Heiter in die neue Woche

Vielleicht verdirbt Geld wirklich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht Mangel an Geld ihn besser. (John Steinbeck)

4 comments

  1. mariuslupus

    Der erste Satz stimmt nicht. Siehe unten. Das zu viele Geld, verdirbt sogar den Charakter der Grünen. Oder, wären die Grünen auch ohne Geld charakterlos ?

  2. Rennziege

    Vielen Dank für die Erinnerung an John Steinbeck. Auch er hat sich leider totgesoffen wie weitere US-Nobelpreisträger der Literatur: William Faulkner, Eugene O’Neill, Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald. (Liste vermutlich unvollständig.)
    Ich sag’ das völlig vorwurfsfrei, denn offenbar ist gute, zeitlose Schriftstellerei ohne Alkohol kaum möglich. Auch Dichterfürst Goethe soll ja täglich nicht unter je zwei Litern Wein und Köstritzer Bier ausgekommen sein.
    Dennoch danke ich allen diesen unvergesslichen Verblichenen für jede Zeile, die sie geschrieben haben. Gottlob standen schon in den Bücherregalen meines alten Herrn fast alle ihre Werke zur Auswahl, und ich hab’ sie schon als ziemlich kleines Mädchen lesen dürfen. Heute abend, angeregt durch dieses Steinbeck-Zitat, nehme ich wieder mal “Cannery Row” mit ins Bett.
    P.S.: Letzte Chance für Robert Menasse & Frau, von griesgrämigen Almosenempfängern zu echten Schriftstellern aufzusteigen: Täglich je einen Doppelliter, und dann könnt’s vielleicht noch klappen; aber zeitlich wird’s eng.

  3. sokrates9

    Rennziege@ In Sachen Menasse sehe ich ziemlich schwarz! Liebkind der Linken und des ORF der schon vieles an Förderungen abgecasht hat und bedingungsloser EU – Versteher da sieht es für seriöse Literatur schlecht aus!

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