Griechenland: Privatisierer wider Willen

Von | 24. Oktober 2016

“Die Sanierung Griechenlands soll über den Verkauf staatlicher Vermögenswerte mitfinanziert werden. Linksdogmatische Minister legen indes unablässig Steine in den Weg….” (NZZ, hier)

3 Gedanken zu „Griechenland: Privatisierer wider Willen

  1. Lisa

    Grexit und allein wurschteln lassen! Was soll diese Nanny-Betreuung bauernschlauer Bankrotteure? Die EU hat viel zu schnell neue Mitglieder aufgenommen, hat null Überblick über das “Völkergemisch”, die verschiedenen Kulturen und damit Mentlitäten, ist nur eine neue Administration, bürgerfern, supranational, supraregional sowieso – was soll der Unsinn?! Nichts gegen Wirtschaftsräume, die freien Handel ermöglichen oder wenigstens nicht behindern – aber dieses Verwaltungsmonstrum namens EU muss abgeschafft werden.

  2. Mona Rieboldt

    Lisa
    An dieser Privatisiererei verdienen auch nicht wenige. So kann Griechenland auch nicht über seinen Energiesektor selbst bestimmen, da bestimmen die Luxemburger und die würden es wohl nicht tun, wenn sie nicht damit auch Geld verdienen würden. Und wenn ein Staat sein Tafelsilber auch verkaufen muss, was bleibt ihm dann noch?

    Ich gebe Ihnen aber recht, Griechenland einfach Pleite gehen lassen. Immerhin war Griechenland seit seiner Entstehung vor gut 200 Jahren schon 6x pleite und ist immer noch da. Zu Beginn des griechischen Staates haben vor allem die Engländer viel Geld gegeben, davon haben sie nichts jemals wieder gesehen. Und dennoch gibt es immer noch Staaten, die ihr Geld in Griechenland versinken lassen.

    Und Sie haben auch recht mit dem ganzen Nanny-Gehabe der EU. Auch Italien hat nicht die geringste Lust zu sparen, ebenso wenig die anderen Süd-Staaten. Man sollte sie frei lassen mit ihren eigenen, vorigen Währungen, damit sie wieder wettbewerbsfähig werden.

  3. Dr.Fischer

    Kopie eines Kommentars aus der Presse 25.10.2016 10:55
    “Das sollte man gelesen haben – Privatisierung griechischer Wasserwerke als Vorreiter größerer EU-Pläne?
    ………Kurz vor dem Treffen der Euro-Finanzminister habe die Regierung in Athen aber ausständige Maßnahmen durchgeboxt. Darunter, leicht zu überhören, die Privatisierung von Wassergesellschaften.
    Die Privatisierung der Wasserwerke und anderer öffentlicher Versorgungseinrichtungen wird fast immer – wenn überhaupt – nur am Rande erwähnt. Doch gerade dabei werden viele hellhörig”

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5107592/Ein-ganz-besonderer-Tropfen-auf-den-heissen-Stein

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