Großbritannien schafft Entwicklungshilfe-Ministerium ab

Von | 22. Juni 2020

Boris Johnson will das Außenministerium  stärken und das Ministerium für internationale Entwicklung (Dfid) wieder in das Außenministerium eingliedern. Auch hierzulande könnte eine Integration des BMZ in das Auswärtige Amt  viele Reibungsverluste und Steuerzahlergeld sparen und Entwicklungszusammenarbeit zu dem machen, was es sein sollte: integraler Bestandteil deutscher auswärtiger Politik./ mehr

3 Gedanken zu „Großbritannien schafft Entwicklungshilfe-Ministerium ab

  1. GeBa

    Ich bin überzeugt, dass sich die Bürger jedes Landes wünschen, dass mehr für sie getan wird als für Staaten von denen oft nur bekannt ist dass sie von korrupten Potentaten regiert werden, man also deren Säckel füllt und nicht die dortige Bevölkerung unterstützt.
    Frage hätte ich zu der angesprochenen russischen Einmischung in den sechs Ländern des westlichen Baltikums. Ist mir da was entgangen oder ist das einfach Russlandhetze? Bis auf Weissrussland war ich in jedem Land und in einigen mehr der ehemaligen UdSSR und außer dass diese Länder arm waren, konnte ich keine Russlandfeindlichkeit spüren.

  2. Volker Seitz

    @GeBa Ich habe zwei Jahre in Armenien gelebt. Da hat sich Rußland schon sehr eingemischt. Beispiele: Kontrolleure bei der Einreise am Flughafen waren Russen. Die russische Botschaft hatte in diesem kleinen Land über hundert Mitarbeiter. Das einzige Kernkraftwerk des Landes war und ist in russischer Hand. Richtig ist, es gibt bei den Armeniern noch viel Sympathie für Russland, auch weil viele Armenier russisch sprechen. Der frühere Präsident Kocharian sprach russisch und mußte armenisch erst lernen. Sein Nachfolger und frühere Verteidigungsminister hatte auch sehr enge Beziehungen zu Rußland.

  3. astuga

    Angesichts der zahlreichen “dritte Welt-Bürger” in Großbritannien ist es unvermeidbar, dass man die Entwicklungshilfe in Zukunft auch gleich im UK selbst leisten wird können.

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