Griechenlands Problem ist seine antikapitalistische Kultur

Von | 28. Juli 2015

“……Eine Kultur zu kritisieren mag zwar heutzutage als politisch inkorrekt gelten, aber egal ob Griechenland den Euro oder die Drachme hat, ob es zur EU gehört oder nicht, irgendwie muss es seine kulturelle Dysfunktion überwinden. Es geht hier nicht um die dortigen Gebräuche, Traditionen, um Architektur oder Musik, und definitiv nicht um das griechische Essen. Es geht um die antikapitalistische Kultur. Alle Verhandlungen, Vorschläge, Gegenvorschläge, Volksabstimmungen, Demonstrationen und alles drumherum sind nicht von Bedeutung, sollte sich Griechenland nicht von seinem staatszentrierten Zeitgeist verabschieden und den griechischen kapitalistischen Exzeptionalismus wiederentdecken…..” (hier)

3 Gedanken zu „Griechenlands Problem ist seine antikapitalistische Kultur

  1. H.Trickler

    Wer nur durch eine miese Brille guckt und Argentinien und Griechenland in denselben Kübel schmeisst sollte hier nicht verlinkt werden. Das hat der gescheite Namensgeber Mises echt nicht verdient.

  2. Fragolin

    Griechenland hat kein Problem.
    Wo hat Griechenland denn ein Problem?
    Es lebt seit Jahren und Jahrzehnten auf Kosten anderer, und das ganz gut.
    WIR haben vielleicht ein Problem, aber doch nicht Griechenland.

  3. FDominicus

    Der Antikapitalismus ist der Treiber für weitere Staatseingriffe, daher ist hier Griechenland nicht besonders. Warum man Argentinien und Griechenland in diesem Zusammenhang nicht zusammen sehen darf, verstehe ich nicht. In allen Ländern geht es darum Märke maximal auszubeuten und maximal zu “kontrollieren”. Genau das geht auf Dauer immer schief und kein Land kann sich Grundlagen entziehen.

    Genau wie Griechenland haben auch die argentinisichen Politiker mehr versprochen als Sie halten können und vor allem hatten. Ergo lief es auf eine Schuldenexplosion heraus. Und genau das geht früher oder später immer schief.

    Und gerade von Mises hat es auch so festgehalten:
    “„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll…

    …Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen.”

    Das gilt universell und auch hiergegen haben Griechenland und Argentinien verstoßen. Und auch China blüht genau dasgleiche.

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