Gute Frage

Von | 27. Oktober 2013

“(Der deutsche )Bundestagspräsident Norbert Lammert hat einen Qualitätsverfall im deutschen Fernsehen kritisiert. Auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gehe es nur noch um “Quote, Quote und nochmals Quote”, tadelte Lammert am Samstag in Berlin. Wenn die Medien immer weniger ihrem eigentlichen Auftrag der seriösen Information nachkämen, stelle sich zunehmend die Frage, inwieweit das System der staatlichen Rundfunkgebühren noch gerechtfertigt sei.

5 Gedanken zu „Gute Frage

  1. Thomas Holzer

    @Ortner
    Ja, da hat der Herr Lammert auch recht!
    Aber viel wichtiger als diese Kritik erscheint mir seine Aussage während der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestages, mit welcher er die Antrags- (über 15.000 Anträge in der vergangenen Legislaturperiode) und Gesetzesflut (über 900 neue Gesetze) anprangerte.
    Der Treppenwitz: der fast schon tosende Applaus der Mandatare nach dieser Kritik. Die wissen anscheinend auch nicht mehr, wann Sie in Demut und Schweigen verharren sollten

  2. Mona Rieboldt

    Das ist folgenloses Gerede von Lammert. In den öffentlich-rechtlichen sitzen derart viele Politiker, dass diese Sender auch weiterhin reichlich Geld kassieren dürfen. Diese Sender bieten überhaupt keine unabhängigen Informationen, sie transportieren das, was die Politiker wollen, von denen sie abhängig sind. Die ARD mit ihren stark tendenziösen Reportagen ist eher der SPD verhaftet, während das ZDF die Regierungsmeinung wieder gibt.

  3. Christian Peter

    Staatliche Rundfunkgebühren sind niemals gerechtfertigt, denn diese nutzen alleine den politischen Parteien. Wie überhaupt jegliche Subventionierung der Medien mittels Presseförderung, Regierungsinserate, etc. mit denen sich die politischen Parteien auf Kosten der Steuerzahler die Presse gefügig machen.

  4. Zaungast

    Steuern sind immer gerechtfertigt. Je mehr, umso besser.

  5. Dorf-Bewohner

    Lamentieren allein nützt nichts.
    Habe vor zwei Wochen die Zahlungen eingestellt, weil ich ohne diese Handlung für die “Demokratieabgabe” keinen Bescheid mit Rechtshilfebelehrung ausgestellt bekam.
    Nun erwarte ich eine Zahlungsaufforderung mit Widerspruchsmöglichkeit, die zwar abgelehnt werden wird, was aber dann eine Klage meinerseits dagegen nach sich ziehen wird.
    Wenn das nicht nur Sixt und ein paar Wenige machten, würde sich auch was bewegen.
    Nicht umsonst hiess ein wichtiger Spruch in Leipzig: “Reiht Euch ein!”

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