Heiter ins Wochenende

Von | 24. März 2017

Wenn man im Leben keinen Erfolg hat, braucht man sich deshalb nicht ohne weiteres für einen Idealisten zu halten. (Henry Miller)

7 Gedanken zu „Heiter ins Wochenende

  1. Thomas Holzer

    Den “Ballastexistenzen” in ihr Stammbuch geschrieben 😉

  2. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    sind die Bezieher hoher Gehälter in z.B.:Proporzposten jetzt eigentlich Ballastexistenzen oder (subjektiv) doch sehr erfolgreich? wie ist es mit parlamentarischen Hinterbänklern, politischem Personal im allgemeinen?

  3. stiller Mitleser

    weiter im Sermon: und wie ist das mit Politiker-Mehrfach-Witwenpensionsbezieherinnen, sind das Ballastexistenzen oder waren sie mit homestories und Balleröffnungen nicht ebenso spread-the-ideology-activists wie die grünen, bloggenden Urscheln mit dem Lastenfahrrad? Von mir aus können die dann auch
    several-people-marriages-Witwerrenten bekommen, wurscht. Es beginnt mit “Idealismus” und endet mit
    Privileg. Auch bei den AfD-Bloggern, die zwar keine Intendanten-und Chefredakteursjobs kriegen werden, aber vielleicht einen überzahlten Job im technischen Dienst (Gönnung! echt ! wie Luke Lametta richtig sagt).

  4. Selbstdenker

    @stiller Mitleser:
    Die Ballastexistenzen konsumieren die Ressourcen bzw. Leistungen anderer auf, obwohl sie selbst für sich sorgen könnten. Das beinhaltet häufig auch Leute mit einem hohen Einkommen. Ich möchte klar festhalten, dass Leute, die aufgrund persönlicher Schicksalsschläge nicht (mehr) für sich sorgen können, definitiv keine Ballastexistenzen sind.

    Die Beispiele schlechthin liefert der Bereich “Gender”:

    Dieser geschützte Bereich produziert nichts was für eine Gesellschaft von Wert ist. Aus diesem Grund gibt es auch keinen Markt für Gender Studies Professoren und deren Absolventen. Sie haben ihre gesamte Existenz staatlichem Zwang zu verdanken und zumindest die Gender Studies “Professoren” sowie die “Diversity Manager” verdienen weit über dem nationalen Einkommensdurchschnitt.

    Ihre zentralsten Forderungen laufen stets auf die Verordnung von Ergebnisgleichheit via staatlichem Zwang hinaus. Ergebnisgleichheit bedeutet jedoch, dass der Output geschlechterparitätisch unabhängig vom persönlichen Input aufgeteilt wird.

    Ironischerweise “argumentieren” die Gender Fans zunächst damit, dass “gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation” ungleich entlohnt wird um im gleichem Atemzug Quoten für gehobene Positionen zu fordern. Im Klartext: aus einer unterstellten Verletzung vom Leistungsprinzip (meist handelt es sich um Vergleiche von Äpfeln mit Birnen) leiten sie eine Rechtfertigung zur unverdienten Vergabe prestige- und einkommensträchtiger Positionen nach willkürlichen Kriterien ab.

    Über diesen “Karriereweg” in entsprechende Leitungsfunktionen gehievte Personen klagen dann im nächsten Schritt darüber, dass die Arbeitszeiten so lange wären und der Leistungsdruck so gross sei. Daran müsse unbedingt etwas geändert werden, weil dies Männer bevorzugen würde. Also her mit der 35-Stunden Woche für bis dato anspruchsvolle Leitungsfunktionen, damit ja keine Minderleister “diskriminiert” werden. Damit wäre die Totalausschaltung vom Leistungsprinzip zum Nachteil für alle (auch Frauen, die keine Leitungsfunktionen ausüben) vollendet.

    Die Kassierin beim Spar hat selbstverständlich nichts davon, wenn in der Konzernzentrale der Frauenanteil in Spitzenpositionen von – sagen wir mal 15% auf 40% – erhöht wird. Aber sie wird es sofort merken, wenn das Unternehmen in Schwierigkeiten kommt, wenn dort Leute sitzen, die ihre Leitungsfunktion nicht über ihre persönliche Leistung, sondern anhand von Kriterien wie die Zugehörigkeit zu einer “geschützten” (eigentlich: geförderten) Gruppe bekommen haben. Man sehe sich mal das Beispiel “Yahoo!” an.

    Die Postenvergabe erfolgt somit ultimativ nicht mehr nach Leistung, sondern anhand von Freundesnetzwerken und/oder Konformität zur Parteilinie.

    Kommt das wem bekannt vor?

  5. stiller Mitleser

    @ Selbstdenker
    ok, stimme Ihnen da (ohnehin) in allem zu;
    Karrieren verlaufen so gut wie immer in Freundesnetzwerken und unter ideologischem Konformitätsdruck, Qualifikation und Leistung sind sekundär, bei Männern wie bei Frauen, “soziale Kompetenz” ist wichtiger,
    in der Politik und im öfftl. Sektor sowieso, aber auch in den großen privatwirtschaftl. Unternehmen.

  6. Selbstdenker

    @stiller Mitleser:
    Ich sehe darin aber kein unabwendbares Schicksal.

    Was Unternehmen anlangt: unter Wettbewerbsbedingungen gewinnt das Unternehmen, das besser organisiert und leistungsfähiger ist. Staatliche oder private Monopole sind zu verhindern, da derartige Organisationen praktisch immer degenerieren und in vielen Fällen zu einem Krebsgeschwür werden.

    Wenn es ausschließlich um die Frage der öffentlichen Repräsentanz (z.B. Nationalrat, Schöffen) geht, wäre die Vergabe via Losentscheid immer noch besser als die offenbar von einigen angestrebte leistungsfreie Quoten-Aristokratie.

  7. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    @Selbstdenker hat es -finde ich- ziemlich treffend und schön beschrieben 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.