Haftung auf Linzerisch

Von | 8. Januar 2014

Der oberösterreichische SPÖ-Chef Reinhold Entholzer fordert im Gespräch mit den “Oberösterreichischen Nachrichten”, dass das Land die Stadt Linz finanziell unterstützt, sollte diese in der Swap-Affäre zahlen müssen. “Es war immer so, dass das Land geschaut hat, dass man hilft, wenn eine Gemeinde ein Problem hat – egal welche Couleur die Gemeinde hat. Ich hoffe, das wird auch bei Linz so sein“, so Entholzer. – Genau so haben wir uns das Wahrnehmen von Verantwortung und das Prinzip der Haftung immer vorgestellt.

5 Gedanken zu „Haftung auf Linzerisch

  1. FDominicus

    Ach was für ein Beispiel gelebter Solidarität. Wie schön ist es doch Politiker zu sein, stets findet man irgendeinen der die Zeche bezahlt und einen dann so richtig “gut” dastehen lässt.

  2. Thomas F.

    Leider hat er recht. Es war immer so. Aber nur in Österreich.
    Es wird höchste Zeit, dass eine Gebietskörperschaft im Zustand der Zahlungsunfähgkeit allein gelassen wird.
    Dann lernt der Kapitalmarkt, dass Verleihungen an Gebietskörperschaften auch mit Risiko verbunden sind und die Bevölkerung wacht auf mit der Erkenntnis, dass der Schuldenstand nicht nur eine abstrakte Zahl ist, sondern den einzelnen Bürger hart treffen kann.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    Die Hilfe könnte auch darin bestehen, dass das Land OÖ einen Regierungskommissär einsetzt bis der Schaden getilgt ist? (siehe Fohnsdorf; Stmk.)

  4. Eva B.

    Na Hauptsache das Verfahren ist mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Die subjektive Tatseite der handelnden Personen konnte nicht begründet werden, weil sie ja nicht wussten, was sie da unterschrieben haben. Wenn das in der Privatwirtschaft (oder bei einer Bank!!) geschieht, dann wird das in Österreich anders beurteilt. Und Leute gehen dafür ins Gefängnis.

  5. ww

    Es wird so kommen, wie alle es erwarten: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

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