10 Gedanken zu „Griechenland: Wo das Geld (auch) geblieben ist….

  1. Thomas Holzer

    Das nennt man, glaube ich, nachhaltig 😉

  2. Thomas F.

    Die völkerverbindende Wirkung dieses faszinierenden Sportereignisses muss uns das wohl wert sein. Und dann noch der Umwegrentabilitätseffekt…
    Mal sehen, ob wir auch von Sotchi solch beschauliche Aufnahmen sehen werden. Sicher nicht im russischen Staatsfernsehen. Aber unser Staatsfernsehen zeigt die Bilder aus Athen ja auch nicht, genauswenig wie die der übrigen Austragungsstätten. Die Olympischen Spiele ziehen eine Spur der Verwüstung durch die Welt:
    http://news.distractify.com/culture/sports/haunting-images-of-abandoned-olympic-venues/

  3. Kapuściński

    Wow, was für eine phantastische Fehlallokation.Es lebe das Mittelalter. Die Olympia-Anlagen in Griechenland dürften aber nichts gegen die unfassbaren steinzeitlichen Fehlallokationen in Sachen Windkraft, Photovoltaik, Biogas und Wärmedämmung sein.Herrlich all die Stümpfe der Windräder in der zukünftigen Landschaft…Filmreif.

  4. Rennziege

    Olympische Spiele sind für jedes veranstaltende Land eine finanzielle Katastrophe; die Bestechungsgelder für die notorisch unersättlichen IOC-Kommissare kommen noch hinzu. Aber man schmückt sich halt so gern.

  5. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Und erst eine Fußball WM 😉

  6. Christian Weiss

    Die Geld- und Ressourcenverschwendung liesse sich noch halbwegs im Rahmen halten, wenn man bestehende Sportanlagen nutzen würde und nicht gleich gigantische Sporttempel erstellen würde, die niemand mehr braucht.
    In manchen Fällen trifft die Schuld für die Gigantonomie noch nicht mal die ach so bösen, korrupten Sportfunktionäre. Im Vorfeld der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat die FIFA den Austrager ermahnt, sich doch auf 9 statt 12 Spielstätten zu beschränken. Jetzt haben sie unter anderem in Manaus ein Stadion hingestellt, wo der Stadtklub gerade mal in der dritthöchsten Liga spielt.
    Bei den Winterspielen könnte man die massivsten Bauspinnereien verhindern, wenn man den ganzen Schlittelquatsch aus dem Programm streichen würde. Schlitteln allein auf dem Rücken, zu zweit auf dem Rücken, Schlitteln auf dem Bauch, Schlitteln in einer grossen Büchse zu zweit, Schlitteln in einer noch grösseren Büchse zu viert und ausser ein paar Deutsche interessiert das gar niemanden (und die auch nur, weil es bei den Rodlern beinahe sicher Medaillen gibt). Schafft man diese Randsportarten ab, die auch wenig Athleten haben (beim Skeleton waren nicht mehr als zwei Dutzend Schlittler am Start), spart man sich einen künstlich gekühlten Eiskanal, der sich über 1,5 Kilometer hinzieht.
    Es wird die Österreicher schmerzen, aber auch beim Skispringen gibt es Sparpotenzial. Nehmt eine Schanze weg! Ein Grossschanzenspringen reicht völlig.
    Bei den Sommerspielen haut man die Sportarten, die das schlechteste Verhältnis von Publikumsinteresse zu Aufwand beim Anlagenbau haben, auch gleich raus. Einmal mehr Pech für die Deutschen: Mit Wildwasserkanu ist dann nix.
    Mit einer radikalen Reduzierung der ausgetragenen Sportarten liesse sich wohl noch einiges einsparen und Bauruinen verhindern.

  7. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Recht haben Sie!
    Ich bin für die Wiedereinführung von “Seilziehen” bei der Sommerolympiade; das ist wirklich nachhaltig 🙂
    Das könnten die Athleten auch im Winter durchführen, halt auf Schiern

  8. Christian Weiss

    Eine Sportart, die lediglich eines genug grossen stehenden Gewässers ohne weitere Eingriffe bedarf, wurde unverständlicherweise schon längst aus dem Programm genommen: Motorbootrennen waren 1908 in London olympisch.

  9. Rennziege

    8. August 2014 – 17:50 Thomas Holzer
    Gute Idee! Könnte auch die darniederliegende europäische Hanfindustrie beleben. Im Englischen heißt das Tauziehen übrigens tug of war, was den Blutdurst des Publikums wenigstens verbal befriedigen würde.

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