H.C.Strache, eine echte Leseratte!

Von | 26. Juli 2014

…..Das letzte Buch, das mich fasziniert hat, war “Der Alchimist” von Paulo Coelho….” (FPÖ-Chef H.C. Strache im “Standard” am 16. August 2013) —–  “…….Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war der Paulo Coelho, wo ich mich sehr angesprochen gefühlt habe, weil es mich an meine Jugendzeit erinnert hat. Nämlich dieses wunderschöne Gefühl, das er beschreibt beim Alchemisten, dass ein jeder junge Mensch intuitiv weiß, welchem Weg er folgen soll….” (FPÖ-Chef H.C. Strache im “Standard” am 26. Juli 2014)
Jetzt sind wir wirklich gespannt, welches Buch Herr Strache als nächstes verschlingen wird. Vielleicht mal was von Coelho?

23 Gedanken zu „H.C.Strache, eine echte Leseratte!

  1. Michael Haberler

    Das ist soweit stimmig: Eso-Dünnpfiff in intellektueller Leichtbauweise.

  2. Christian Peter

    Noch viel bedauernswerter ist der Umstand, dass sich das politische Programm der FPÖ kaum von dem ihrer politischen Mitbewerbern unterscheidet. In Wirklichkeit existiert in Österreich nur eine Partei mit fünf Flügeln : ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS, Die Grünen, die täglich Schaukämpfe abhält, damit der Bürger den Eindruck gewinnen soll, es gäbe eine Auswahl (‘Parteienkartell’).

  3. aneagle

    auch herr pröll hat erst im amt die erfahrung gemacht, dass es einen trend zum zweitbuch gibt, herr strache ist also für einen österreichischen politiker bestens gerüstet.

  4. Thomas Holzer

    Aber bitte!
    Wenn man sich über 20 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, fast das ganze Jahr über, für das (Wahl)Volk aufopfert, dann bleibt halt nicht viel Zeit zum Lesen.

    Wir sollten nicht so gehässig sein, sondern diesen unermüdlichen Einsatz all “unserer” Politiker endlich entsprechend würdigen 😉

  5. freeman

    OMG, was für ein Rotz.
    Gestohlene Story mit katholischen Eso-Versatzstücken garniert.
    Selten schlechteres gelesen – einmal Coelho und nie wieder.

    Aber es passt…

    Hatte er den Tipp von der Literaturseite des Postillons?

  6. Christian Peter

    Statt Regierungsämter anzustreben sollte sich H.C. Strache wieder auf seine politischen Wurzeln besinnen – dann wäre die FPÖ wieder eine wählbarer Partei.

  7. Thomas Holzer

    Ja sicher, der VDU war sicher wählbar……………
    für nationale und internationale Sozialisten vielleicht, aber niemals für Libertäre

  8. Der Realist

    die personifizierte intellektuelle Leere fungiert auch an der Regierungsspitze, das muss für einen Oppositionspolitiker wohl auch reichen

  9. Christian Peter

    @thomas holzmann

    Auf Liberale, Libertäre und Anarchisten
    kann man liebend gern’ verzichten.

  10. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Als bekennender 8national)Sozialist und Etatist haben Sie natürlich vollkommen “recht”
    Stringenz scheint auch ein Fremdwort für Sie zu sein, ansonsten hätten Sie mich wie üblich als “Holzkopf” tituliert. Aber, ich weiß, ich scheine zu viel zu verlangen; den Armen im Geiste scheint ja das Himmelreich eigen zu sein, nicht aber den wissentlichen und willentlichen Dummköpfen!
    Daß Sie mir bis dato, trotz mehrmaliger Aufforderung, die Möglichkeit der Satisfaktion verwehren, zeugt von Ihrer primitiven Selbstherrlichkeit.

  11. Carl F. Pfaffinger

    Sehr geehrter Herr Holzer!
    Ernsthaft befürchte ich, daß Sie sich geirrt haben. Ich denke nämlich nicht, daß jeder der hier Postenden satisfaktionsfähig ist. Da habe ich sogar schwerste Bedenken. Insoferne, fürchte ich, geht Ihr achtenswerter Anspruch ins Leere. Allerdings verstehe ich Ihre Sehnsucht nach jenen Zeiten, in denen nicht jeder dumme Junge seine Ansichten absondern konnte, ohne (gesellschaftlich akzeptierte) Sanktionen fürchten zu müssen, durchaus.
    Nun: Tempora mutantur. (Et nos mutamur in eos? Spero non. Nos non!?)
    Im übrigen mit Dank für Ihre Beiträge (wenn auch nicht immer mit Ihnen übereinstimmend),
    Pfaffinger

  12. Ehrenmitglied der ÖBB

    Gnade:
    ich hatte Einblick in den Tagesablauf einer Ministerin (die dem Lesen nicht abgeneigt war), aber der tägliche Trott hatte es nicht erlaubt, nach einem 14-16h Tag noch zu lesen.
    Das von mir geschenkte Buch von Barbara Tuchman “Die Torheit der Regierenden” hatte sie dann einem Ministerialrat geschenkt. er hat es dann gelesen.
    Es ist wirklich nicht leicht, nach einem Tag mit Terminen, Diskussionen und zuletzt mit dem Glas Wein am Abendempfang noch anspruchsvolle Literatur zu lesen.
    Da wird man schon von der Diktion des ORF in der ZIB 2 überfordert?

  13. Christian Peter

    Beim Thema FPÖ laufen linksliberale Antifaschisten regelmäßig Amok : einfach lächerlich.

  14. Luke Lametta

    Diese Konnotation Ernst Jüngers mit der “Rechten” ist natürlich unglaublicher Unsinn. Autorin des Artikels: Natascha Strobl, die “Offensive Gegen Recht(s)”-Wahnsinnige.

  15. Christian Peter

    @ DNJ

    Mit geistigen Größen wie Sebastian Kurz oder Werner Faymann kann es auch ein H.C. Strache locker aufnehmen. Zudem ist H.C. Strache einer der ganz seltenen Ausnahmen im österreichischen Parlament, welcher (als Zahntechniker) einen zivilen Beruf erlernte.

  16. Luke Lametta

    Stimmt, der war sogar selbstständig. Ging zwar nicht gut aus, aber die Ablehnung der Vermögenssteuer zb. rechne ich der “F”PÖ hoch an.

  17. DNJ

    @Luke Lametta
    Konnotation? Mag sein. Aber dass Ernst Jünger in rechten Kreisen bis heute ein Kultautor ist, — manche haben ihn sogar wirklich gelesen im Ggs zum HC —, ist aber wohl unbestritten.

  18. DNJ

    @Lametta
    Übrigens — Abgesehen von diesem Artikel war der ganze Auftritt von Strache auch im Fernsehen überaus peinlich und herauswinden wollend, da hat er wahrlich keine gute Figur gemacht. Geraqde für mich als Jünger-Schätzender hat sich HC damit schon disqualifiziert, als jemand der über billigen Populismus nicht weit hinauskommt.

  19. Luke Lametta

    @DNJ gegen diese Konnotation hätte er sich selbst, vehement, gewehrt. Du, und sogar die Strobl, haben das erkannt. Bei den “Rechten” reichts nicht mal dafür. Die wollen ja nur eine andere Kollektivismus-Geschmacksrichtung. Jünger war solches Denken verhasst, aber er kann sich, nach 102 Jahren Widerstand, jetzt nicht mehr wehren.

  20. Harald Fladischer

    „In der Schule hatte ich zum ersten Mal den Traum, Politiker zu werden. Als ich später “Der Alchimist” von Paulo Coelho las, erinnerte mich der Jugendtraum des Protagonisten stark an die damalige Zeit. Ich wollte vieles verbessern.“ (News Nr. 39 vom 30.9.2010).

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