Heikos Liebesgrüße aus Moskau

“…. Die Bundesregierung hat es geschafft, das Verhältnis zu den USA komplett zu ruinieren. Heiko Maas verwahrt sich von Moskau aus Seit an Seit mit dem russischen Außenminister gegen amerikanische Diktate, als sei es ein Stück von Ulbricht und Breschnew. Der US-Außenminister besucht gleichzeitig die Staaten um Deutschland herum – nicht aber Berlin. Mit „North-Stream 2“ wird die Energiewende nun auch zum außen- und sicherheitspolitischen Rohrkrepierer./ mehr

9 comments

  1. CE___

    Wenn ich mich in die Rolle eines US-Strategen versetzen müsste würde ich D heute als einen zukünftigen Feindstaat ansehen. Sofern nicht überhaupt zerfallend in einen Flickenteppich von Sultanaten, Kalifaten, und westlich gehaltenen Herrschaftsbereichen.

    Und alle Maßnahmen der USA deuten heute schon in diese Richtung, wie zum Beispiel die Truppen-Rochade nach Polen.

    Die weite Mehrheit der authochtonen Wähler mit 86% bestätigt immer wieder International-Sozialisten und Kommunisten verschiedener Schattierungen an der Macht in Form der “Blockparteien” welche D stetig in eine DDR 2.0 umbauen. Diese werden aber in den nächsten 10-20-30 Jahren durch die Demographie ausdünnen.

    Parallel dazu geht die demographisch-ethnische Entwicklung hin zu einer moslemischen bis hin zu radikal-islamischen Gesellschaft weiter welche dem Westen ablehend bis militant kämperisch gegenüber stehen wird.

    Ich schätze in ein paar Jahren werden ganz offen Kalitate und Sultanate ausgehandelt.

    Und das im Herzen Europas.

    Miteinhergehend wird natürlich die Rolle D als das “industrielle und wirtschaftliche Herz Europas” abnehmen, mit entsprechender Wirkung auf Euro und die EU.

    Die USA werden nicht viel schubsen müssen was von alleine fallen wird.

  2. sokrates9

    Klassischer Artikel eines Transatlantikers der noch in den Kategorien der Weltkriege denkt: USA gut Russland böse! Was macht Pompeo eigentlich in Österreich außer Schnitzl essen?
    Da herrscht derzeit Schweigen: Vermute gegen Northstream zu intervenieren wo die ÖMV massiv beteiligt ist!

  3. Thomas F.

    Merkel und ihre Dodel-Partie haben sich mittlerweile zu Putins nützlichen Idioten gemausert.
    Trump hat Putin in dieser Hinsicht eher enttäuscht. Zu wenig Idiot vielleicht.

  4. Falke

    Merkel, Maas, Steimmeier usw. ist offenbar immer noch nicht klar, dass die USA (in jeder Hinsicht) am längeren Ast sitzen und dass sie gegen den Willen der Amerikaner (ob es jetzt Trump ist oder eine naderer) absolut nichts ausrichten können. Trump hat ja inzwischen schon einigemal die größenwahnsinnige Merkel auf ihre Zwergenrealität zurechtgestutzt.

  5. Gerald Steinbach

    Falke
    Wenn diese zahlreichen Umwandlungen , Experimente, wie politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich nicht funktionieren und die Chancen stehen ausgezeichnet, höre ich jetzt schon das wehklagen wer da aller Schuld ist an der Misere, Trump ist sicher der Topkandidat!
    Bei den Deutschen habe ich langsam das Gefühl das es ihnen schön langsam dämmert,

  6. Johannes

    Ich glaube nicht das man die USA zum Freund haben kann. Die USA verfolgen in erster Linie immer eigene Interessen. Eines dieser Interessen war seit 1945 ein freies Europa, wir alle haben von diesem Interesse profitiert.
    Wenn wir heute wie selbstverständlich unser Auto betanken so verdanken wir es – ich weiß es wird viele provozieren – den USA. Die USA ist im Südchinesischen – Meer der einzige Garant für Staaten wie die Philippinen , Vietnam, Malaysia, Kambodscha und viele mehr aber auch im Pazifik für Australien, Neuseeland und Japan, sie sorgen dafür das diese Staaten von China nicht erdrückt werden.
    Sehr gefährlich ist die Situation in Taiwan dort könnten die USA und China bald aufeinanderprallen.

    Diese Länder wissen die Präsenz der USA zu schätzen, sie wurden niemals von den USA unterdrückt, es war und ist Partnerschaft für die eigene Sicherheit.

    Europa ist anders, Frankreich glaubt an seine eigene militärische Stärke. Deutschland glaubt an den Weihnachtsmann.

    Man hat in Deutschland vergessen was das für ein Gefühl war als Kennedy “Ich bin ein Berliner“ sprach, er hat damit gezeigt das die USA bereit sind die Freiheit jener Deutscher welche von den Sowjets eingeschlossen waren mit allen Mitteln zu verteidigen. Man sollte nie vergessen das Ronald Reagan – damals in Europa ähnlich hochnäsig behandelt wie nun Donald Trump – durch sein Rüstungsprogramm, welches den USA Milliarden kostete die Sowjets zum Einknicken brachte.
    Die USA finanzieren tatsächlich die NATO wie keine andere Nation im Vergleich zum BIP und nun sollen sie zuschauen wie Deutschland Milliarden nach Russland schickt.
    Es mag für Deutschland wirtschaftlich Sinn machen, aber die Folgen sind eine Katastrophe für die Beziehungen zu den USA.
    Mit Obama hätte man es sicher machen können und darauf dürfte die Spekulation Deutschlands hinauslaufen, man glaubt Trump bald los zu sein und mit Biden würde es dann wieder so sein das Merkel nur ein wenig lächeln braucht und die Beziehungen sind wieder hergestellt.

    Deutschland hat keinen Bezug zur Realität, nach meiner Meinung, das zeigt sich in der Migrationsfrage genauso wie in der Energiepolitik und in der Sicherheitspolitik.

    In vielen Fällen hat man den Eindruck Deutschland handelt wie eine trotziges Kindes das aus Justament gerade das Gegenteil von dem tut was die Vernunft gebietet.

    Ich persönlich halte Nord-Stream für eine gute und wichtige Sache aber die Art und Weise wie man vorgeht ist fatal. Letztendlich ist es eine Interessenabwägung man kann nicht beides haben amerikanische militärische Garantien und russisches Gas. Dieser Realität scheint man sich in Berlin einfach nicht stellen zu wollen.

    Putin hat den Leider-NATO-Partner Türkei an sich gezogen und zieht nun den NATO-Partner Deutschland an sich. Ich denke mit diesen beiden Schachzügen Putins ist die NATO eigentlich gespalten. Die Linken, also alle deutschen Parteien, außer AfD, wollen sowieso los von diesem Bündnis Solange dieses Bündnis nicht gebraucht wird, wird man es nicht bemerken, wenn es gebraucht würde wird es nicht mehr in der jahrzehntelang bewährten Form existieren.

  7. sokrates9

    Johannes@ Halte dieses Militärblockdenken des 19. Jahrhunderts für absolut falsch und nicht mehr zeitgemäß.Warum kann sich nicht jeder Kontinent selbst entwickeln ohne befürchten zu müssen von anderen “erobert” zu werden?China und Rußland haben mit ihrer eigenen Bevölkerung genug zu tun, die brauchen keine shitholecountries wie Weißrussland, Ukraine zu erobern.Die USA hat bisher geglaubt Weltpolizist spielen zu müssen und hat dafür ihre eigene Infrastruktur ( inkl kapitalistische Kultur – vom Tellerwäscher..) beinahe vernichtet!
    Warum muss alles Zentralisiert und immer unfähigeren Organisationen mit suspekten Eigeninteresse ausgeliefert werden?

  8. Johannes

    “China und Russland haben mit ihrer eigenen Bevölkerung zu tun“ Ich wußte nicht das im Südchinesischen Meer, am Nordpol wie auch in Syrien und Libyen die von Ihnen genannten Regierungen es mit ihrer eigenen Bevölkerung zu tun haben.

    Es scheint für mich als würde ein Militärblockdenken erst richtig los gehen und wir sollten auf alle Fälle diesmal auf der richtigen Seite stehen, welche nach meiner Meinung die der USA ist.
    Es gibt keinen anderen Weg als mit den USA eine Wertegemeinschaft zu bilden. Zu glauben Europa allein hätte irgendein Gewicht ist lächerlich.
    Eine Gemeinschaft die Großbritannien hinausekelt, in der zwei Hegemonialmächte glauben die Führung von ganz Europa unter sich aufteilen zu können ist schwach. Zudem wartet doch Frankreich nur darauf Deutschland auf den zweiten Platz zu befördern um endlich als Grande Nation die Geschicke von ganz Europa zu führen.

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