Gutmenschen, Untermenschen und Ungeziefer

Von | 1. Dezember 2015

(WERNER REICHEL)  Die politisch-korrekte Elite ist nervös. Die ehemaligen Volks- und Großparteien verlieren von Umfrage zu Umfrage, von Wahl zu Wahl an Bedeutung und Stimmen. Immer öfter verpuffen die Predigten und Durchhalteparolen der Gutmenschen ohne jede Wirkung, die moralischen Erpressungsversuche bleiben immer öfter nur Versuche. Den linken Mainstreammedien laufen die Leser, Hörer und Seher davon, sie tun sich immer schwerer, die Bevölkerung im Sinne der herrschenden Elite und der Multikulti-Ideologe zu beeinflussen. Das Vertrauen in Medien und Politik ist auf einem neuen Tiefpunkt, die Linke verliert zunehmend die Deutungshoheit und dank des (noch) unkontrollierten Internets auch das Informations- und Meinungsmonopol in den Medien. Durch das Totalversagen der österreichischen und deutschen Regierung in der Flüchtlingskrise haben sich diese Entwicklungen in den vergangenen Wochen rasant beschleunigt. Die ersten Absetzbewegungen haben bereits begonnen. Einige bekannte Linke gehen vorsichtig auf Distanz zur unverantwortlichen Hereinspaziert-Hereinspaziert-Politik der Regierung. Und selbst in dem ein oder anderen klassischen Mainstreammedium ändert sich dezent der Ton. In Österreich und anderen europäischen Ländern droht die Stimmung zu kippen.
Die heimische Regierung und die linke Elite im Land reagieren darauf aber nicht einer politischen Kehrtwende oder zumindest neuen Ansätzen und Lösungen. Nein, wie ein Ertrinkender schlagen jene, die seit Jahrzehnten gut von diesem System leben, immer wilder um sich. Die von ihnen selbst verursachten Probleme und ausgelösten Krisen können und wollen sie nicht lösen. Dazu müssten sie ihre gesellschaftspolitischen Visionen begraben und sich eingestehen, dass sie mit ihrer Politik kläglich gescheitert sind. Und dazu fehlt es der Linken, die sich trotz ihrer dunklen und mörderischen Vergangenheit noch immer für fortschrittlich und für die intellektuelle und moralische Elite hält, an geistiger Größe.
Politisch-korrekte Politiker, Journalisten, Künstler und all die anderen Profiteure des neosozialistischen Systems gehen deshalb immer rücksichtsloser gegen Andersdenkende vor. Dabei bedient man sich genau jener Instrumente und jener Sprache, die man so gerne dem politischen Feind andichtet. Da schreibt etwa die mehrfach ausgezeichnete Journalistin Christa Zöchling im österreichischen Möchtegern-Spiegel, dem Profil, über FPÖ-Sympathisanten:
„Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zu kreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger“
Das ist schlicht menschenverachtend und rassistisch, die Sprache und Argumentation von Menschen mit totalitärer Gesinnung. Dafür wird man in Wien nicht etwa wegen Vernetzung angezeigt, nein, man bekommt den „Wiener-Journalistinnenpreis“ für „mutige und konsequente journalistische Leistung“. Diese Auszeichnung wird von den rotgrünen Wiener Regierungsmitgliedern Renate Brauner, Maria Vassilakou und Sandra Frauenberger unterstützt. Wer Bürger mit einer nicht systemkonformen Einstellung zu Untermenschen degradiert, wird von linken fortschrittlichen Frauen, die selbstverständlich ausschließlich von Steuergeldern leben, geehrt. Es lebe der Sozialismus. Dass der zahnlose Presserat Frau Zöchling dezent gerügt hat, um nicht vollständig das Gesicht zu verlieren, sei hier der Vollständigkeit halber erwähnt.
Begnügte sich Frau Zöchling noch damit, FPÖ-Anhänger als Untermenschen zu bezeichnen, ist man beim Standard schon einen Schritt weiter. Im rosa Qualitätsblatt hat Journalistin Doris Priesching über den farbigen deutschen Soulmusiker Xavier Naidoo geschrieben: „Denn es ist ja nicht so, dass der Barde erst, seit er Andreas Gabalier coverte, im rechten Eck eine Art Oberkakerlake spielt.“
Ja, richtig gelesen: Oberkakerlake. Naidoo eine widerliche Oberkakerlake und alle Menschen im „rechten Eck“ – nach Auffassung von Journalistinnen wie Priesching rund ein Drittel der Bevölkerung – ganz normale Kakerlaken. Wer widerliche Hetze lesen möchte, braucht nicht in irgendwelchen Kakerlakenforen im Internet zu suchen, es reicht ein Blick die heimischen Qualitätsmedien. Ob der furchtbar böse Naidoo jemals so etwas Widerliches und Menschenverachtendes wie die sich ihm moralisch überlegen fühlende Frau Priesching gesagt gesungen oder geschrieben hat, ist ziemlich unwahrscheinlich.
Selbstverständlich bezeichnet man Menschen mit ganz bestimmten Hintergedanken und Absichten als Kakerlake, zumal jeder weiß, was man mit diesen widerlichen Insekten in der Regel macht. Andersdenkende sind Ungeziefer, hatten wir das nicht schon einmal?
Aber nicht nur in den heimischen Qualitäts-Medien werden Dissidenten, Andersdenkende und Abweichler zum Abschuss freigegeben, auch die linke Elite in Kultur, Wissenschaft und Politik verliert man angesichts der dunklen Wolken am Himmel zunehmend die Hemmungen und besinnt sich der Methoden der sozialistischen Menschenfreunde aus früheren Zeiten.
Das neue Modewort dieser politischen Meute ist Hetze. Jeder, der nicht begeistert im Chor der linken Welcome-Refugees-Lemminge mitsingt, hetzt. Jeder, der die politischen-korrekten Dogmen in Frage stellt ist ein Hetzer. Hinter jedem Busch, hinter jeder falschen Meinung versteckt sich ein Hetzer. Dass von Bundeskanzler Werner Faymann abwärts alle Gutmenschen immer aufgeregter „Haltet den Hetzer“ rufen, ist nur auf den ersten Blick lächerlich. Denn Hetzer ist ein schwerwiegender Vorwurf. Verhetzung ist ein Straftatbestand, der mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft wird. Und genau deshalb verwenden die Neosozialisten dieses Wort so gerne und oft, zumal Hetze in den Medien und der Politik zum Synonym für nichtlinke Systemkritik geworden ist. Man baut schon mal vor. Die Grünen, in Sachen Bevormundung, Verboten und Einschränkung der Freiheiten immer ganz vorne dabei, haben sich den Kampf gegen Hetzer im Internet auf ihre Fahnen geschrieben und auch gleich eine Facebook-Polizei gefordert. „Vor allem Beschimpfungen gegen Personen und das Verbreiten falscher Gerüchte sind den Grünen ein Dorn im Auge“, heißt es dazu in den Medien. Na sicher, die grünen Jakobiner kommen gerade erst in Fahrt.
Menschen wie Zöchling, Priesching oder Faymann spüren den Stimmungsumschwung, unfähig zu Selbstreflexion, unfähig sich einzugestehen, das ganze Leben lang an die völlig falschen Ideen und Ideologien geglaubt zu haben, versuchen sie alle Kritiker und politischen Feinde zu desavouieren und mundtot zu machen. Angesichts der sich anbahnenden Konflikte und gesellschaftlichen Verwerfungen beseitigt die politmediale Elite Schritt für Schritt die Restbestände unseres demokratischen Systems, um weiter an der Macht zu bleiben und um ihre längst gescheiterte Visionen von einer besseren Gesellschaft mit allen Mitteln zu verwirklichen. Wer solch hehre Ziele hat, der kann, wie man aus der Geschichte weiß, auf Nebensächlichkeiten wie Meinungsfreiheit oder Menschenrechte keine Rücksicht nehmen.
Nur, der Plan wird nicht funktionieren, selbst wenn es den neosozialistischen Kräften derzeit noch gelingt, Andersdenkende einzuschüchtern, sie ins soziale Abseits zu drängen und sie öffentlich und ungestraft als Ungeziefer und Untermenschen zu bezeichnen. Auch in Osteuropa wurden noch bis kurz vor dem Zusammenbruch des Sozialismus Regimekritiker und Dissidenten verfolgt, eingesperrt und schikaniert. Die sozialistischen Staaten sind trotzdem kollabiert. Und vielleicht steht auch Werner Faymann irgendwann im Parlament und verkündet wie einst Stasi-Minister Erich Mielke im November 1989 vor der Volkskammer: „Ich lieb doch alle Menschen“

17 Gedanken zu „Gutmenschen, Untermenschen und Ungeziefer

  1. aneagle

    Ob Zöchling Priesching Brauner Frauendorfer oder Vassilakou, et.al., dieser auch sehr schöne “Menschenschlag”(© Zöchling) scheint sich nach einem Vorbild zu richten und sich nach einem Idealbild zu entwickeln.
    Das Vorbild scheint Barbara Rosenkranz zu sein, das Idealbild Susanne Winter. So wie es jetzt schon ausschaut, wären die werten Damen der Linksschickeria aus einer rechten Partei alle schon ausgeschlossen worden. Verkehrte Welt !

  2. Fragolin

    Na, wann kommt die Forderung, all jenes Pack, dem man bereits ausgerichtet hat, es möge doch das Land verlassen wenn es ihm nicht passt (eine Argumentationsschiene der Linken, die wie hier letztens im Forum erlebt auch ganz auf der Linie der sich selbst rechts verortenden nationalen Sozialisten liegt), eigene Lager errichtet werden, in dem es bei weiterem renitenten Widerstand gegen das Regime der sozialistischen Volksbeglückung konzentriert wird. Zwecks Umerziehung könnte man Zwangskurse anbieten, Psychotests und Arbeitsdienst als reuige Wiedergutmachung an der Gesellschaft bieten sich auch an.
    Warum hat man Pirincci eigentlich abgeschossen? Weil er mit seiner Bemerkung, und zwar nicht der medialen Fehldeutung sondern dem, wie er es im Zusammenhang gesagt und gemeint hat, Recht hatte! Es ist der Spiegel der kollektivistischen Denkweise der Zwangsbeglücker: Wer nicht für uns ist ist gegen uns und es ist jedes Mittel legitim, jeden der gegen uns ist auszuschalten. Oder einfacher: Wills du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!
    Willkommen auf dem Schrottdampfer politischer Unkultur. Die Linksextremen haben die Brücke übernommen, die Opportunisten haben ihnen ihre Dienste bei den Drecksarbeiten versprochen und Widerständler werden den Haien zum Fraß vorgeworfen.
    Und wenn ich mir so die hauptsächliche geschlechtliche Zugehörigkeit der Proponenten in diesme tiefen psychopathischen Veitstanz der Verhetzung Andersdenkender anschaue frage ich mich, ob es jemals eine gute Idee war, Frauen überhaupt in die aktive Politik wechseln zu lassen. Was Gehässigkeit, Intriganz und Giftspritzerei angehen, stellen die nämlich inzwischen ihre männlichen Kollegen weit in den Schatten.

  3. Thomas Holzer

    @Fragolin
    “…………Die Linksextremen haben die Brücke übernommen,”

    Die Linksextremen haben die Brücke schon seit Jahrzehnten inne!
    Bis dato haben sie ihre Ideologie erfolgreich ex lege den Untertanen oktroyiert, nun, da ihnen (endlich) das Geld ausgeht, und zusätzlich ihre eigene “Politik” um die Ohren fliegt, fangen sie an, wie ein Ertrinkender um sich zu schlagen, in der Hoffnung, den Untergang zu überleben, und in diesem Überlebenskampf die “Gegner” zu vernichten.
    Zuerst die massenhafte Verunglimpfung, dann der Rufmord, schlußendlich u.U. der staatlich verordnete und organisierte Mord.
    Man merke sich: es gibt (leider) egal wofür, genug Pöbel, welcher gerne bereit ist, für einen kurzen Augenblick der “Macht”, die Drecksarbeit zu übernehmen.

  4. Der Realist

    Die politisch-korrekten Politiker, Journalisten und Künstler zählen sich zwar zur Elite des Landes, sie sind aber allesamt harmlose Gemüter, die bisher mit ihrer Haltung und Einstellung recht kommod gelebt haben, eine gewisse Trägheit der Bevölkerung kam ihnen dabei auch zugute. Jetzt ist allerdings der Punkt erreicht, wo bei den Bürgern ein Umdenken beginnt und die Predigten der Gutmenschen auf keinen fruchtbaren Boden mehr fallen, es reicht eben vielen schon, die Leute haben es satt, von Systemgewinnlern ständig am Nasenring vorgeführt zu werden. Einige dieser Gutmenschen und Meinungsterroristen versuchen natürlich jetzt elegant die Kurve zu kratzen. Auch bei manchem miesen Schreiberling in einer selbsternannten Qualitätszeitung sind, wider Erwarten, Bemühungen erkennbar, nicht doch ganz an der Realität vorbeizuschreiben.
    Daneben gibt es noch immer genug, die ihren geistigen Schleim und ihre Heilslehre auch jetzt noch, voller Stolz in sogenannten “Qualitätsmedien” absondern. Da mokiert sich ein grüner Lokalpolitiker in einem Artikel in einer ausgebleichten roten “Regionalzeitung”, dass immer weniger Leute eine Scheu davor haben, sich als FPÖ-Wähler zu deklarieren, mit dem Zusatz, dass dies noch vor Jahren undenkbar gewesen wäre.
    Die Leute haben es auch zunehmend satt, dass da einige mit dem Geld der Steuerzahler ständig die Wohltätigen spielen. Die Zeiten sind eben vorbei, als man dem gemeinen Volk erklärte, es zahlt eh alles der Staat oder die EU, mittlerweile haben es wirklich auch die Dümmsten begriffen, dass jeder Cent den die Politiker ausgeben, vorher dem Steuerzahler abgeknöpft werden muss.
    Die Gutmenschen haben ja immer schon davor Angst gehabt, dass ihre Scheinwelt zusammenbricht, dass ein radikales Umdenken in der Bevölkerung stattfindet, daher haben sie auch oftmals mit radikalen Mitteln versucht, ihre Meinungshoheit zu verteidigen.

  5. caruso

    Mit einem Wort: zu Kotzen!
    lg
    caruso
    PS Ab 2016 kein profil-Abo mehr.

  6. sokrates9

    Was man nicht ganz ignorieren soll ist die leider schon jahrelange Umerziehung die derzeit begonnen in Zwangskindergärten, weitergeführt in den neuen Mittelschulen, bis zur Genderkonformen Verhalten auf den Universitäten, den Bolognaforderungen – Umerziehung vom kritischen Bürger zum Fachidioten- die bewirkt dass der Begriff der Demokratie oder Freiheit einen eklatanten Wandel unterzogen ist!

  7. Hanna

    Danke für diesen Artikel. Genauso ist es. Ich wünschte nur, dass wir, die wir dagegen sind, dass solche Leute das Sagen haben, drastisch ändern könnten, dass es so weitergeht. Seit ich weiß, dass Flüchtlinge sich mit Codes iphones kaufen können, deren Rechnungen das Sozialamt bezahlt (lt. einer Traiskirchen-Mitarbeiterin) ist die österreichische Regierung samt ihren speichelleckenden Magazinen und Zeitungen für mich tot. Ich ertrage die großkotzigen Gesichter der linken StudentInnen in Wien noch weniger, als die der dummdreisten (unschuldigen) AusländerInnen. Sollte das jetzt harsch klingen – ist so gedacht. Die MigrantInnen sind nicht fähig, zu begreifen, wo sie sind und was es bedeutet, dass sie uns nicht respektieren. Ich war auch einmal Journalistin, aber damals galt Objektivität noch etwas.

  8. Marianne

    Wüßte gerne worauf die Erkenntnis beruht, daß in der Bevölkerung die Lethargie bezüglich linker Verschwendungspolitik und Refugee welcome Taumel an einem Wendepunkt angekommen wäre. Die Sonntagsfrage (neuwal) zeigt nach wie vor, die FP “pickt” bei rund 30% +/- 2%. Die restlichen Parteien stehen für Fortsetzung wie gehabt.

  9. Falke

    Es sollte nicht vergessen werden, dass die kürzliche wesentliche Verschärfung des “Verhetzungs-Paragraphen” (also die weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit) vom ÖVP-Justizminister Brandstetter in die Wege geleitet wurde. Daher sollte man dein “Beitrag” der ÖVP zur linken Hetze durchaus als solchen bewerten.
    Zu Reichel und Zöchling: “Dafür wird man in Wien nicht etwa wegen Vernetzung angezeigt…” Wegen “Vernetzung”? Reichel meint hier wohl “Verhetzung”! Er sollte seine Artikel vor der Veröffentlichung genauer durchlesen, um derartige sinnstörende Fehler zu vermeiden.

  10. Lisa

    „Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zu kreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, etc. etc. …. Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger.“ Er hat objektiv gesehen leider Recht. Weil unsere Werte nicht z.B. “meine Mitbürger” sind, sondern internationale Schönheitsstandards und Jugendkult. Da sich aber die Moslems unter sich fortpflanzen, wird es kaum dazu führen, dass die Bevölkerung schöner wird… 😉

  11. mariuslupus

    Die linke Gesinnung heisst, liebe den Übernächsten. Der Nächste ist da, ist aus Fleisch und Blut, er riecht, er redet, er sieht nicht immer aus wie ein Adonis und hat nicht Schrödingers Intelligenz. Aber der Übernächste eignet sich als Projektionsfläche. Er ist maskulin, riecht nach Adrenalin und Testosteron, diskutiert nicht, handelt, fragt nich , sondern nimmt sich was ihm, so oder so zusteht. Eine schöne neue Welt für die feministische Clique, besiedelt von edlen Wilden, Warum ist eine Feministin zu Feministin geworden ? Weil die verfügbaren Männer in diesen Breitegraden allesamt weinerliche Mamasöhnchen, Softies und Weicheier sind. Aber jetzt kommt die Zeitenwende, die Lust an der Unterwerfung, Verschleierung, Zwangsverheiratung, Beschneidung, Ausgangsverbot, gelegentlich Steinigung, kann voll genossen werden.

  12. Rennziege

    1. Dezember 2015 – 01:35 Luke Lametta
    Hello, sir! Sehr erfreulich, von Ihnen hier wieder mal was zu lesen. Hab’ auch gerade (sofern Sie das sind) Ihren Blog besucht, den ich bisher nicht kannte:
    http://www.freitum.de/2014/08/osterreich-ein-schrulliger.html
    Besser kann man unsere geliebte (?) Alpenrepublik nicht beschreiben. Herzliche Grüße!

    P.S.: “Sitzt du lange genug am Fluss, siehst du die Leichen deiner Feinde vorbeitreiben.” (Konfuzius)
    Diese zweieinhalb Jahrtausende alte Weisheit hat sich in meinem Leben oft bewahrheitet, in dem meines Ehemanns ebenfalls. Einziger Haken: Man muss die Gelassenheit haben, lange genug am Fluss auszuharren, dabei aber nicht zu verhungern.

  13. Fragolin

    @Rennziege
    “Wenn jemand hungert, gebe ich ihm keinen Fisch sondern lehre ihn, wie man Fische fängt.” Auch Konfuzius.
    Damit wäre das Problem des Hungerns am Fluss aus der Welt und die Zeit kommt einem auch nicht mehr so lang vor… 😉

  14. Hanna

    Es ist für eine Journalistin, die ein bisschen Weltkenntnis hat, eigentlich ungeheuerlich, “Kakerlake” überhaupt als Schimpfwort oder als Herabwürdigung heranzuziehen. Warum? Weil einer der schlimmsten Genozide der Welt als Propagada-Bild die Kakerlake hatte. Es wurde den Hutu in Rwanda eingeredet, die Tutsi seien Kakerlaken (der Präsident wurde sogar mit Kakerlaken-Kopf karikiert) … und als die Wahnsinnigen mit Macheten mordend durchs Land zogen, glaubten sie (Massenhypnose?) Kakerlaken zu töten! Auch, ihre eigenen Ehepartner und Kinder. Eine Variante ist auch die “Schlange” … brr, da wird einem ganz anders, welche “Journalisten” heute ihre Stimmen offiziell “hören” lassen dürfen. Man sollte die Dame klagen. Wenn solche Schreiberlinge unter einer “rechten” Regierung ausgemerzt (oh schlimmes Wort) werden würden, wählte ich rechts. So ehrlich bin ich heute schon, weil mir ist bald alles wurscht. (Abgesehen davon, dass Kakerlaken keine grauslichen Tiere sind; Ich hatte einmal eine “Americana Periplaneta” als Haustier, die pünktlich auf die Minute – ! – jeden Abend zum Essen kam und die sehr “schlau” war und mit durchs Haus (nicht in Österreich) “Gassi” ging. Kakerlaken putzen sich sehr lange nach dem Kontakt mit Menschen. Und sie werden vielseitig eingesetzt in der Technik und würden – neben den Ratten – einen Atomkrieg überleben. Aber das nur am Rande … und ich wette,

  15. Luke Lametta

    Verehrte Rennziege, danke, we aim to please. Ist nicht mein Blog, die freitum-Crew bedient sich mit nur dann und wann aus meinem als Psychohygiene-Ventil und Raunzerzone genutztem Facebook.

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