Grüne Planwirtschaft und die Folgen

“…..Die EU-Kommission hat in einer Studie erkannt, dass sie mit der Subventionierung von Biodiesel offenbar einen schweren Fehler gemacht hat. Die hemmungslose Unterstützung des Anbaus von Getreide für die Energie-Gewinnung treibt die Lebensmittel-Preise in die Höhe. Die EU weiß jedoch nicht, wie sie aus dem Teufelskreis aussteigen soll….” (DWN)

10 comments

  1. Thomas Holzer

    Nicht nur die Subvention von Biodiesel ist ein schwerer Fehler!
    Jede Subvention, egal ob von EU, Staat, Land, Gemeinde sollte sofort ersatzlos gestrichen werden

  2. Reinhard

    Die EU-Kommission hat erkannt, dass sie einen Fehler gemacht hat?
    Na Bravo. Was ist mit den anderen 999?

  3. Thomas Holzer

    @world-citizen
    Nur kann ich mich schwerlich entsinnen, daß irgendeine Person/Monarch oder Institution dieses Füttern von Lasteseln und anderem Getier subventioniert hat! 🙂

  4. Christian Weiss

    Von allen dummen Energiesubventionen sind die Biotreibstoffsubventionen die allerdümmsten, weil es dort mit die bedenklichsten Verzerrungen geben kann. Im Extremfall sind die Fördermittel so hoch, dass man bei der Feldbewirtschaftung und beim Transport der Biomasse in die Produktionsstätten in den Traktoren, Feldhäcksler, Mähdrescher und Lastwagen mehr kWh an Diesel verbrennt als in der Biomasse drin war. Dann hat man nicht nur die Menschen nicht gefüttert, dann hat man auch noch keine Energie produziert.
    Ich bin überzeugt, dass mit den bestehenden Subventionen der Nettoenergiegewinn bedenklich klein ist. Jeder, der mal gesehen hat, was da mit Düngerstreuern, Spritzgeräten, Sähmaschinen undundund auf den Feldern rumgekarrt wird, kann sich nur schwer vorstellen, dass da wirklich noch viele Extra-Kilowattstunden rausschauen.

  5. Rennziege

    10. September 2013 – 12:47 – world-citizen
    “Die Zugpferde, Lastesel, Maultiere und Ochsen mussten ja auch ernährt werden – auch dann, wenn sie nichts zu tun hatten.”
    Von dieser werktätigen Spielart der Fauna (Kamele und Trampeltiere haben S’ leider vergessen: ein Mangel an Solidarität) scheinen Sie ja regelrecht fasziniert zu sein, o hehrer WC! Muss man wohl auch, wenn man selber dazugehört.
    Allerdings bezweifle ich, mit Verlaub, dass Sie jemals etwas Schwereres gezogen oder getragen haben als ein Floh im gleichnamigen Zirkus. Sie arbeiten halt nur geistig, göö?
    Übrigens: In jenen alten Zeiten, deren Ethik Sie herzalllerliebst preisen, wurde man noch gerädert, gepfählt, gevierteilt, etc. — für harmlosere Dummschwätzereien als die Ihren.

  6. Rennziege

    10. September 2013 – 15:17 – Christian Weiss
    Sie haben völlig recht, Herr Weiss: Der Netto-Energiegewinn des Biosprits ist negativ, die ökologische Auswirkung (selbst wenn man an die CO2-Lüge glaubt) ebenfalls. Ohne absurd hohe und industrievertreibende Subventionen würde der gesamte Schmäh der “alternativen” Energien in sich zusammenfallen wie ein Souffflé in der Zugluft:

    http://www.klimawandel-global.de/klimaschutz/erneuerbare-energien/zunehmende-kritik-an-biokraftstoffen-schlechte-energiebilanz-von-biosprit/

  7. Schnabeltierfresser

    Die Lösung wird wohl sein, Speiseöl noch höher zu subventionieren als Biodiesel. 8)

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