“Größte Vermögensverschiebung Österreichs in Friedenszeiten”

“…….Aber die ganze Hypo-Geschichte ist so und so ein Horror. Wir müssen mit einem Schaden von 19 Milliarden Euro für die Steuerzahler rechnen. Das ist die größte Vermögensverschiebung, die in Österreich in Friedenszeiten passierte. Erinnern Sie sich noch an das Debakel der verstaatlichten Industrie. Damals ging es um 30 Milliarden – Schilling, nicht Euro…..” (hier)

2 comments

  1. Manfred Moschner

    Schön, daß dieses Thema immer wieder aufkocht.
    Die Profiteure des Hypo-Desasters sind sich ihrer aber so sicher, daß wohl hunderte Male wiederholt werden kann, wer die Nutznießer sind, und wohin umverteilt wurde – trotzdem wird der Steuerzahler geschröpft, statt die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Wie verrottet und korrupt sind eigentlich unsere Entscheidungsträger? Und was muß noch alles passieren, bevor das Stimmvieh aufwacht?
    Zur Erinnerung, was bisher umverteilt wurde – nachstehende Zusammenfassung:
    http://www.eu-infothek.com/article/goldesel-hypo-zusammenfassung
    Von diesem Artikel kann sich jeder Leser nach Belieben auf die einzelnen Begünstigten-Gruppen weiterklicken. Wieviel aus der Anstaltsmasse noch weiter verteilt wird, werden wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren diskutieren. Es darf aber mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der “Umverteilungsreigen Hypo Alpe Adria” noch lange nicht vorbei ist.
    PS: In einigen – wenn auch bisher wenigen – Prozessen ist bereits amtlich festgestellt worden, dass Teile der “umverteilten Gelder” an Parteifunktionäre weitergeflossen sind. Und auch die jeweiligen Anteile wurden explizit festgehalten. Aus den Protokollen ist aber nicht ersichtlich, ob es sich tatsächlich um Parteienfinanzierung handelt, oder bloß um persönliche Bereicherung von Parteifunktionären unter dem Deckmantel der Parteifinanzierung.
    Dabei handelt es sich aber nur um einen (verschwindend) geringen Teil des gesamten Schadens. Es ist traurig zu sehen, was für einen gewaltigen Schaden die politischen Entscheidungsträger zugelassen haben, nur um ein wenig Bereicherung einiger der Ihrigen zu decken.

  2. Dr.Paul Felber

    Leider ist es nicht damit getan, daß das Thema “immer wueder aufkocht”. Es ist depimierend zu erleben, aß zwar vielerorts Empörung herrscht, aber dieser Empörung keine Taten folgen. In Österreich ist das Duckmäusertum geradezu ein Gendefekt. Von ihm befallen sind in erster Linie die sogenannten Eliten, wo immer sich diese befinden mögen (sicher nicht am Opernball). Dies beginnt schon an der Spitze bei unserem Ersatzkaiser, dem HBP, der zum größten Finanzskandal der zweiten Republik wie gewohnt in er Deckung bleibt. Ich frage mich, wie etwa in der Schweiz das Volk reagiert hätte, wobei allerdings ein Verbrechen in dieser Dimension in diesem Land garnicht vorstellbar ist.

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