8 Gedanken zu „Heisser Herbst für Euro-Retter

  1. KClemens

    Eines verstehe ich nicht. Gab es in diesen Ländern vor dem €-Betritt niemals eine ordentliche Wirtschaftspolitik in diesen Ländern?

    Haben die alle nur Olivenöl gegen Schafskäse getauscht?

    Und was um alles in der Welt passiert mit diesem Geld tatsächlich? Fließt es in die jeweiligen Staatshaushalte oder wird es direkt (möglicherweise auch ohne Zwischenstop über die jeweiligen Staatshaushalte) direkt an die Banken gezahlt?

    Falls ja, wieso haben die Banken solche Sperenchen mitgemacht, wenn sie wissen mussten, daß sie Luftblasen füllen?

    Fragen über Fragen?

  2. Prinz Eugen von Savoyen

    @KClemens

    Letzteres ist keine Frage. Die Banken finanzieren jeden Staat, weils ihnen eh bezahlt wird, inklusive Zinsen.

  3. Reinhard

    “Nun aber zeigt sich…” ist eine schöne Formulierung. Wie bitteschön verirrt sich das Wörtchen “nun” in diesen Text? Wir lästigen neoliberalerzkonservativverstockten ewignegativen Blognörgler haben das bereits vor 4 Jahren kommen sehen. Ein verdammt langes “nun”.
    Manchmal empfinde ich die Gabe des logischen Denkens als Strafe…

  4. Reinhard

    @KClemens
    Diese Staaten haben über permanente Geldentwertung die Kultur des sofortigen Ausgebens und Wertverbrauchens gepflegt. Das passt mit der nordischen Kultur des Sparens und Wertvermehrens nicht zusammen. Deshalb muss eine Währungsunion dieser beiden Kulturen zwangsläufig gegen die Wand knallen.

  5. Gerald Hutter

    Dazu kommen noch die Risiken der sog. Systembanken die kreativ verschleiern, leider alles im Rahmen der geltenden Gesetze. Die deutsche Bank sitzt lt. Bloomberg auf einem nicht in den Bilanzen aufscheinenden 400 Milliarden Risiko durch erlaubte Manöver und das trotz Rechnungsprüfer. Dass es einem börsennotierten Unternehmen erlaubt ist über 20 Jahre den selben Prüfer zu engagieren grenzt schon an Beteiligung des Gesetzgebers und der Börsenaufsicht. Ich musste für eine kleine AG in Italien schon nach 7 Jahren den Prüfer wechseln und das war auch gut so, denn nach einer Übernahme kamen erst durch den Wechsel des Prüfers trotz Due Dilligence Verschleierungen zutage, die sonst erst bei Schlagendwerden des Risikos aufgetaucht wären.
    Das Hauptproblem sind einfach geldgeile Manager die skrupellos die Methodik der staatsnahen Organe übernommen haben: die Gewinne mitnehmen, dafür auch noch Prämien kassieren und die Verluste verallgemeinern.
    Aber auch der Konsument trägt seine Verantwortung, die Prämisse : “Geiz ist geil!” lässt alle überall versuchen das letzte rauszuholen, nur der kurzfristige Vorteil zählt, nicht die langfristige Strategie.
    Zudem ist heute “Südeuropa” bereits überall zumindest in der Politik und in den Führungsetagen angelangt. Getrickst und getürkt wird überall und zu jeder Zeit.

  6. Prinz Eugen von Savoyen

    @Rennziege

    Beträchtliche Ähnlichkeiten. Bei den Rauschgifthändlern sorgen die Moralisten mit ihren Verboten für exorbitante Preise, mit deren Eträgen sich alles finanzieren lässt.

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