

  2. Rado

    Das wird sich herausstellen, ob Grichenland falsch abgebogen ist! Ich denke nicht! Von Tsipras stammt schließlich der Spruch “Was immer die Deutschen sagen, am Ende werden sie immer zahlen”. Und wo er recht hat, hat er recht!
    Das wird nur eine Zeitfrage sein, in einigen Monaten gibt es einen neuen Schuldenschnitt und neue Hilfspakete, jede Wette! Vorher werden noch die hungernden griechischen Schulkinder vorgeführt, damit auch jeder sieht, dass den Eurorettern aber auch keine Propagandalüge zu blöd ist.

  3. Marcel Elsener

    Ob es zu einem formalen Schuldenschnitt kommt, ist nicht so sicher. Die EZB kann einfach jede Menge griechische Schrottpapiere aufkaufen, und schon ist alles gut. Draghi ist da äusserst kreativ. Der griechische Staat kann sich so theoretisch unendlich hoch verschulden. Das ‘Schöne’ am FIAT-Money-System ist, dass nichts davon real ist – höchstens, wenn der Staat seine Schlägertruppen losschickt, dann manifestiert sich die reale Macht der Gewehrläufe.

    Das ganze FIAT-Money-System ist eine Quasireligion, eine virtuelle Realität. Solange fast alle an die virtuelle Realität einer Papierwährung glauben, wird sie auch weiterhin existieren. Wenn es allerdings genügend Abtrünnige und Ketzer gibt, die sich aus dem Glaubenssystem verabschieden, dann kracht alles zusammen. Wann dieser kritische Punkt erreicht ist, weiss kein Mensch. Kein FIAT-Money-System wird jemals wegen eines Mangels an Geld untergehen sondern immer nur wegen eines Mangels an Glauben ans FIAT-Money-System.

    Das Geschwafel um Syriza und irgendwelche Schuldenschnitte ist Spiegelfechterei, reine Show für den Pöbel. Denn selbstverständlich werden Griechenland und alle anderen Staaten weiterhin mit jeder Menge FIAT-Money gefüttert, solange der Glaube ans FIAT-Money-System namens EWS bestehen bleibt. Sollte tatsächlich ein formaler Schuldenschnitt stattfinden, wird die EZB dafür sorgen, dass die politisch wirklich relevanten Schafe, welche Forderungen gegenüber Griechenland halten, ungeschoren davonkommen; dabei handelt es sich lediglich um buchhalterische Transaktionen. Geschoren werden wie üblich nur die Wertschöpfenden, denn sie sind ja die einzigen, die in dieser virtuellen Welt überhaupt irgendwas werthaltiges produzieren und somit geschröpft werden können.

    In der Tat gibt es nur eine einzige Methode, wie man diesem ganzen Wahnsinn ein Schnippchen schlagen kann: Schattenwirtschaft. Nicht, dass ich diese etwa empfehlen würde, denn sie ist ja verboten.

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