Haselsteiner-Liberalismus halt

Von | 17. September 2013

Aus einer Aussendung der NEOS: “…..NEOS fordert die Einrichtung eines Jungunternehmerfonds aus Privatisierungserlösen, der mit einer Milliarde starten und
mittelfristig auf zwei Milliarden Euro aufgestockt werden soll.
“Dafür muss sich der Staat bei Verbund, OMV oder Telekom auf eine
starke Kernaktionärsrolle zurückziehen und eine
Eigenkapital-Patenschaft übernehmen. Das beflügelt hunderte junge
Unternehmen”, so Haselsteiner weiter. – Klar, die Gründung von Startups und die Bereitstelllung von Wagniskapitals ist ja eine klassische Staatsausgabe aus Liberaler Sicht. Ähem, jedenfalls im Liberalismus Haselsteinerscher Schule. Mit den Privatisierungserlösen zum Beispiel Schulden zurückzahlen, das geht ja wirklich nicht.

14 Gedanken zu „Haselsteiner-Liberalismus halt

  1. Thomas Holzer

    ja, ja, und schon wieder eine neue Subvention im Staate Österreich; das ist wirklich eine absolut neue und natürlich liberale Idee.
    Herr Haselsteiner sollte zusätzlich auch OEVP, SPOE, FPOE, KPOE et al unterstützen, schwimmen ja alle auf der Etatistenwelle

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  3. FDominicus

    Oh ja sich liberal nennen und gleich mal nach einer Finanzierung durch den Staat schreien. Das paßt genau in unsere Zeit.

  4. Wettbewerber

    Thema Privatisierungserlöse: Ob (damit oder mit was auch immer) Schulden zurückgezahlt werden, halte ich eher für unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass sie noch munter weiter steigen werden, bis irgendwann “Sense” ist. Und dann werden sie einfach gestrichen. Deshalb halte ich schon seit Jahren keine Staatsanleihen mehr. Dieses Pyramidenspiel muss irgendwann in sich zusammenfallen, zumindest ein großer Teil davon. Man weiß zwar nicht wann, aber ich würde sagen, wer sich heute sozusagen altersmäßig in den “besten Jahren” befindet, wird es noch erleben…

  5. Thomas Holzer

    @menschmaschine
    Wird die HOSI nicht auch von der Gemeinde Wien subventioniert?

  6. Rwinhard1

    Ist schon lustig, wenn sich die drei Liberalen in Ö nicht einigen können, was liberal denn nun genau heißt. Dazu noch kath. Fundis a la Unterberger; es wundert mich daher kaum, dass der Liberalismus im vergleich zum Konservativismus und Sozialismus verkümmert ist.

  7. Thomas Holzer

    @Rwinhard1
    Da haben Sie schon recht, libertäres Denken ist eben KEINE Ideologie wie Sozialismus/Kommunismus, daher sehr vielschichtig.

    Aber keine Sorge, wir Libertäre können damit leben, und zwingen niemanden zum “reinen/realen” Liberalismus

  8. Rwinhard1

    Keine Ideologie aber als eine grundlegende pol Strömung die sich Ö noch selbst das Leben schwer macht …

  9. Thomas Holzer

    @Rwinhard1
    Verzeihung, aber hätten Sie die Güte, diesen Satz auch in einem verständlichen Deutsch zu formulieren?

    Was bitte ist eine “pol Strömung”?

  10. world-citizen

    Woher kommt diese große Angst vor einer Partei, die auch im Falle eines Einzuges ins Parlament nicht mehr als eine Kleinpartei sein wird?

  11. Thomas Holzer

    @world-citizen

    Woran wollen Sie erkennen, daß irgendjemand Angst hätte?

  12. Wettbewerber

    @Rwinhard1
    Ein Libertärer hat kein abgeschlossenes Glaubenssystem und auch keine Ideologie. Er trachtet nicht danach, seine Überzeugungen und Werte anderen aufzuzwingen. Er würde nur gerne in Ruhe gelassen werden, wenn es um die Gestaltung des eigenen Lebens geht, und sich das “Wir”, dem er sich zurechnet, selbst und ohne Zwang aussuchen, und all diese Rechte jedem anderen auf seinem eigenen Grund und Boden auch zustehen. Das passt nicht in unser politisches System? Darauf können Sie wetten. Macht das einem Libertären was aus? Je mehr er verstanden hat, umso weniger.

    Übrigens, der Spruch “gemeinsam sind wir stärker” ist die Grundidee des Faschismus. “Fasces” war ein Bündel aus Stöcken. Einen Stock zu brechen, sei relativ leicht. Mehrere hingegen, zusammengebunden, kann man nicht mehr brechen. Dieses System lebt weiter – bis heute.

    Und weit mehr als man es heute gemeinhin glaubt, hatte (und hat) es mit Sozialismus zu tun, der schlimmsten Form des Kollektivimsus und der unproduktivsten aller Staatssteuerfarmideologien, aber das ist eine andere Geschichte…

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