6 comments

  1. Thomas Holzer

    1.) heißt das politisch korrekt mittlerweile “Institutionen”
    2.) hat vor gar nicht so langer Zeit ein Herr Varoufakis festgestellt, daß es nicht das Problem der Griechen sei, wenn Bürger anderer Euro-Länder mit weniger Geld auskommen müssen/können/dürfen

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Thomas Holzer
    sie haben vergessen aufzuzählen, dass in GR die Polizisten auch mit 52 Jahren in Pension gehen!
    (Off. Statistik, keine Gehässigkeit)

  3. Fragolin

    Na und? Wir stehen mit unserem Steuergeld ja auch für die millionenschweren Boni von Bankern gerade, die ohne unsere Milliardenhaftungen sonst unter der Brücke hausen müssten. Wir finanzieren mit unseren Zwangsbeiträgen fette Kammer- und Rundfunkbonzen, Sozialversicherungs- und AMS-Mitarbeiter. Fast alle Leute, die von meiner Abgabenlast leben, leben weit besser als ich und sind durch mich, der ich am Schleudersitz der Selbstständigkeit sitze, abgesichert auf Lebenszeit. Da kommt es auf die paar pensionierte griechische Beamte auch nicht mehr an.

  4. H.Trickler

    Statistiken beweisen alles, z.B. auch dass das Durchschnittsvermögen in Griechenland höher ist als in Deutschland.

    Wie es den ärmsten 10% der Bevölkerung in beiden Ländern geht ist auch einigermassen klar und nicht von der Troika so gemacht sondern von den Griechischen Regierungen.

  5. sokrates

    H.Trickler…
    Statistiken beweisen alles, z.B. auch dass das Durchschnittsvermögen in Griechenland höher ist als in Deutschland.. Könnte aber aus 2 Gründen stimmen: Der Immobilienbesitz ist in Griechenland wesentlich höher- teilweise vererbt und nicht verbraucht – wenn die Griechen seit Jahrzehnten wesentlich weniger Steuer zahlen ( Überlassen sie uns Österreichern) muß mehr im Geldbörserl bleiben..

  6. Herr Karl jun.

    Die europäischen Medien tun sich sichtlich schwer mit dem Renten-Thema in Griechenland, denn was dort aufbricht und sichtbar wird, ist wie ein Menetekel für die “lendenschwachen” (Zitat Schröder) europäischen Wohlfahrtsstaaten. Viel zu viele Rentenbezieher und zuwenig Beitragszahler (Arbeitnehmer [I.K.A.] – 1:1,7 mit stark fallender Tendenz; Gewerbetreibende [jetzt O.A.E.E.] – 1:1,4; Landwirtschaft [O.G.A.] – 1:0,85 !). dazu über eine halbe Million Bezieher von Renten, die “nebenbei” immer noch Arbeitnehmer, Staatsangestellte oder Selbständige sind. Die Zuerkennung der Renten ist in Griechenland wesentlich großzügiger als in Deutschland, die absoluten individuellen Beträge aber im allgemeinen doch geringer (schätzungswesie etwa 25-20%). Vergleicht man allerdings die griechischen Rentenbezüge mit denen in den osteuropäischen Ländern oder mit denen in Portugal oder Ex-Jugoslawien, staunt man Bauklötze und kann das Worte “Angemessenheit” oder “soziale Gerechtigkeit” sicher für eine Weile nicht mehr buchstabieren.

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