“Griechenpleite trifft die Steuerzahler”

“….Mit scharfen Worten hat der Präsident des Münchener ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, die derzeitige Euro-Rettungspolitik kritisiert. „Griechenland ist pleite. Das Geld kommt nie zurück, das können wir abschreiben“, sagte Sinn dem Fernsehsender Phoenix.
Deutschland müsse sich auf einen Maximalverlust von 85 Milliarden Euro einstellen, betonte Sinn. „Wenn wir ein Rettungspaket nach dem anderen machen, kostet es immer mehr Geld.“ Derzeit werde Griechenland nur noch durch Geld der Europäischen Zentralbank am Leben gehalten, nachdem privates Kapital dort so gut wie nicht mehr vorhanden sei. „Es wird jetzt die Steuerzahler treffen“ zeigte sich Sinn sicher…” (hier)

3 comments

  1. Gerald

    Die geldgebenden Länder sollen Griechenland auf Vertragserfüllung klagen und als sicherstellende Maßnahme alle Konten und Vermögen Griechenlands und dessen Bürger in allen Ländern einschliesslich der Schweiz(da liegt ja offensichtlich besonders viel griechisches Vermögen) beschlagnahmen lassen. Zahlen sie, und zwar bis auf den letzten Cent, dann wird es freigegeben, ansonsten veräussert und zur Tilgung herangezogen.
    Geht ja bei privaten Unternehmen auch. Russisches Privatvermögen hat man ja auch rasch beschlagnahmt, weil Herr Putin und Russland nicht nach der Pfeife der Amerikaner und der EU tanzt.
    Wieso kann der griechische Staat, der ja nichts anderes ist als die Gesamtheit der griechischen Bürger, Institutionen und Unternehmen, nicht über diesem Weg seiner zuvor unter betrügerischer Ansicht erschlichenen Kredite zur Verantwortung herangezogen werden.
    Der griechische Staat hat ja offensichtlich nicht die mindeste Absicht seinen säumigen Bürgern auf die Zehen zu treten.

  2. sokrates

    Gerald@ Hervorragender Ansatz! Nur dann wollen vielleicht die Griechen die Nato nicht mehr, flirten mit dem Putin, sind gegen Sanktionen, alles Dinge die vor allem einem stört: Amerika! Solange Merkl reine Vasallin der USA ist, wird jeder Ansatz von Vernunft und Logik ignoriert!

  3. H.Trickler

    Sinn hat einmal mehr Recht, aber die offizielle Politik wird einmal mehr das Gegenteil behaupten – Bis am Tage X vollendete Tatsachen vorliegen, die dann gar niemand mehr leugnen kann.

    Dann wird die politisch korrekte Formulierung lauten, dass ein solches Resultat schlicht und ergreifend nicht vorhersehbar war, sozusagen wie Erdbeben…

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