Halal-Superemakktkassen bei Aldi?

Von | 7. September 2017

“…..Nein, ganz so weit ist es noch nicht. Aber aus Rücksicht auf einen muslimischen Mitarbeiter darf man sich als Kunde nicht an dessen Kasse anstellen, wenn man Alkohol kaufen will. Was passiert, wenn man zwar keinen Alkohol aber Schweinefleisch erwerben möchte, darüber sagt die Meldung leider nichts. Wenn Discounter und Supermärkte auf hinduistische und vegane Mitarbeiter ebenso große Rücksicht nehmen wie auf muslimische, dann wird ein Einkauf zu einem interessanten Spiel. Aber noch hat uns dieser Trend nicht erreicht, denn es ist die Aldi-Filiale im englischen Northampton, die hier vorbildlich kultursensibel mit Mitarbeitern umgeht….” (hier)

41 Gedanken zu „Halal-Superemakktkassen bei Aldi?

  1. Thomas Holzer

    Da es sich um ein Privatunternehmen handelt, sollte es wohl diesem überlassen sein, zu entscheiden, wie es mit seinen Mitarbeitern “umgeht”.
    Sehe da kein Problem, wird ja niemand gezwungen, dort einzukaufen.

  2. cmh

    Vierlleicht sollte Aldi/Hofer überhaupt ein Schild über dem Eingang anbringen: Christen unerwünscht!

  3. sokrates9

    Europa kapituliert vor seinen Gästen! Eigenartigerweise klagen immer die Moslems und fühlen sich beleidigt; glaube nicht dass Hindu deswegen vielleicht ein Geschäft anzündet!

  4. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Demokratisch legitimierte Politiker sind für all diese Gesetze verantwortlich. Sie sollten sich bei den Wählern beklagen, nicht bei den Muslimen.

  5. mariuslupus

    @sokrates9
    Beleidigt sein ist grosse Mode. Sie wollen doch keinen Muslim beleidigen in dem er Ihnen Schweinefleisch verkaufen soll.
    Bald kommt der stinkige Weihnachtswahnsinn mit Puntschstandeln und Weihnachtsbäumen. Ultima volta ?Wetten, 2018, kein Alkohol am Graben, kein Weihnachtsbaum vor dem Rathaus.

  6. Christian Peter

    @TH

    ‘Sie sollten sich bei den Wählern beschweren’

    Wahlen werden von den Medien entschieden, nicht von den Wählern. Das war in der DDR der Fall und ist es noch heute, der öffentliche Rundfunk hat in Deutschland und Österreich einen Marktanteil von mehr als 50 %, der Rest verteilt sich auf ein paar wenige Medienkonzerne, die ebenfalls regierungstreu berichten.

  7. Lisa

    Die Kommentare waren aber zumeist positiv: “gut gemacht, AldiUK”. Das Verbot, an “dieser Kasse” Schweinefleisch einzutippen wird später folgen. Apartheid ohne es aussprechen zu müssen… Ich seh dann doch gleich, wer Moslem ist. Das ist typisch die britische Aufassung einer multicultural society: angeblich für “Statistiken” muss auf manchen Formulare auch heute ncoh angekreuzt werden, ob man caucasian , black, indian etc. ist. Parallelgesellschaften (auch working class etc.) sind akzeptiert – aber sie sollen bitte unter sich bleiben und keine politische (oder wirtschaftliche ) Macht bekommen. Aldi und andere Grossverteiler sehen eben erst einmal das Ökonomische; wenn die Moslems eigene Lebensmittelketten eröffnen, ist das unliebsame Konkurrenz. Die Migranten stören sich nicht daran, dass es keine Bioprodukte gibt, das Fleisch zwar halal, aber sonst unkontrolliert ist, dass Kundinnen offene Frischprodukte betatschen und es dort meist nach Javelwasser, Fäule und scharfen Gewürzen stinkt. Hauptsache: billig – und man trifft Landsleute und/oder Glaubensgenossen. Diesen Kundenstamm wollen die Aldi,Lidl etc. nicht abtreten, zumal dessen Nachwuchs (und damit die spätere Kundschaft) immer zahlreicher wird. Eroberungszüge laufen nicht nur über Waffen (wozu seit neuestem auch Autos gehören…), sondern auch über den Uterus…

  8. CE___

    Ich mein’ wenn man sich so die Artikel der letzten Tage ansieht welche der Hausherr hier hereinstellt…

    Ununterbrochen, irgendwo, irgendwelche Diskussionen und Scherereien mit den Moslems, was ihnen hier nicht passt, was umzustellen wäre damit es den Herrschaften konveniert, etc. etc. und etc.

    Ja, wo samma’ denn ?

    Mit den Chinesen gibt es keine Probleme.
    Mit den Koreanern gibt es keine Probleme.
    Mit dem Indern gibt es keine Probleme.
    Mit den Sikhs gibt es keine Probleme.
    Mit irgendwelchen Anhängern von Naturreligionen aus was weiß ich für für Länder gibt es keine Probleme.
    Und so weiter.

    Die Chinesen stellen sogar in ihren Restaurants die Art der Zubereitung auf unseren Geschmack um !!!

    Warum Herrgott lassen sich nur soviele dämliche Lands- und Kontinentsleute von mir von den Moslems so auf der Nase herumtanzen und geben ihnen überwältigend den Weisel.

    Herr, lass Hirn und Selbstbewusstsein auf Europa regnen !!! Es wird Zeit !!!

  9. CE___

    Ergänzung:

    sollte natürlich korrekt heißen: “und geben ihnen überwältigend NICHT den Weisel”

  10. Christian Peter

    @CE___

    Überhaupt genießen Kirchen zu viele Privilegien, das Grundrecht auf Religionsfreiheit gehört längst abgeschafft. Dieses dient nur mehr der Privilegierung der Kirchen, der Zweck dieses Grundrechts war ein ganz anderer, nämlich religiöse Minderheiten vor staatlicher Verfolgung zu schützen, was heute aufgrund weitgehender Gleichstellung der Glaubensgemeinschaften längst nicht mehr der Fall ist. Religion ist Privatsache und kann von jedem ausgeübt werden, dafür bedarf es keines Grundrechts in der Verfassung.

  11. Erich

    Eine Zeitlang könnte Aldi (oder andere Ketten) die Kassenbereiche in Haram und Halal trennen. Dann wäre doch alles klar ersichtlich. Der Ladendetektiv überprüft noch stichprobenweise, ob sich nicht ein Surensohn oder die von ihrem Mann oder kleinen Neffen Beaufsichtigte zur falschen Kassa schwindelt oder verirrt. Irgendwann dann können die “ungläubigen Kassen” verschwinden – weil es keine “ungläubigen Waren” mehr gibt.
    Wenn ich daran denke, wie viele Kindergärten bei uns schon heimlich, still und leise das Schweinefleisch und alles, was mit Schwein zu tun hat, aus dem Speiseplan gestrichen haben! (Wenn es öffentlich wird wird das dann aus Feigheit mit der Gesundheit begründet. Als ob alle Krankheiten in der Vergangenheit durch Schweinefleisch ausgelöst worden wären)

  12. astuga

    Angeblich lassen sich auf dem Großteil aller Geldscheine Spuren von Kokain feststellen.
    Aber wie ist es eigentlich mit Spuren von Schweinefett oder Hunde-DNA?

    Und dürfen Muslime diese Geldscheine und Münzen dann anfassen?
    Bekanntlich wird bereits durch den Kontakt jedes Gebet ungültig und man müsste ständig Wudu oder Ghusl machen (Waschungen).
    Können Muslime so gesehen überhaupt islamkonform bei uns und unter uns leben???
    Oder müssen wir auf ihre Anwesenheit verzichten… *schluchz

  13. astuga

    Anm. Bei Schweinefett denke ich an die vielen Wurst- und Leberkäsesemmeln die gekauft und händisch verzehrt werden.
    Aber auch Gummibärchen, Hautsalben etc.

  14. mariuslupus

    @astuga
    Das Sozial- und Asylantenamt verteilt nur Geldnoten und Münzen frisch ab der Presse.

  15. astuga

    @mariuslupus
    Auch wieder wahr… 😉
    Jedenfalls wird es den Handel freuen, wenn Muslime auf`s Retourgeld verzichten um sich nicht rituell zu verunreinigen.

  16. Thomas F.

    @Thomas Holzer
    Und überhaupt sollten ungläubige Kunden es besser unterlassen dort einzukaufen, aus Rücksichtnahme auf die religiösen Gefühle des Personals. Insbesondere unverschleierte Frauen könnten unsere Allah-fürchtigen Zeitgenossen mit der hemmungslosen Zur-Schau-Stellung ihres Liebreizes in Verlegenheit bringen und veranlassen, etwas zu tun, wofür sie dann eigentlich nichts können.

  17. Falke

    @Lisa
    Ich hatte die Kommentare eigentlich eher als ironisch oder sarkastisch verstanden.

  18. Tom Jericho

    Nicht ärgern, sondern FPÖ (bzw. in Deutschland: AfD) wählen. Wer’s nicht macht, braucht sich über das Ergebnis nicht aufregen.

  19. Rennziege

    7. September 2017 – 07:51 — Thomas Holzer
    Die G’schicht offenbart aber eine weitere Unterwerfung (nachzulesen bei Michel Houellebecq) unter den Islam. Da das UK längst in etlichen Metropolen vor dem Islam, selbst dessen gewalttätigen und Kinder vergewaltigenden Ambitionen kuscht, brauchtuns das nicht zu wundern. Aber wünschen Sie sich dies auch hierzulande?

  20. Christian Peter

    @Tom Jericho

    Die FPÖ hatten wird doch schon in der Regierung, hat nichts gebracht und war die korrupteste Regierung der 2. Republik obendrein.

  21. Tom Jericho

    @Christian Peter:
    Erstens: Ob korrupt oder nicht: Wenn Sie gerne weiter rot/grün/schwarz und damit “open border” wählen wollen, nur zu. Allerdings sollten Sie sich dann schon einmal einen kleinen Mekka-Kompaß besorgen, damit Sie sich in die richtige Richtung auf die Erde hauen können.

    Zweitens: Die korrupteste Regierung aller Zeiten (nicht nur der 2. Republik) war und ist die Wiener SP-Landesregierung. Vom AKH über diverse rote Vorfeldorganisationen, die laufend geschmiert werden (heißt dann halt “Subvention”), den Ausverkauf der städtischen Infrastruktur (den Wienern gehört die eigene Infrastruktur schon lange nicht mehr, alles mittels “Sale-&-Lease-Back” verschachert), das Milliardenloch der schweizer Frankenkredite bis zum mafiaartigen Zuschanzen von Posten und Pöstchen seit 1919 ff. (zugegeben mit einer Pause zwischen 1938 und 1945) – natürlich alles aus Steuergeldern – zieht sich eine Kette an fortlaufender Korruption und Steuergeldverschwendung (daß die gutbezahlten Medien mitmachen, an erster Stelle der LSS, der Linke Sudel-Sender, vormals ORF, Österreichischer Rot-Funk, überrascht kaum; Anm.: An zweiter Stelle kommen diverse schwarze Landesregierungen und die frühere Salzburger SP. Der im Wortsinn tolle Swap der SP-Linz oder die Wohnbaumilliarde der VP-NÖ soll hier auch nicht unerwähnt bleiben).

    Drittens: Schwarz-blau 2000-2006 war sicher nicht super (insgesamt für das Land allerdings die beste Regierung seit Klaus und die einzige, der die Mainstream-Medien sehr genau auf die Finger geschaut haben), aber unterm Strich sicher weniger korrupt als die meisten anderen Regierungen der 2. Republik. Selbst die bekannt linke Wiener Staatsanwaltschaft schaft es etwa ums Verrecken nicht, KHG irgendwas Relevantes anzuhängen (außer Rufmord). Tough luck.

  22. Christian Peter

    @Tom Jericho

    Eine Mekka – Kompass wird man auch bei ÖVP / FPÖ benötigen, schließlich gab es mit dieser Regierung einen absoluten Rekord an Einbürgerungen. Selbstverständlich sind auch die Roten korrupt und kassieren ab, das ist aber noch lange kein Grund, zu blau oder schwarz zu tendieren. Die ÖVP ist überhaupt die korrupteste Partei im Lande, gäbe es in Österreich eine unabhängige Justiz, würde diese Partei schon längst nicht mehr existieren.

  23. Gerald M.

    @Christian Peter
    Der Anstieg der Einbürgerungen unter S/B ist zu einem großen Anteil mit der leider Gottes zugelassenen Aufnahme von “Flüchtlingen” aus Bosnien ab 1990/91 zu erklären … und damit schieben sie sich bitte ihre “Argumente” bitte dorthin wo die Sonne nie hinscheint.

  24. Christian Peter

    @Gerald M.

    Also waren für den Einbürgerungsrekord in dieser Zeit weder ÖVP noch FPÖ verantwortlich ? Wollen Sie mich verschaukeln ?

  25. Gerald M.

    Sie “verschauckeln” sich selber. Einfach zu beantwortende Frage: Wer war Anfang der 90er in der Regierung? Noch Fragen? Warum die FPÖ in ihrer Zeit als Regierungspartner 2000-2006 nicht auf einer Abschiebung aller Bosniaken, aufgrund des Wegfalls von Asylgründen, bestanden hat, entzieht sich meiner Erkenntnis … besser wäre es gewesen …

  26. mariuslupus

    @Christian Peter
    Tempi pasati. Aber wie geht es weiter ? Die grosse Einbürgerungswelle kommt nach den Wahlen im Reich und im Wurmfortsatz. Was sagen Sie dann ?

  27. Christian Peter

    @Tom Jericho

    Außerdem : Das Parteiprogramm der Bauernfängerpartei FPÖ ist praktisch nicht von dem der SPÖ, ÖVP und den Grünen zu unterscheiden. Warum sollte man diese Partei wählen ?

  28. astuga

    @Christian Peter
    Sorry, aber das ist Blödsinn hoch3!
    Dass es bei einer begrenzten Themenvielfalt zu inhaltlichen Überschneidungen kommt ergibt sich zwangsläufig (oft finden sich Unterschiede in Detailfragen).
    Einige Positionen werden aber bekanntermaßen ausschließlich von der FPÖ vertreten.
    Und das seit Jahrzehnten und somit auch halbwegs glaubwürdig.

    Denn selbst dort wo zwei oder mehr Parteien gemeinsame Standpunkt haben muss nicht jede Partei glaubwürdig sein.
    Imho – Wer selbst nicht wählen will, der sollte auch nicht über Wahlen reden.
    Lassen Sie es halt einfach bleiben und respektieren Sie wenn andere von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
    Alles andere kommt nur fanatisch und verbohrt rüber.

  29. Christian Peter

    @astuga

    Ich sehe bei der FPÖ nicht einmal in den Kernbereichen wie Zuwanderung oder Außenpolitik (von anderen Bereichen wie Wirtschafts-, Gesellschafts- oder Sozialpolitik, etc. ganz zu schweigen) nennenswerte Unterschiede zu den anderen Parteien. Vielleicht können Sie mir auf die Sprünge helfen ?

  30. astuga

    Wozu, Sie gehen ja ohnehin nicht wählen! 😉
    Außerdem kenne ich weder das Parteiprogramm der FPÖ noch das der anderen in allen Details.
    Damit geht es mir wie wohl 99,9 % aller Wahlberechtigten.
    Wichtig sind auch weniger Programme (Papier ist geduldig) sondern die im politischen Alltag auch tatsächlich vertretenen Positionen.

    Mir persönlich geht es vor allem um Fragen der Migration, Asyl, Grenzsicherung, Haltung gegenüber der EU und dem Islam.
    Für andere Wähler interessante Punkte wären etwa Bildungsthemen, Schule (Gesamtschule) etc.
    Wo hier andere Parteien die selben oder auch nur ähnliche Positionen vertreten wie die FPÖ entzieht sich meiner Wahrnehmung.
    Die ÖVP spricht zwar diese Themen mitunter auch kritisch an, verfolgt in der Realität dann aber immer eine gegensätzliche Linie.

    https://www.fpoe.at/themen/parteiprogramm/

    Und wie schon oben gesagt: Gehen Sie halt nicht wählen, aber gehen Sie mir und anderen auch nicht auf den Wecker damit! 😉

  31. Christian Peter

    @astuga

    Solange Bürger so dumm sind, sich von den politischen Parteien zum Narren halten zu lassen, wird sich nie etwa ändern in diesem Land. Es gibt wenige Länder in Europa, in denen in der Politik größere Missstände herrschen als in Deutschland und Österreich. Das verheerende politische System durch Abgabe einer Stimme bei Wahlen am Leben zu erhalten und sich danach über Missstände zu beschweren, ist idiotisch.

  32. Johannes

    Wird alles kommen ist nur eine Frage der Zeit.
    Sind genug Menschen einer bestimmten religiösen Ethnie da und bilden sie einen bestimmten wirtschaftlichen Faktor wird sich die Wirtschaft ihnen andienen, das ist das Einmaleins jedes wirtschaftlichen Denkens.

    Die Wirtschaft beurteilt gesellschaftspolitische Veränderungen nicht sie reagiert auf Bedürfnisse.
    Man wird daran scheitern wenn man die zb. Handelsketten auf Dauer zu einer Nichtberücksichtigung der potenziellen stark steigenden Konsumentengruppe der Muslime zwingen will.
    Der Handlungsbedarf liegt bei der Politik, Zuwanderung ist steuerbar und wenn wir den Muselmännchen und Weibchen mit ihren Vollverschleierungen nicht auch noch ein apartheitsähnliches Vorrecht gestatten wollen so müssen wir halt schauen das sie nicht zuwandern so einfach ist das.

  33. Christian Peter

    @astuga

    Von Demokratie keine Spur, aber trotzdem laufen 75 % der Bürger alle 5 Jahre wie aufgescheuchte Hühner in ein Wahllokal, um den Parteien mit einem Kreuzchen eine Generalvollmacht zu erteilen – wie doof ist das ?

  34. astuga

    @Christian Peter

    Schon klar: Würden Wahlen etwas ändern, wären sie verboten…
    Aber für`s Nichtwählen gibt es nicht mal einen Spruch.
    Weil das noch weniger bewirkt.

  35. Christian Peter

    @astuga

    Wie kommen Sie darauf ? Nichts fürchten die Altparteien mehr als eine sinkende Wahlbeteiligung, schließlich wird das System erst durch Abgabe einer Stimne bei Wahlen legitimiert. Momentan gibt es z.B. im Spiegel keine Werbung für einzelne Parteien, aber es wird in ganzseitigen Anzeigen für die Beteiligung an den Bundestagswahlen geworben.

  36. Christian Peter

    @astuga

    Wobei Österreich ein ganz besonderer Fall ist, hier existiert nicht einmal eine politische Opposition. Die im Parlament vertretenen Parteien wechseln sich auf Bundes- sowie auf Landesebene in regelmäßigen Abständen ab, daher gibt es mittlerweile fast alle denkbaren Varianten (schwarz – grün in zwei Bundesländern, rot – blau, etc.). In Deutschland sieht das (momentan) anders aus, dort würde ich vermutlich die AfD wählen.

  37. astuga

    Den Parteien sind sinkende Wahlbeteiligungen relativ egal, die Stimmen der Nichtwähler werden einfach aufgeteilt.
    Und so wie Wahlniederlagen mitunter als Erfolge verkauft werden, interpretiert man den Verzicht auf eine Wahlteilnahme als Zufriedenheit des Wählers.

    Ihre Vorstellung, dass irgendwann vielleicht mal niemand mehr Wählen geht, und dadurch das System kippt sind illusorisch.
    Da werden von den Regierenden eher noch tatsächliche Scheinwahlen eingeführt a la DDR oder China.

  38. Christian Peter

    @astuga

    Unsinn, nichts fürchten die Machthaber mehr, als eine sinkende Wahlbeteiligung, was ja völlig logisch ist, denn jede abgegebene Stimme ist eine Stimme für das herrschende politische System. Außerdem lassen sich Wähler der ‘Rechtsparteien’ leicht verunglimpfen (‘Dunkeldeutschland’, Populisten, Rechtsradikale etc.), bei Nichtwählern funktioniert das aber nicht. Wenn sich Bürger nicht mehr an den Wahlen beteiligen ist es offensichtlich, dass am politischen System etwas nicht stimmt. Das beste Beispiel ist Österreich, hier gibt es seit 70 Jahren eine sehr hohe Wahlbeteiligung und seit 70 Jahren keine nennenswerten Reformen.

  39. Christian Peter

    @astuga

    In Ländern mit hoher Wahlbeteiligung herrschen meist die verheerendsten politischen Zustände, das war in der DDR der Fall und ist auch in Österreich. Schauen Sie sich die Schweiz an, dort liegt die Wahlbeteiligung bei Parlamentswahlen mitunter bei unter 40 %, ganz einfach, weil die Bürger alle wichtigen Entscheidungen per Volksabstimmung treffen und politische Parteien im politischen System der Schweiz daher eine eher untergeordnete Rolle spielen.

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