Heinsberg-Studie: 0,37 Prozent Infektionssterblichkeit bei Covid-19

Was sich schon in den Zwischenergebnissen des Forschungsteams um Prof. Dr. Hendrik Streeck abzeichnete, hat sich nun weitgehend bestätigt. Ohne eigene Interpretationen hier die Zusammenfassung der wichtigsten Zahlen./ mehr

13 comments

  1. Sokrates 9

    Infektionssterblichkeit ist somit der Grippe ähnlich!Warum kann man jetzt nicht Öffnungen die für Monatsende geplant sind 3 Wochen vorziehen?Was ist am Risiko zB in einem Fitnesstudio anders als heute?.Dass in Österreich gesamt die Neuinfektionsrate weiter gefallen ist?
    Für so eine Erkenntnis gibt es dafür weiter Erwerbsverbot für Tausende Menschen?

  2. Otto Mosk

    bei der grippe schwankt die infektionssterblichkeit zwischen 0,4% und 0,5%. also ist corona sehr wohl mit der normalen grippe zu vergleichen.

  3. Falke

    Prof. Streeck sagte in einem Interview, dass die Sterblichkeitsrate von 0,37% für seien konkrete Heinsberg-Studie gilt, wo die Infektionsrate besonders hoch war. Insgesamt sei die Sterblichkeitsrate signifikant niedriger.

  4. Hartmut Pilch

    0,37% ist mehr als bei der Spanischen Grippe. Wer nach Lockerungen schreit, will damit ca 300.000 deutsche Landsleute opfern. Oder was verstehe ich falsch?

  5. Hartmut Pilch

    P.S. 300.000 Landsleute zu opfern, scheint noch nicht einmal besonders umstritten zu sein. Das Problem mit den Lockerungen ist, dass die Durchseuchung dann zu schnell gehen und zum Kollaps der Krankenhäuser und dann entweder Vervielfachung der Totenzahl oder erneuten Ausganssperrungen führen würde.

  6. runningduck

    Hier ist die Rede vom IFR das bezieht sich auf alle infizierten (geschätzt oder per model hochgerechnet)

    IFR vom H1N1 war 0,02 (wenn ich mich jetzt richtig erinnere)

    CFR ist die rate die sich immer auf die positiv getesteten bezieht. ca. 0,2 bei schwerer grippe. IFR bezieht sich auf eine gesamte summe der infizierten (wie auch immer der wert entsteht…)

    CFR ist nicht IFR.

  7. Otto Mosk

    @Hartmut Pilch
    sie vertauschen da äpfel mit birnen…nein, sogar äpfel mit mäusen.
    aus wikipedia:
    “Insgesamt sollen etwa 500 Millionen Menschen infiziert worden sein,[3] was eine Letalität von 5 bis 10 Prozent ergibt, die damit deutlich höher lag als bei Erkrankungen durch andere Influenza-Erreger.[4]”

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe

  8. Johannes

    Die Sterblichkeit schnellt genau dort in die Höhe wo viele alte Menschen leben. Sie schnellt auch dort in die Höhe wo Menschen mit einem Immundefizit leben oder behandelt werden.

    Wenn man jetzt davon ausgeht, dass laut dieser Studie 22 Prozent der Infizierten ohne Symptome war, so liegt genau dort die Gefährlichkeit dieses Virus und dort liegt auch der Unterschied zur Grippe.

    Wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist vor allem das Tempo, in dem sich die Erkrankungen entwickeln:

    “Grippesymptome treten meist schlagartig auf. Die Patienten fühlen sich innerhalb von Stunden sehr krank und entwickeln häufig hohes Fieber.
    Eine Coronavirus-Infektion verschlimmert sich eher langsam über Tage.
    Eine Coronavirus-Infenktion geht häufiger mit Schnupfen einher als eine Grippe.
    Spezielles Symptom einer Infektion mit Sars-CoV-2 ist Beobachtungen zufolge ein vorübergehender, aber gravierender Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns im späterer Krankheitsverlauf.“

    Auszug aus NetDoktor Autorin Christiane Fuchs 25.03. 2020

    Man stelle sich vor 22 Prozent der Erkrankten ohne Symptome arbeiten in Altenheimen und Krankenhäusern und dann beachte man die hohe Infektionsübertragung auf genau jene Menschen welche dann mit hoher Wahrscheinlichkeit daran sterben und wir haben ein Horrorszenario.

    Genauso in allen Wirtschaftsbereichen in denen Kunde und Dienstleister in relativ nahem Körperkontakt stehen und schon versteht man warum dieses Virus so anders ist als Grippe.

    Oder möchte jemand behaupten 22 Prozent der an Grippe erkrankten hätte keine Symptome?

  9. ottomosk

    @johannes
    ich kenne einige, welche mit Grippe arbeiten waren. der corona Virus hype ist ein Riesen hoax, und die Regierungen kommen nach und nach drauf

  10. astuga

    “Oder möchte jemand behaupten 22 Prozent der an Grippe erkrankten hätte keine Symptome?”

    Das wohl nicht, aber viele (vielleicht sogar die meisten) der statistisch registrierten Grippefälle dürften in der Form gar nicht existieren.
    Da sie lediglich mittels Formel als Übersterblichkeit errechnet aber real nie erfasst werden.
    Das gibt sogar das Robert Koch Institut zu.
    Ich hatte das schon mal hier verlinkt.

    Letztlich ein Trick um die Impfbereitschaft bei Grippe anzukurbeln.

  11. sokrates9

    ottomosk@Glaube die Regierungen wisse es, aber es gibt anscheinend “Vorgaben”.Zufall dass alle EU- Staaten mit Kriegsrhetorik – Kampf dem Virus, Lebensretter,hundertausende Tote,Ignorierung aller NICHT- Regierungsexperten, totales lockdown, Geld spielt keine Rolle, keine einzige kritische Pressestimme…. agieren?.

  12. Johannes

    @ottomosk
    Ich kenne auch einige Menschen welche eine Grippe übergangen haben. Es besteht das Risiko eines irreparablen Herzschadens. Herzflattern, Herzinsuffizienz, ein sich vergrößerndes Herz bei immer weniger Auswurfleistung. Das sind dann jene Grippetoten welche Jahre danach sterben und in keiner Grippetod-Statistik aufscheinen.

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