13 comments

  1. Reinhard

    “Zu Beginn des Plenums wird noch gekocht und gequatscht…” – und während des Plenums wird gefressen und gequatscht? Genau so stellen wir uns “Radikaldemokratie gewaltfrei” vor! 🙂
    So lange die Kinder ihre Hobbys selbst finanzieren, sollen sie spielen.
    Aber ich vermute mal, das gemütliche Gequatsche wird indirekt subventioniert…

  2. menschmaschine

    kurios, daß eine partei mit dem ersten absatz gleich mal die hälfte der potenziellen wählerschaft ausschließt. oder welcher mann soll sich von “queerfeministisch” angesprochen fühlen?

  3. Rennziege

    3. Februar 2014 — 15:53 Riso
    “Männer machen bei sowas nur mit um Weiber zu treffen.”
    Mein Angetrauter und ich kennen so einen Wagemutigen, der die überraschend spontane, wenn auch selten alkoholfreie Öffnung (no pun intended) der offiziell multisexuellen Emanzen für Hetero-One-Night-Stands planmäßig nutzt. “Solang’s rauschig san”, berichtet er, “is’ ganz lustig; aber bevur’s aufwachen, sollt’ ma’ schaun, dass ma’ de Kuavn kratzt. Sunst san bleibende seelische Schäden unvermeidlich.”

  4. Erich

    Da lese ich “Das reicht von der Glorifizierung von Heimat und Nationalstaat…”
    Ich dachte immer, jeder Mensch hat eine Heimat und den Grünen liegen die, die aus ihrer Heimat vertreiben werden (von Afghanistan über Tschetschenien bis Syrien und Lampedusamänner), am Herzen? Ich fühle mich trotz meines hohen Alters immer noch als Österreicher, der innerhalb einer europäischen Union lebt, wusste aber nicht, dass ich mich damit als zumindest Rechtsstehender, wenn nicht Rassist oder gar Faschist deklariere. Wenn wir also nicht für Heimat und Nationalstaat sein dürfen: wieso zahlen wir dann noch dorthin unsere Steuern?

  5. Thomas Holzer

    @menschmaschine
    Verzeihung, aber Sie verstehen das falsch!
    Nachdem es bei den “(jungen) GrünInnen*” weder Männer* noch Frauen* gibt, respektive diese Kategorisierungen nur(sic!) einem patriarchalisch-gesellschaftlich erzwungenem “Weltbild” entsprungen sind, wird logischerweise nicht die Hälfte einer “potenziellen WählerInnenschaft*” ausgeschlossen 😉
    Interessant aber auch die mangelnde Konsequenz in der Umsetzung der geschlechtgerechten Sprache: es gibt Jüdinnen und Juden, aber nur Roma und Sinti et al.
    Ich als RomaInne und SintiInne et al. würde sofort auf Diskriminierung klagen

  6. Thomas Holzer

    @Erich
    Seien Sie mir nicht böse, aber angesichts Ihres hohen Alters scheint der Zug der “modernen Zeit” an Ihnen vorbeigerauscht zu sein!
    Nicht das Individuum selbst entscheidet mehr, sondern einen Kollektiv entscheidet, wofür wer wie auf Grund seiner Ansichten zu stehen hat.
    Und alles, was nicht MännerInnen* und FrauInnen* als Konstrukte akzeptiert, ist in der Diktion des neuen, guten Kollektivs zumindest reaktionär, meistens aber zusätzlich und vor allem (latent) faschistisch 😉
    Ich hoffe, ich bin Ihnen mit dieser Erklärung nicht zu nahe getreten, wenn doch, erlaube ich mir, mich hiermit sofort aufrichtig zu entschuldigen!

  7. menschmaschine

    @ thomas holzer
    herzlichen dank, herr kollege. endlich erklärt mir depperl jemand die genialischen konzepte, die hinter den grünen grundsätzen stehen. 🙂
    ab heute gehe ich nur mehr aufs damenklo. weils wurscht is.
    über dabei gewonnene tiefe erkenntnisse werde ich berichten, so sie sich ergeben.

  8. Thomas Holzer

    @menschmaschine
    Es war mir ein Vergnügen; ich erlaube mir hiermit zu bekunden, daß ich auf die Veröffentlichung Ihrer werten “tiefen Erkenntnisse” mit Anspannung warte, so sich diese ergeben sollten 😉

  9. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Punkt 3 : ‘Antifaschistisch’ ‘gegen Burschenschaften und FPÖ’ werden Sie wohl vollumfänglich zustimmen, nicht wahr ?

  10. de Voltaire

    Auch über eine Woche nach den rotgrünen Gewaltexzessen hat die “Grüne Alternative Wien” immer noch “antifaschistisch” und “gewaltfrei” auf ihrem Internetauftritt stehen. Elektronen sind halt genauso geduldig wie Papier …
    Ansonsten geben ich Hrn. Ortner recht: heiter!

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