“Gut, daß es Steueroasen gibt!”

Von | 10. November 2017

“….Es ist Privatsache, was ich mit meinem legal erworbenen und rechtmäßig versteuerten Geld anstelle, und Bares hilft sicherzustellen, dass es dabei bleibt. Konten in Steueroasen sind im Grunde nichts anderes als das Bargeld des reichen Mannes: desjenigen, der mehr Geld besitzt, als sich in Matratzen oder Wandtresoren verstauen ließe….” (hier)

10 Gedanken zu „“Gut, daß es Steueroasen gibt!”

  1. TomM0880

    Schöner Beitrag, nur die Leser-Kommentare auf N24 sind so von Neid und Sozialismus zerfressen, dass mir schlecht wurde.

    Steuern sind Diebstahl, mehr nicht. Das versteht der kleine Michel aber nicht, da ja die bösen “Großen” und “Reichen”, die ihm seinen sicheren Arbeitsplatz geben, schuld daran sind, dass er nie Porsche fahren kann.

    Um Porsche fahren zu können muss man mehr als 40 Stunden die Woche arbeiten und ein höheres Risiko eingehen, als in der Früh zur Arbeit bei rot über die Straße zu gehen. Doch dafür ist der Michel nicht bereit. Dann doch lieber über jene schimpfen und Galle spucken die es gemacht haben.

    Meine Frau und ich planen gerade uns selbständig zu machen, doch stößt man auf sehr viel Unverständnis im Bekannten- und Verwandtenkreis. Ich nehme an, dass dies auf die jahrelange Indoktrinierung unserer Sozialisten (ich zähle alle Parteien dazu) zurückzuführen ist. Nur im Staat ist man “sicher”.

  2. Daniel B.

    “Steuern sind Diebstahl, mehr nicht.”
    Es ist sogar schwerer Raub!
    Denn der Raub wird unter Gewaltandrohung des bewaffneten staatlichen Gewaltenmonopol verübt! Zahlen sie ihre Steuern nicht, erfolgt eine Strafe, können sie ihre Strafe nicht bezahlen, kommen sie ins Gefängnis. Wehren sie sich bei der Verhaftung, hat das Gewaltenmonopol das “Recht” sie zu töten…

  3. Thomas Holzer

    Die Politik ist unter dem Beifall der Massen leider schon so dekadent, daß sie die Behörden zu Hehlern umfunktioniert, und zwar “ganz legal”.

  4. sokrates9

    Unglaublich wie in den letzten Jahren das Rechtsstaatliche Prinzip ausgehöhlt wurde! Irgendwelche linken Journalisten halten etwas für unmoralisch und schon legt die Meute los! Wo sind die Zeiten wo das “Steuergeheimnis” und das anonyme Sparbuch rechtlich abgesichert waren??

  5. Christian Peter

    Es ist nicht gut, dass es Steueroasen gibt, denn diese privilegieren große und benachteiligen kleinere Unternehmen, was zu Wettbewerbsverzerrungen führt. Unternehmen sollen dort Steuern bezahlen, wo Gewinne erwirtschaftet werden und nicht am Firmensitz in einer Steueroase.

  6. GeBa

    Wenn man sich ansieht welch Schindluder mit Steuergeldern gemacht wird und wie frech sich die Politik daran bedient, kann man jedem nur empfehlen, sein Geld gezielt gut anzulegen.

  7. Rennziege

    Steuervermeidung ist Notwehr, also grundgesetzlich straffrei. Dass alle möglichen Polit-Millionäre, durch wehrlos enteignete Steuerzahler reich geworden, sich nun entrüstet dagegen aufplustern — während sie ihre Penunzen ebenfalls steuerschonend um den halben Erdball schicken —, ist an Verlogenheit nicht zu überbieten.

  8. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Steuervermeidung sollte grundgesetzlich straffrei sind, ist sie aber leider -wenn es gerade in den Kram passt- nicht.
    Die Politiker, welche im Chor mit den Massenmedien für die Gesetze verantwortlich sind, welche weder sie selbst noch die Bürger verstehen und welche für die sogenannte Steuervermeidung verantwortlich sind, beklagen, daß Steuervermeidung -zu recht- betrieben wird.
    Der Zehent reicht; alles was darüber hinausgeht, ist der Hybris der Politiker, deren Berater und der Medien geschuldet.

    Bezeichnend auch, daß eine Frau Griss einen neuen “Code of conduct” für das “Verhalten” im Parlament forderte. Diese Frau sollte sich auf die 10 Gebote besinnen, dann bedürfte sie auch nicht eines neuen, zusätzlichen Gesetzeswustes

  9. Johannes

    Warum versteuertes Geld auf Steueroasen geparkt werden muß erschließt sich mir nicht.
    Das man versucht ist sein Geld vor der Steuerbehörde zu verstecken scheint mir ein ewiges Spiel zu sein.
    Wenn sichtbar wird das der Staat Wohlfahrtsgelder einer Gießkanne gleich vergießen möchte und dabei ist dafür 45% und mehr an Steuerlast mit stark steigender Tendenz zu verwenden so ist es tatsächlich Notwehr wenn man versucht dem zu entkommen.
    In Österreich verschärft sich die Situation auch dadurch das ein Beamtenheer aufgebaut wurde und die eigentlichen Devisenbringer, die Wirtschaft als Ausbeuter betrachtet und wie Melkkühe behandelt werden.
    Ein Wunder eigentlich das unsere Wirtschaft das noch tragen kann.
    Internationale Konzerne muß man natürlich differenzierter sehen wenn sie durch Briefkastenadressen ungerechte Wettbewebsvorteile gegenüber am Standort gebundene kleinere heimische Firmen, die mit voller Steuerlast beladen sind,lukrieren.

  10. Christian Peter

    Liberale sind selbstverständlich gegen Steueroasen, da Steuerprivilegien Subventionen darstellen, d.h. steuervermeidende Konzerne werden von anderen Marktteilnehmern subventioniert, da diese Waren auf Märkten feilbieten, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Außerdem erhalten Konzerne in Deutschland und Österreich auch sonstige (Milliarden-) Subventionen – Großunternehmen und Konzerne sind Subventionsempfänger.

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