Grössenwahn im Kanzleramt

Von | 12. Oktober 2016

“…In den letzten Tagen hat die Kanzlerin klargemacht, dass mit ihrer Lernfähigkeit nicht zu rechnen ist. Im Gegenteil. Sie offenbart einen fatalen Hang zum Größenwahn. In Vorbereitung auf ihre Afrikareise hat sie ein Interview gegeben, das alle alarmieren und zum sofortigen Nachdenken bewegen sollte, was für eine Frau in unserem Land die Richtlinien der Politik bestimmt. „Wenn ich als deutsche Bundeskanzlerin dafür sorgen will, dass es uns Deutschen gutgeht, dass die Europäische Union zusammenhält, muss ich mich auch darum kümmern, dass es in Europas Nachbarschaft so zugeht, dass Menschen dort Heimat auch als Heimat empfinden können. Konkret heißt das in unserer Zeit, dass wir uns in neuer Weise mit Afrika befassen müssen.“ Dieser Satz ist der reinste Irrsinn. Nicht sie, als Bundeskanzlerin, hat dafür zu sorgen, dass es den Deutschen gutgeht. Das tun die Deutschen von ganz allein. Sie könnten es noch besser, wenn sie nicht ständig von der Politik Steine in den Weg gelegt bekommen würden, in Form von Gesetzen und Verordnungen, die inzwischen die Gründung und Führung von Unternehmen, selbst einen privaten Hausbau, zum teuren, zeitaufwendigen Hindernislauf machten. Der von Merkel im Alleingang verfügte blitzartige Ausstieg aus der Atomenergie, der wahnhafte Ausbau der sogenannten „erneuerbaren“ Energien, für die es seit Jahren schon keine adäquaten Netze mehr gibt, haben unseren Strompreis bereits zum höchsten in Europa gemacht. Für das nächste Jahr ist eine weitere Teuerung angesagt, die besonders die Armen und die kleinen Unternehmen hart treffen wird.

Die Rechnung, die uns für die Euro-Rettung präsentiert wird, liegt zwar noch in der Zukunft, die kann aber schneller kommen, als wir glauben. Die Kosten der hypermoralischen Flüchtlingspolitik lassen die Kommunen ächzen und unsere Schulen und die Infrastruktur zerfallen, weil für diese Aufgaben nicht mehr genug Geld da ist. Unsere Kanzlerin sorgt nicht nur nicht dafür, dass es uns gutgeht, sondern gefährdet mit ihrer Politik den Wirtschaftsstandort Deutschland und unseren Wohlstand….” (EF, weiter hier)

22 Gedanken zu „Grössenwahn im Kanzleramt

  1. Johannes

    Bin kein Freund der merkelschen Migrationspolitik und manches in dem Artikel sehe ich auch so. Nur eines irritiert mich, das Bild im Originalartikel ist sehr manipulativ, das ist nicht die Handschrift einer ehrlichen sich mit Fakten sachlich beschäftigenden Autorin. Da ist viel grundsätzlicher Hass der sich in Kritik über Alles und Jedes niederschlägt. Das zeigt sich am besten in unterstellenden Vermutungen zB über den vermuteten angestrebten UNO Job.
    Kritik ist wichtig, in diesem Artikel vermischt sich aber, meiner Meinung, nach gute Argumentation mit Polemik und das ist nie sehr hilfreich um in der Öffentlichkeit Recht zu bekommen.
    Die Alleingänge Merkels im Vergleich zur deutschen Politik Kohls finde ich sehr gut beschrieben.
    Das mit Afrika ein neues Kapitel aufgeschlagen werden muß ist ein Gebot der Stunde, aber es wird die Arbeit von Generationen sein, da geht nichts auf die Schnelle, aber angegangen muß es werden.

  2. cmh

    Das Bild ist der manifeste Fluch der bösen Tat. Mit den Meuchelbildern haben die Spindoctoren angefangen und damit eine Spirale in Gang gesetzt, der Böse und (!) Gut vernichtet. Aufregung ist daher fehl am Platze, außer man hat es wieder einmal nicht geglaubt und damals nichts gewusst oder die Folgen falsch abgeeschätzt.

    Andererseits sind Medien seit Anfang an nie besonders pfleglich mit dem politischen Mitbewerber umgegangen, was wiederum andererseits immer schon ein schlechtes Licht auf die Demokratie geworfen hat. Demokratie steht auf dem Gefäß drauf, Ochlokratie ist drinnen und wer was zu sagen hat, versucht das ganze durch geeignete Verfahren zu umgehen. Wofür ja Junker ein Beispiel ist.

    Sich hier und jetzt über Formalien aufzuregen – auch wenn es durchaus ehrenwert ist – ist einfach fehl am Platze: im Krieg, in der Liebe und im Wahlkampf ist alles erlaubt und ein Idiot wer es nicht nutzt.

  3. mariuslupus

    Ist das ein Grössenwahn ? Grössenwahn ist ein psychopathologisch umschriebenes und definiertes Symptom. Bedeutet gleichzeitig dass der Träger des Grössenwahns den Bezug zu Realität verloren hat.
    Das alles trifft auf Merkel nicht zu. Merkel steht mit beiden Füssen voll in der Realität. Merkel agiert und bestimmt, nicht in einer Wahnwelt, sondern in einer realen Welt die sie aktiv und rücksichtslos gestaltet.
    Das Problem ist nicht Merkel, das Problem ist der obrigkeitshörige Wähler, der noch immer überzeugt ist, “die oben”, werden schon wissen was sie tun und sie werden es schon richten.
    Dieser Glauben an die Obrigkeit, zeigt dass der durchschnittliche Bürger über eine Fähigkeit sich zu erinnern verfügt die höchstens, 2 bis 3 Generationen , umfasst. Nach diesem Zeitraum begeht der durchschnittiche Bürger wieder den gleichen Fehler.

  4. Reini

    … was macht man als (Afrikanischer, Asiatischer) Staat wenn er Geld brauch?
    … man schickt einfach Millionen Flüchtlinge nach Europa! … und schon kommen Mrd. Euros zurück!!!
    … die dortigen korrupten Regierungen reiben sich über die Blödheit Europa die Hände, oder glaubt jemand das diese Mrd. die Bevölkerung erreichen wird.

    … mal sehen wie hoch die “Ausbildungskosten” für Europa werden!

  5. Selbstdenker

    @Johannes:
    Ich weiß nicht, ob Sie bewusst oder unbewusst bekannte Kampfbegriffe der Migrationsapologeten in Ihren Kommentar verbauen. Im Gegensatz zu Linken gehe ich von der Unschuldsvermutung aus und unterstelle, dass Sie hier unhinterfragt ein paar Dinge nachplappern, die über die Medien in die öffentliche Diskussion eingestreut wurden.

    Eine Kritik kann entweder sachlich oder unsachlich bzw. emotional oder unaufgeregt sein. Der Maßstab für Kritik, die diesen Namen auch verdient, ist nicht der, ob sich jemand dadurch angegriffen oder geschmeichelt fühlt, sondern ob sie belastbar den Kern der Sache trifft bzw. bislang unberücksichtigte Aspekte aufzeigt.

    “Da ist viel grundsätzlicher Hass der sich in Kritik über Alles und Jedes niederschlägt. Das zeigt sich am besten in unterstellenden Vermutungen zB über den vermuteten angestrebten UNO Job.”

    Es wäre nicht ungeschickt, wenn Sie darauf verzichten würden, innerhalb vom gleichen Absatz Unterstellungen zu kritisieren und der Autorin selbst “grundsätzlichen Hass” zu unterstellen. Woher wollen Sie das wissen, ob die Autorin hasserfüllt am Werk war?

    a) Waren Sie im gleichen Raum anwesend, während die Autorin ihren Artikel verfasst hat,
    b) wurden die Gefühlsregungen der Autorin über einen Polygraphen aufgezeichnet oder
    c) reicht es aus, wenn ein kritischer Artikel im EF erscheint, um Hass zu unterstellen?

    “Kritik ist wichtig…”
    Dieser Teil wird häufig dann verwendet, wenn man eine bestimmte Kritik nicht hören will, sich nach außen hin aber nicht als Gegner eines offenen Meinungsaustausches exponieren möchte.

    Man könnte diesen Satz wie folgt ergänzen: “Kritik ist wichtig, sofern Sie unseren Standpunkt nicht grundsätzlich in Frage stellt. Sonst ist es nämlich Hate-Speech.”

    Beispiele:

    Kritik am realen Sozialismus ist wichtig, sofern sie den realen Sozialismus nicht in Frage stellt. So wurde in den späten Jahren der DDR die Grenze der erträglichen Kritik definiert.

    Kritik an der EU ist wichtig, sofern die EU selbst nicht in Frage gestellt wird. Man gesteht uns gnädigerweise zu, dass man ein paar vermeintlich “unsoziale” Aspekte an der EU kritisieren darf, so dass die Kritik im Einklang mit den Zielen wie Zentralisierung und Transfer-Union stehen. Aber wagen Sie es nicht dem BREXIT oder einen Rückbau der EU in die EWG das Wort zu Reden. Das wäre dann ja “Hass” gegen das “Friedensprojekt” EU.

    Eine Diskussionsrunde mit Jakob Augstein im deutschen Fernsehen titelte: “Welchen Islam wollen wir?”. Den Islam dürfen Sie nicht ablehnen (=”Islamophobie”), aber Jakob Augstein gesteht Ihnen immerhin die Wahl zwischen Pest und Cholera zu.

    Echte Kritik richtet sich nie an den Befindlichkeiten der Informationskonsumenten oder eines Moderators, sondern an der Sache selbst. Und ja: es muss möglich sein alles zu kritisieren und grundsätzlich in Frage zu stellen.

    Das was Linke machen, ist, dass sie nur jene Kritik als solche akzeptieren, die ihren Standpunkt bestätigt. Alles andere definieren sie als Hate-Speech. Das kulturmarxistische Konzept der repressiven Toleranz lässt grüßen.

    Und ja, es gibt einen einfachen Weg: spielt dieses faule Spiel der Linken nicht (mehr) mit.

    Stellt alles in Frage; und zwar sachlich, unaufgeregt und unnachgiebig.
    Lasst Euch nicht einschüchtern und entschuldigt euch nie für Dinge, für die es keine Entschuldigung braucht.

  6. Falke

    Da ist alles nicht neu. Ich habe aber nie verstanden habe und verstehe immer noch nicht, warum und wieso Merkel nach Belieben schalten und walten kann, dass sie niemand in der CDU – die ja wohl nicht ausschließlich aus dümmlichen, ängstlichen und autoritätshörigen grauen Mäusen besteht – einbremst bzw. absetzt. Es kann doch nicht sein, dass es dort nicht eine Mehrheit gibt, die deutlich sieht, wie Merkel Deutschland und Europa (oder zumindest die EU) in den Abgrund führt. Wobei man doch hinzufügen muss, dass offenbar Schäuble ganz auf ihrer Seite steht, obwohl gerade er als Finanzminister doch sehen müsste, wie Deutschland auch finanziell vor die Hunde geht. Verantwortung sieht anders aus. Da ist man durchaus geneigt, verschiedenen Verschwörungstheorien über dunkle Mächte aus den USA Glauben zu schenken.

  7. Falke

    @Christian Peter
    Umso mehr müsste doch die Führungsspitze der CDU Merkel schnellstens absetzen.

  8. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Wäre doch beruhigend, wenn jede/r, der/die Destruktives tut, einfach geisteskrank wäre, oder?

    Obwohl Merkel einen wahnwitzigen Plan verfolgt, muss sie noch lange nicht geisteskrank sein. Sie weiß sehr wohl was sie tut und sie möchte ihre Ziele um jeden Preis der Welt erreichen, nur um nicht als gescheitert dazustehen. Sie und ihre Kolleg/innen sind nicht geisteskrank, sondern besoffen von Hochmut und Zynismus.

    Was ich damit sagen möchte: das Problem lässt sich nicht auf eine Person reduzieren. Sie entspricht vielmehr dem typischen Politiker von heute: es ist nicht das wichtig was in der Sache entschieden wird, sondern wie es laut Meinungsumfragen, etc. in der Bevölkerung emotional aufgenommen wird.

    Der westliche Politikbetrieb von heute ist im Wesentlichen eine polit-mediale Verhaltenssteuerung. Es geht nur darum den Leuten die getroffenen Entscheidungen – so richtig oder falsch sie auch sein mögen – über die Medien “richtig” zu vermitteln und am Ende nicht als Loser dazustehen.

    Auf eine einfache Formel gebracht: der Politiker ist die Konstante und der Bürger die Variable.

  9. Christian Peter

    @Falke

    Sollte man meinen. Die CDU liegt nach aktuellen Umfragen bei 29 %, der schlechteste Wert der Partei seit 70 Jahren, Tendenz weiter fallend.

  10. Christian Peter

    @Falke

    Das Führungschaos der CDU hat aber auch gute Seiten – der Aufstieg der AfD zur neuen Volkspartei. Sollte die geisteskranke Merkel auch 2017 nochmals antreten, dürfte der Niedergang der CDU/CSU als Volkspartei endgültig besiegelt sein.

  11. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Eine sich abzeichnende Koalition der CDU/CSU mit drei (!) Linken Parteien feiern Sie?
    Welche Tabletten schlucken Sie?

  12. aneagle

    Konsens besteht über die Schlussfolgerung “Merkel muß weg”.
    Aber wie? Wohin? Nur hinauf, hinunter schafft die CDU nicht mehr.
    Die UN fällt, nach der stillschweigenden schnellen Übereinkunft von US und SU, äh pardon Russland, aus, die EU wird sich hüten noch mal einen Alleingangs- Allmachtswahn-Politiker an die Spitze zu holen. Die mögliche Rettung für D(und der CDU) fällt an einen Politiker, dem keiner die Rolle zutraut: an Pack-Minister Gabriel, einer wahrlich staatstragenden Figur. Aufgrund der Fehleranfälligkeit von Herrn Gabriel (Auftritte in der Öffentlichkeit, Tengelmann, CETA, etc.) musste die Regie extrem einfach und teppen-sicher kreiert werden . Das ist sie:

    Stadium A: SPD + LinksGrün suchen einen Bundespräsidenten- Lammert ist empört.
    Stadium B: CDUSPD einigen sich auf gemeinsame Kandidatensuche-Lammert ist erleichtert.
    Stadium C: Gabriel schlägt Käßmann vor- Lammert droht mit Kränkung.
    Stadium D: Lammert + Gabriel einigen sich auf Oma Merkel- alle (alle?) freuen sich.
    Stadium E: die CDU hat endlich einen Hebel um Merkel nach oben abzuservieren.
    Stadium F: Präsidentin Merkel + Präs. Kanzleichef Maas bauen trotzig weiter am System HKd (Honecker/ Kahane digital), aber von den direkten Hebeln des Alleinganges sind sie weg- Endlich!. In der CDU wird nach jahrelanger Pause wieder gedacht. Danke Siggi.

  13. mariuslupus

    @Christian Peter
    Wäre Merkel tatsächlich geisteskrank, würde sie nicht zurechnungsfähig sein. Im Falle einer Anklage als nicht schuldfähig. Nur, wer wird sie anklagen.
    Keiner von sogenannten psychiatrischen Experten hat Merkel psychiatrisch untersucht. Auch Psychiater sollten sich in Sache einmischen von denen sie nichts verstehen.
    Nicht notwendig Merkel zu exkulperen,sie ist eine Täterin, die bei uneingeschrängter Urteilsfähigkeit, Gesetze bricht.

  14. Christian Peter

    @mariuslupus

    Dass Angela Merkel Frau geisteskrank ist, darüber können keinen ernsthafte Zweifel bestehen. Personen des öffentlichen Lebens brauchen nicht untersucht zu werden, deren Geisteszustand können erfahrene Psychologen/Psychiater anhand des tagtäglichen Auftretens und politische Handelns beurteilen.

  15. mariuslupus

    @Christian Peter
    Wer von uns beiden ist Psychiater ?

  16. Christian Peter

    @mariuslupus

    Keiner. Wenn aber ein renommierter Psychiater wie Hans Joachim Maaz Angela Merkel eine ‘narzisstische Störung’ und ‘völlig irrationales Handeln’ attestiert, wird die Behauptung, Angela Merkel sei geisteskrank, so abwegig nicht sein.

  17. mariuslupus

    @Christian Peter
    Leider, falsch. Grössenwahnsinnige Möchtegernführerfiguren, sind nicht krank, sie haben eine Persönnlichkeitsstörung, oder sind Psychopathen. Ein Geisteskranker leidet an seinen Problemen, Psychopathen lassen andere leiden. Grössenwahnsinnige Psychopathen als geisteskrank zu bezeichnein, bedeutet Menschen mit psychischen Problemen zu diskriminieren. Noch einmal, es ist nicht zulässig Ferndiagnosen zu stellen, sollte ein renomierter Psychiater wissen, möchte er weiter renomierter Psychiater bleiben, sich daran halten.
    Bleibe dabei, Merkel ist in ihrer Persönnlichkeitsstörung schädlich für ihre Umgebung.
    Bitte nicht, mit einer Fachperson vom Standpunkt eines Laien zu diskutieren

  18. Christian Peter

    @mariuslupus

    Unter ‘Geisteskrankheit’ versteht man alle Krankheiten, die ein stark abweichendes Verhalten von der Norm zur Folge haben, unter anderem auch Persönlichkeitsstörungen.

  19. Christian Peter

    @mariuslupus

    Vor allem irrationales Verhalten lässt auf eine Geisteskrankheit schließen, welches Prof. Hans Joachim Maas Angela Merkel attestierte.

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