Grundvernünftig: Liberale Therapie für Griechenland

“Für die Überweisung neuer Milliardenkredite zwingen die Gläubiger Griechenland, einen Großteil seiner staatlichen Betriebe zu verkaufen. Tatsächlich sieht die nun veröffentlichte Verkaufs-Liste für das dritte „Hilfspaket“ auch die Privatisierung von Wasserversorgung, Energieunternehmen und nahezu der kompletten staatlichen Infrastruktur vor…..” (hier)

2 comments

  1. Sven Lagler

    Bis zur folgenden Passage war ich ratlos, wie diese beabsichtigten Privatisierungen zumindest theoretisch mitsamt den damit verbundenen notwendigen tausenden Beamtenfreisetzungen, durchgeführt von einem Linkspopulisten, erfolgen sollen:

    „Über einen Zeitraum von 30 Jahren sollen insgesamt 50 Milliarden Euro durch die Privatisierungen eingenommen werden.“

    Die Lösung, wie immer, lautet: es geschieht gar nichts.
    Wohlerworbene Rechte werden nicht beschnitten, die bestehenden Beamten werden in die Pension gleiten, vielleicht gibt es noch zusätzliche Anreize für ein früheres Ausscheiden. Neueinsteiger mit teils prekären Beschäftigungsverhältnissen werden folgen, wobei es zumindest in den nächsten 25 Jahren immer gewichtige Gründe gegen eine Privatisierung geben wird. Der richtige Zeitpunkt wird nie kommen, da der angebotene Preis zu niedrig sein wird, die volkswirtschaftliche Bedeutung zu hoch oder ein Gerichtsurteil dagegen spricht. Plus: in spätestens 3 Jahren wird kein Mensch mehr an diese Plazebomaßnahme denken.

  2. sokrates9

    Was ich nirgends finde: Der griechische Finanzminister hat gtesagt dass Griechen beim Finanzamt 70 MRD! Steuerschulden haben. Die Schweiz hat eine Liste von Oligarchenkonten in ihrem Land in Höhe von 200 MRD! nach Griechenland gesendet! Gibt es da Aktivitäten? – Brauchen wir nicht, die EU zahlt so auch..
    Auch die substantiellen Kürzungen des griechischen Wehrbudgets wurden leider auch vergessen!

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