Griechenland: Von der Tragödie zur Farce

Von | 10. Juli 2015

Bizarr: Die bobo-kommunistische griechische Regierung bietet den Gläubigern nun im Wesentlichen jenes Spar-Paket an, gegen das zu stimmen sie den Griechen bei der Volksabstimmung letzten Sonntag empfohlen hat.

16 Gedanken zu „Griechenland: Von der Tragödie zur Farce

  1. Heinrich

    Wie würde Loriot sagen: “Das ist fein beobachtet ;-)”

  2. Thomas F.

    Dafür erdreisten sie sich ja jetzt 53 Milliarden zu verlangen!

  3. Syria Forever

    Shalom Herr Holzer.

    Jetzt bin ich doch etwas enttäuscht. Ich hatte es erwähnt, doch denke ich Sie haben mich missverstanden, ja meine Zeilen gar als Vorwurf oder Beleidigung verstanden.
    Sie sind einer der ganz wenigen deren Aussagen ich gerne lese auf Grund der Authentizität und deshalb bin ich enttäuscht das selbst Sie diesen Schmierfinken der allgemeinen Medien auf den Leim gehen.
    Was sind schon 53 Milliarden an wertlosem Papier!? Schlimm dagegen ist der restlose Ausverkauf Griechenlands. Nichts an Werten wird zurück gelassen. Womit sollen die Griechen deren Neubeginn gestalten??

    Guten Freitag.

  4. ricbor

    @SF

    Positiv denken. Einen neuen Spartacus haben die Griechen ja schon mal. Der ist zwar bei der Beantragung eines Kleinkredites am Bankschalter des Klassenfeindes gestrandet, aber immerhin, ein wenig gezittert haben diese Sklavenhalter schon. Und letztlich zählt nur die richtige Gesinnung.

  5. Christian Peter

    Unsinn, das sind doch bloß Scheinangebote, um an weiteres Steuergeld zu gelangen. Die Griechen versprechen bereits seit Jahren Reformen, passiert ist bislang nichts. Gerade von der Syriza hat man sich in Sachen Sparpakete und Reformen absolut nichts zu erwarten.

  6. Syria Forever

    Shalom ricbor.

    Naja. Spartakus war Römer und am Ende sehr tot…

  7. ricbor

    @SF
    Eigentlich war er kein Römer, sondern Thraker, faktisch also Grieche. Da er aber als Ikone der Linken für den Kampf gegen die Sklaverei steht, sehe ich Tsipras -vor allem wegen seiner rhetorischen und demagogischen Fähigkeiten- durchaus in seiner Nachfolge, wenn auch im Westentaschenformat. Und physisch tot ist der Mann natürlich auch nicht , politisch und glaubwürdigkeitsmäßig dagegen schon. Die Weltrevolution wurde diesmal schon im Ansatz mit Bargeld erschossen.

  8. MaKu

    NEIN NEIN NEIN
    DREIMAL NEIN !
    Diesen verrückt-frechen-halbgebildeten FANATISCHEN POLITCLOWNS darf man KEINEN GROSCHEN anvertrauen ‼️
    E N D E DER DURCHSAGE ‼️

  9. Syria Forever

    ricbor,

    Römische Geschichte ist nicht wirklich meine Welt, doch soweit ich weiss ist die Herkunft Spartakus nicht völlig klar? Thrakien ist eine Annahme, doch zu diesem Fall ohnehin ohne Bedeutung. Fakt ist jedoch. Spartakus ist tot.
    (…)Die Weltrevolution wurde diesmal schon im Ansatz mit Bargeld erschossen.(…).
    Der gefällt mir! Den werde ich mir vormerken.
    Wissen Sie, meiner Empfindung läuft die derzeitige Weltrevolution an den Westlichen Gesellschaften vorbei? Wir, oder besser die neuen Herrschenden im Osten, schreiben Weltgeschichte doch womit beschäftigt sich Europa? Ausschliesslich mit sich selbst. Die wenigen, kleinen Ausflüge der MSM wobei es sich nicht um sich selbst handelt sind meist ausschliesslich Unterstellungen, Vorwürfe, Ermahnungen und Zurechtweisungen. Darin ist Europa “Export-Weltmeister”.

    Guten Nachmittag.

  10. Fragolin

    Die Griechen wollen also den Steuersatz erhöhen, den sowieso keiner ans Finanzamt zahlt und über weniger Frühpensionierungen ein paar Millionen einsparen, um weiter würdevoll und mit stolz erhobenem Haupt ihre aggressive Bettelei weiterzuleben? Sie wollen ernsthaft mit einer Absichtserklärung ohne praktischen bezug zur Umsetzbarkeit den Berg des bisher verprassten Geldes anderer Leute in Richtung einer halben Billion vergrößern? Bizarr.

    Wie können Geldgeber überhaupt noch mit jemandem verhandeln, der selbst mehrmals erklärt hat, dass er nicht einmal einen Bruchteil der bereits vorhandenen Schulden wird zurückzahlen können? Geldgeber können das nur, wenn es nicht ihr Geld ist, das sie “geben”.

    Jeder Politiker in der EU, der für das weitere Geldversenken in Griechenland stimmt, stimmt nach dieser offiziellen Bankrotterklärung (denn was anderes ist der geforderte Schuldenschnitt nicht) für die unwiderbringliche Vernichtung von Vermögen des eigenen Volkes. Jeder Politiker eines EU-Landes, der für niemals rückzahlbare Nullzinskredite an Griechenland stimmt, begeht somit den Bruch seines Eides gegenüber seinem eigenen Volk und ist als Hochverräter zu betrachten.

  11. sokrates9

    Wird jetzt das Europroblem der ungleichen Produktivität verschiedener Volkswirtschaften gelöst? uninteressant, versteht keiner, Europa ist ein politisches und nicht wirtschaftliches Projekt! Doch Gesetze der Ökonomie lassen sich von grenzdebilen Politikern nicht aushebeln. Doch egal, schütten wir wieder Milliarden in dieses Diogensfass ohne Boden; ist schließlich eh nur gedrucktes Papier!

  12. Christian Weiss

    “Dafür erdreisten sie sich ja jetzt 53 Milliarden zu verlangen! ”

    53 Milliarden? Wenn ich bedenke, was man in der Schweiz in den letzten Jahren mit vergleichbaren Beträgen an Infrastrukturprojekten durchgezogen hat… Mit 53 Milliarden könnte man Mykonos ans Zürcher S-Bahn-Netz anschliessen und die zahlungskräftigen Zürcher Schwulen könnten jeden Freitagabend mit dem Zug für ein Wochenende der Fleischeslust auf die griechische Insel.
    Das wäre nachhaltige Wirtschaftsförderung.

  13. Syria Forever

    Sokrates, Sie scheinen etwas aufgebracht?

    Bedrucktes Papier. Richtig! Nichts mehr und nichts weniger. Wenn es den Herrschenden gefällt gibt es morgen neues. Wie schnell das gehen kann ist in Österreich sicher noch in Erinnerung. Heute ATS, morgen Euro. Heute Euro, morgen Plastikkarte. Morgen Plastikkarte, übermorgen Lebensmittelkarten.
    Nächster Schritt? Naja. Danach wird es ungemütlich.
    Meiner bescheidenen Meinung wird der Schritt, danach, in Griechenland eintreffen.

    (…)Doch Gesetze der Ökonomie lassen sich von grenzdebilen Politikern nicht aushebeln.(…).
    Diese Politiker_innen sind es auch nicht die etwas aushebeln. Diese, von Ihnen genannten grenz-debilen Politiker_innen (vergessen Sie nicht die Damenwelt. In diesem Geschäft sind sie alle gleichberechtigte Diener ihrer Herren), sind ausschliesslich zur Dekoration. Eine sehr kostspielige Dekoration, zugegeben, aber doch nur Dekoration. Diese Dekoration macht wofür sie von einem Herrschenden auserwählt und bezahlt werden;
    -Ein Herrschender unterhält ganze Heerscharen von Dekoration oftmals zu lächerlichen Preisen. Was sind schon, z.b., 400.000 Euro p.A. für jemanden der über zig-Milliarden verfügt?! Das ist Spielgeld!
    Und so dekoriert diese Dekoration die verschiedenen Parlamente damit ein gewisser Eindruck von Mitbestimmungsrecht entsteht.

    Guten Abend.

  14. Mario Wolf

    Sancta simplicitas, wer ausverkauft Griechenland ? Immer nur die gleichen Schurken die ausserhalb, im Norden von Griechennland wohnen ? Schon etwas von Selbstverantwortung gehört ? Liberal sein heisst zuerst selbstverantwortlich denken und handeln. Und nicht immer jemanden für die eigene Unfähigkeiten verantwortlich zu machen. Nur etwas zum nachdenken !

  15. sokrates9

    Syria Forever@
    Ein ” nicht aufgebrachter Applaus” zu ihrem Replik!
    Sorry nicht ganz Genderkorrekt ( wird das jetzt gemäß neuer Gedankenverbotsnovelle auch bestraft?) argumentiert zu haben! Wie konnte ich nur unsere Quoten _Innen Doris Bures, Mickl Leitner , Heinisch Hosek – und die Wirtschaftsexpertin mit enormen Weitblick- Fekter sowie die Paradejuristin und ExJustizministerin, die Stützen unserer hochqualifizierten Regierung vergessen! Schande über mich!!

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