Hände weg von der AUA!

(ANDREAS UNTERBERGER)  Egal, ob man die Maßnahmen in der Corona-Krise als goldrichtig oder überschießend ansieht, eines ist klar: In großen Krisen werden die Weichen für viele Jahre gestellt. Da werden aus der Mottenkiste auch längst als schädlich erkannte Dinge hervorgekramt und als tolle Neuerung angepriesen. Der Bogen reicht von den – wie immer getauften – Euro-Bonds, bei denen die sparsamen für die seit vielen Jahren undisziplinierten Mittelmeerländer haften würden, über Vermögens- und Erbschaftssteuern bis hin zu Verstaatlichungen. Letztere klingen harmlos, sind aber ganz besonders dumm und ein Zeichen, dass man aus der Geschichte einfach nicht zu lernen bereit ist. mehr hier

5 comments

  1. dna1

    “Der Staat ist immer beteiligt, über Steuern am Gewinn…..” Sie schreiben es.
    Ich frage mich ja auch, wenn Politiker von Unternehmen, die jetzt über Kurzarbeit (die eigentlich mehr den Arbeitnehmern nutzt, damit sie nicht gekündigt werden) unterstützt werden, fordern, die Ausschüttung einer Dividende = Anteil am Gewinn des Unternehmens zu verbieten, ob die auch auf die Ausschüttung der KÖSt = ebenfalls ein Anteil am Gewinn verzichten werden.

  2. Gerald

    Der Staat ist bei den allermeisten Unternehmen ein atypischer Gesellschafter, beteiligt an den Gewinnen, aber bei Verlusten absentiert er sich unauffällig. Oder besser gesagt, über verschiedene Steuern macht er trotz Verluste des Unternehmens immer noch Gewinne.
    Bei ausgewählten Unternehmen, wie Banken, ÖBB, etc. werden die Verluste vergemeinschaftet.

  3. sokrates9

    Ganz wichtig! Wenn der Staat an der AUA sich beteiligt und die Grünen ihr Umweltprogramm da verwirklichen wollen wo ja Kurz- und Mittelstreckenflüge durch Bahn ersetzt werden sollen , sehe ich rosige Zeiten für die AUA!

  4. Falke

    Die Gewessler hat ja verlangt, dass die AUA nur dann Geld bekommt, wenn sie irgendwelche “Umweltauflagen” erfüllt. Der Staat soll also fast eine Milliarde dafür ausgeben, dass die Fluglinie dann nicht mehr konkurrenzfähig ist und erst recht pleite geht. Das ist “Wirtschaftskompetenz” des Typs Global 2000.

  5. Werner Rochlitz

    Gegenfrage: Welcher Unternehmer nimmt Geld (viel Geld) in die Hand ohne Mitsprache was mit dem Geld passiert? Und warum ist es illegitim, was jede Menge Milliardäre, von Hopp bis Mateschitz in deutschsprachigen Raum, von Gates bis Zuckerberg in den USA machen? Nämlich mit den ihnen gehörenden Unternehmungen neben monetäre auch andere Ziele zu verfolgen? Warum soll das der Staat nicht dürfen?

    Die Bankenkrise hat ja genau gezeigt wie es nicht geht; viel Steuergeld in die Banken buttern ohne das sich am Geldsystem etwas ändert. Der nächste Finanzcrash ist fix, die Frage ist nur wann.

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