Helfen Umfragen gegen Corona?

Von | 14. März 2021
(Christian Ortner) Die Stimmung der Bevölkerung ist kein gutes Kriterium dafür, welche Lockerungen sinnvoll sind.. Es war eine bemerkenswerte Begründung des Kanzlers jüngst in der deutschen “Bild”-Zeitung für geplante kleine Lockerungen der Corona-Maßnahmen trotz steigender Infektionszahlen. “Ein Lockdown, wo keiner mitmacht, hat wenig Sinn”, formulierte er kurz und bündig. Rein epidemiologisch ist das zweifellos richtig. Je weniger sich ein Teil der Bevölkerung darum schert, was im Lockdown erlaubt ist und was nicht, und vor allem auch darum, was vernünftig ist und was nicht, umso schneller wird sich das Virus wieder verbreiten, und umso mehr Kranke und letztlich Tote wird es wieder geben. Ein nonchalant ignorierter Lockdown hilft tatsächlich niemandem.

Nun gibt es bei gesamthafter Betrachtung durchaus Argumente für eine gewisse Lockerung der Maßnahmen. Und trotzdem ist die Einlassung des Kanzlers aus rechtsstaatlicher Sicht etwas irritierend. Denn legt man das Prinzip “Wenn sich die Leute nicht daran halten, dann lassen wir es halt” auf andere Lebensbereiche um, die der Staat mit Gesetzen regelt oder gar einschränkt, wird das Ergebnis ein kollabierender Rechtsstaat sein. Wenn sich die Autofahrer nicht mehr länger ans Tempolimit halten wollen, hat die Geschwindigkeitsbegrenzung keinen Sinn und wird deshalb aufgehoben? Wenn sich niemand an die Verpflichtung hält, Miete zu zahlen, schaffen wir sie einfach ab? Und wenn die Bürger keine Steuern mehr zahlen, beseitigen wir dann endlich diese ohnehin sehr unbeliebte Staatsbürgerpflicht?

Das kann man alles machen, nur wird es in Anarchie münden. Daher werden im Zweifel der Innenminister mit robusten Maßnahmen das Tempolimit und der Finanzminister die Steuerpflicht durchsetzen. Die Frage der Beliebtheit, der Stimmung in der Bevölkerung oder gar der “Steuermüdigkeit” wird dabei eher keine Rolle spielen.

Deshalb ist es jetzt auch etwas problematisch, allfällige Lockerungen damit zu begründen, dass “keiner mitmacht”. Wenn der Staat in wesentlich weniger gravierenden Fragen dem Gesetz Respekt verschafft, notfalls durchaus mit Gewalt, erschließt sich nicht so recht, warum er darauf in einer derart existenziellen Lage verzichten soll. (Noch dazu, wenn er sich damit dem Verdacht aussetzt, die einschlägigen Einschränkungen unserer Freiheit seien nicht, wie von ihm behauptet, evidenzbasiert. Denn wären sie das, müssten sie ja genauso erzwungen werden wie das Bezahlen von Steuern und Abgaben.) Das legt den Verdacht nahe, nicht nur Inzidenzzahlen und Spitalskapazitäten seien ausschlaggebend für die Härte Corona-Maßnahmen, sondern auch die Umfragewerte der Regierungsparteien, die Beliebtheitswerte der handelnden Politiker und die Zustimmung zur Pandemiepolitik.  (“Wiener Zeitung”)

20 Gedanken zu „Helfen Umfragen gegen Corona?

  1. Susi

    Das größte Problem sehe ich bei der offenen “Hetze” gegen die Corona Maßnahmen gewisser Oppositionsparteien und der versteckten “Hetze” anderer gewisser Oppositionsparteien, samt hämischen Grinsen gewisser VorsitzenderInnen und zugleich beim dilettantischen Verhalten der Grünen, bei denen ich das Gefühl habe, Unfähigkeit oder schlechtes Benehmen wird mit hohen Posten innerhalb der Partei und mit/in Ministerien belohnt. Wie zitierte Reinhard Fendrich mal in einem Lied: “die Feinde sind immer innerhalb zu suchen”

  2. Herbert Manninger

    Nachdem ich gelesen habe, dass ,,Österreich” in Gestalt von Fräulein Gewessler durchsetzen will, Autos mit Verbrennungsmoteren zu verbieten, ist es auch schon wurscht, ob die Mehrheit der Bevölkerung nicht auch ihren Willen durchsetzt. Oder ?

  3. sokrates9

    ..Wenn die Bevölkerung nicht mitmacht?? Ist es nicht das Wesen einer Demokratie den Willen des Volkes zu exekutieren, auch wenn er nicht immer hundertprozentig dem Geschmack der Gutmenschen entspricht? Beispiel Waffengesetze in den USA.
    Die Meschen machen dann mit wenn sie die Sinnhaftigkeit von Gesetzen erkennen. Wenn man sich das Deasaster Jahr Corona ansieht wo es tausende sinnlose Verordnungen gibt, die zum Teil lediglich darauf basieren die Bevölkerung zu sekkieren ( triviales Beispiel Hallentennis), wenn man jeden Tag eine andere Kuh durchs Dorf treibt, sich die Gefählichkeit und Tödlichkeit der Mutanten überschlägt – was aber die Todeszahlen inklusive Alter nicht hergeben, oberste Devise lautet Mehr Desselben, ist es klar dass die Bevölkerung immer weniger mitspielt!

  4. Kluftinger

    Ich glaube, hier kommt der Begriff der “Verhältnismäßigkeit” ins Spiel? Wenn die Bevölkerung eines Staates die von der Regierung erlassenen Verordnungen, die vom Parlament beschlossen Gesetze, als mit der Realität nicht mehr vereinbar empfindet, entwickelt sich ein “Stufenprogramm”: Erst wird Kritik laut, dann Protest und letztlich kann es zu tumultartigen Aufständen kommen.
    Jetzt kann man sie fragen, wo ist die Grenze? Antwort, die muss “ausgehandelt” werden. Nur ein ständiger Dialog zwischen den Staatsbürgern, dem Parlament und der Regierung (samt Exekutive) ist in einer Demokratie die geeignete Vorgangsweise, um für die notwendigen Maßnahmen auch die Akzeptanz zu finden.
    Mit dem Blick in die Schweiz sieht man, dass es immer wieder zu Entscheidungen kommt, welche die Vorlagen der Regierung entweder verwegen oder akzeptieren (zustimmen ).
    Ein Beispiel: die Anschaffung von neuen Kampfflugzeugen für die schweizerische Luftwaffe. Da wird nicht im stillen Kämmerlein und in gewissen Zirkeln entschieden, da wird (derzeit) in der Öffentlichkeit (Medien) ein breiter Diskurs abgeführt und die Vor- und Nachteile erläutert. Den Budgetrahmen (in der Schweiz: Kredit) hatte man bereits mit Volksentscheid definiert.
    Pro und Contra kann man in den Gazetten nachlesen. Fazit (ironisch): man erspart sich einen Untersuchungsausschuss und viel zerbrochenes politisches Porzellan!

  5. Johannes

    @Sokrates 9 …..was aber die Todeszahlen inklusive Alter nicht hergeben,….”

    Es gibt da den demokratisch geführten Bundesstaat New York der ähnlich dachte wie Sie.
    Was soll ich hnen sagen, die Toten haben den Bürgermeister gezwungen zu handeln.

    Etwas verstehe ich nicht, Sie wissen das durch Kontaktbeschränkungen viele Infektionen vermieden wurden und benützen diese Tatsache um auf die Harmlosigkeit von Covid 19 zu pochen.

    Ein wenig kommt mir das vor als ob jemand fordere die Bremsen aus Fahrzeugen auszubauen weil es eh so wenig Unfälle durch Bremsversagen gäbe.

    Ich bin genauso entnervt über dieses nun schon ein Jahr dauernde trostlose Leben das wir führen. Ich bin wütend über die konfuse und stümperhaft EU und vor allem möchte ich das jene welche den schwersten wirtschaftlichen Schaden erleiden bald wieder Optimismus spüren können.

    In Ungarn und Tschechien gehen die Zahlen dramatisch in die Höhe. Diese vom Zeitgeist verschonten, robust pragmatisch eingestellten Länder mussten reagieren.
    Es hilft nichts Sokrates 9, wenn sich die Intensivstationen füllen und viele nach 3 Wochen dennoch sterben dann ist das eine Realität.

    Das Tragische an der jetzigen Situation ist das grottenschlechte Management der EU bei der Impfstoffbeschaffung.
    Ich habe es noch im Ohr wie der europäische Mainstream arrogant davon sprach man dürfe jetzt keinen Impfegoismus zeigen und müsse die Hälfte der Dosen welche Europa organisieren könne an die armen Länder der weltverschicken.
    Bezeichnenderweise war ein gewisser Herr Landau einer der ersten welcher geimpft wurde.

    In dieser Krise zeigt es sich ganz deutlich was uns erwartet wenn der Mainstream seine Visionen durchsetzt.
    Denke ich an die zukünftige Stromversorgung und die Visionen der Elektromobilität so glaube ich war das Versagen in der Pandemie nur ein kleiner Vergeschmack von dem was da noch kommen wird.

  6. Johannes

    @ Kluftinger: Besser kann man es nicht formulieren, genau auf den Punkt gebracht.

    In Österreich würde es aus meiner Sicht nicht funktionieren.
    Aus einigen einfachen Gründen, das Taktieren, Intervenieren, Intrigieren, Stigmatisieren und Kriminalisieren ist das Wesen des politischen, medialen, und leider, wie es scheint, rechtlichen Handweks.

  7. CE___

    Warum muss sich in das Thema “Umgang mit einem Virus” überhaupt der Staat einmischen?

    Liegt nicht eher da das tiefliegende Problem, da das Spannungsverhältnis zwischen Hypochonder und Normalo unüberbrückbar ist?

    Seit mehr als einem Jahr maßen sich Politiker und Bürokratie Rechte und Einmischungen an wie noch nie davor, und können es natürlich keiner Seite gerecht machen.

    Soll doch der Hypochonder drei Masken gleichzeitig tragen, seine Lebenszeit ab nun im Keller verbringen, sich jedes Quartal Injektionen gegen irgendwas setzen lassen, die Segnungen des Internets nutzen um sich per Boten versorgen zu lassen, und sonst alle Sozialkontakte meiden.

    Und der Normalo lebt seit leben wie es vor 2020 eben normal war.

    Ist das so schwierig?

  8. sokrates9

    Johannes@warum wird so selten das Alter genannt? Letzte WocheOÖ: ..Krisenkommunikation des Landes meldet eine 101 jährige Patientin aus Bezirk Gmunden und 94 jährige aus Vöcklabruck starben!Beide hatten Vorerkrankungen?Vergleiche mit anderen Ländern sind immer problematisch. Die Schweden sind ohne lockdown in ähnlicher Siztuation.Die Intensivstationen füllen sich weil zu wenig Impfstoff da ist aber auch Medikamente wie Penninger oder Trump- Mittel blockiert werden.Bedanken sie sich bei Kurz.Wie hoch ist eigentlich Migrantenanteil auf Intensivstatiuon- in der BRD spricht man von 50-80%. Mutationen werden als wesentlich tödlicher dargestellt , in Südafrika bereits total abgeflaut, die Zahlen die veröffentlicht werden geben keine Extrapanik her.
    mein Kern der Kritik war aber dass mit “Wollen” 80% von Aktivitäten erlaubt werden könnten da ganz geringe Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung existier! Das verärgert die Leute!!

  9. Falke

    ” … und vor allem auch darum, was vernünftig ist und was nicht … ” Ja, richtig, das ist der entscheidende Faktor. Wenn der übewiegende Teil der Bevölkerung eine Maßnahme der Regierung als vernünftig einschätzt, wird er sich auch daran halten. Das Hauptproblem der Regierung Kurz ist genau das: die Maßnahmen ändern sich so schnell, dass man ja zwangsläufig zum Schluss kommen muss, sie seien nicht vernünftig; ganz abgesehen davon, dass deren Sinnhaftigkeit großteils auch punktuell überhaupt nicht nachvollziehbar ist. Ich selbst weiß, ehrlich gesagt, gar nicht, wieviel Menschen aus wievielen Haushalten wann und wo derzeit zusammenkommen dürfen, da sich mir (und wohl der großen Mehrheit) das logisch nicht erschließt. Es interessiert mich auch nicht weiter, weil ich es aufgegeben habe, dahinter einen Sinn oder eine Systematik vermuten. Ich tue, was mir (und natürlich den anderen) gerade passt. Genauso wie ein negatives Testergebnis für einen (immer spontanen) 10-minütigen Besuch in einem Kaffeehaus oder vielleicht in der Mittagspause beim Chinesen an der Ecke in den Bereich von schlechten Kabarettwitzen zu verweisen ist. Gerade lese ich, dass die Friseursalons die meiste Zeit leer stehen, weil sich kaum jemand die Mühen eines Tests dafür antut. Wozu der 2 Tage alte Test? In den 48 Stunden seitdem kann ich mich locker 5x angesteckt haben. Ein schneller Selbsttest beim Eintritt – o.k., das könnte man sich vorstellen; aber das ist ja nicht erlaubt. Dies nur als ein Beispiel (pars pro toto) für Maßnahmen, die niemand einsieht und daher auch nicht befolgt. Immerhin ist offenbar Kurz – spät, aber doch – auch draufgekommen.

  10. Allahut

    Grundsätzlich kann man diesen Überlegungen schon zustimmen, nur die Maßnahmen gegen Corona sind halt vielfach unüberlegt und derart realitätsfremd, dass halt viele einfach nicht mehr mitmachen. Dass die Politiker nicht mehr ernst genommen werden, haben sie sich selbst zuzuschreiben.

  11. Plinius

    Der sogenannte Rechtsstaat (an sich allein ja nichts besonders Edles, da auch in vielen Unrechtsstaaten jedes Unrecht in der Regel durch ein Gesetz gedeckt ist, wie man weiß, aber lassen wir das einmal beiseite) ist ja bereits durch COVID kollabiert. Man denke an die “Mund-Kinn-Schutz-Träger”, die diversen “Baby-Parties”, die ungestraften “Impfvordrängler”, die Massendemos, die Möbelhäusergedränge, die “Lebensmittelhändler”, die den wenigen freien Platz mit allerlei Aufstellern (auch für Elektroartikel etc.) zustellen…
    Ein Staat, der durchsetzen will, dass man auf einer Straße nicht schneller als 70km/h fährt und dafür Tempo-30-Tafeln aufstellt und dies für jeden klar macht, aber dann an mehr oder manchmal auch weniger zufällig ausgewählten “Übertretern” ein Exempel statuiert, hat sich aufgegeben!

  12. Johannes

    Sokrates9 @
    Ich denke Sie haben recht wenn man bezüglich des Alters mit Statistiken an die Öffentlichkeit gehen sollte.
    Obgleich ich Anspielungen auf alte Menschen nicht nachvollziehen kann, jeder hat nach meiner Meinung das gleiche Recht auf Leben ob Risikogruppe oder nicht.
    Zu den Patienten auf Intensivstationen: von 50 Jahre aufwärts ist alles dabei und wenn die Lunge massiv betroffen ist kommt es meist, vom Alter unabhängig, zu einem letalen Verlauf.

    Die meisten Spitäler hatten eigene Covid-Stationen und auf den Intensivstationen wurden eigene Covid- Räume mit Schleusen usw. eingerichtet. In den letzten Monaten konnten viele dieser Stationen geräumt werden um die Patienten in einem Spital konzentriert unterzubringen.
    Das hat sich nun leider wieder geändert und so beginnt das Einrichten von zusätzlichen Kapazitäten von neuem.
    Bei Schweden muss ich Ihnen widersprechen, auch dort gab es mittlerweile Verschärfungen, wenn auch weit entfernt von einem Lockdown, die Regierung bereitet sich aber für den schlimmsten Fall darauf vor. Die Todeszahlen von Schweden sind allgemein bekannt und im Vergleich extrem hoch.

    Bei der Impfstoffmisere mache ich in erster Linie die EU verantwortlich, erst dann die Nationalstaaten.
    Da wurde einiges verschlafen, ich verstehe die Problematik der Zulassung aber man hätte trotzdem bestellen müssen “ koste es was es wolle.“

    Meines Wissens wurden die Mutationen nie als tödlicher dargestellt sondern als ansteckender. Auch soll der Impfstoff gut auf die mutierten Viren ansprechen.

    Den letzten Satz habe ich nicht ganz verstanden, wenn Sie damit meinten man könne 80% der Aktivitäten wieder erlauben und die Wahrscheinlichkeit von Ansteckungen wäre trotzdem gering so verstehe ich Ihren Optimismus auch wenn ich ihn nicht teilen kann.

    Alle die es wollen so schnell als möglich impfen, sehe ich als einzigen Weg.
    Ich denke es wird sehr bald zu einem guten Angebot an Quantität und Qualität kommen. Die Produktion läuft auf Hochtouren, jetzt nur keine Fehler bei Bestellungen machen und eine tragfähige Logistik aufbauen dann wird bald alles gut.

  13. sokrates9

    Johannes@ Gartlehner hat vor kurzem im TV erklärt dass ein Fehler gewesen sei und ist dass man zwar Maßnahmen verhängt hat, aber nie kontrolliert hat ob und wie die wirken! DFas ist wie wenn Kaufmann Preise um 10% erhöht aber ihm nicht interessiert was die Aktion bringt.Gibt es Schmierinfektionen oder nicht? Nach einem Jahr gibt es noch immer keine Studie ob man sich so infizieren kann,wie groß ist Wahrscheinlichkeit sich beim Tennisspielen in der Halle anzustecken bei Friedhofsbesuchen (im 1.Lockdown verboten) in Parks usw. Wenn die Bevölkerung da sekkiert wird braucht man sich nicht zu wundern, dass sie nicht gehorcht! Zwischen 50 und 70% der Intensivpatienten haben angeblich nicht Deutsche Muttersprache! Was tut man um solxche Cluster zu reduzieren? – Gar nichts, ist Tabu – Thema??

  14. CE___

    @ johannes

    “..Obgleich ich Anspielungen auf alte Menschen nicht nachvollziehen kann..”

    Wo spielt sokrates9 etwas an? Was wollen sie insiniuieren?

    “… jeder hat nach meiner Meinung das gleiche Recht auf Leben ob Risikogruppe ..”

    Wo wird der “Risikogruppe”, ich denke sie meinen alte Menschen, ein “Recht auf Leben” genommen? Wird denen spitalsärztliche Behandlung im Fall der Fälle vorenthalten? Eben nein. Was soll daher so eine Aussage? Im Gegenteil, seit einem Jahr sind die Risikogruppen die Sonne um die sich das ganze Universum dreht, und die als Vorwand genommen werden um die Staatsgewalt massiv auszudehnen.

    “…wenn die Lunge massiv betroffen ist…”

    Das kann einem leider mit vielen Viren und Bakterien passieren. Wenn ich da an Leistungssportler denke die durch Grippe-Infekte monatelang rekonvaleszent sind und oft nicht mehr an der Leistungsgrenze von davor anschliessen können.

    “…Bei Schweden ….. gab es mittlerweile Verschärfungen..”

    Ja, weil sich jetzt die Politik immer mehr einmischt, und wenn die Wissenschaft nicht dagegenhält, die Politiker noch in der letzten Sekunde dort auch noch ein größeres Desaster mit massiven Kollateralschäden anrichten, als wie es der Virus überhaupt selbst könnte.

    “…Die Todeszahlen von Schweden sind allgemein bekannt und im Vergleich extrem hoch…”

    Mit bisher erhobenen Statistiken zu hantieren ist in dieser Wuhan-Virus-Chose ist (leider) sinnlos, wie schon viele Wissenschafter feststellen und nun auch äussern dürfen, weil die ganzen Daten nicht einheitlich erhoben wurden und werden. Können Sie daher sagen auf welche Statistik von wem erhoben genau ihre “extrem hohe Todeszahlen” von Schweden sich beziehen. Weil “extrem hoch” ist für jeden immer etwas anderes.

  15. sokrates9

    CE_ Da capo!! Danke sie sparen mir eine Antwort über Aussagen die am Kern meiner Argumentationen vorbeigehen! Wo ich keine Stellungnahme bekomme und was anscheinend tabuisiert ist warum kann man nicht eine wissenschaftlich basierte Antilockdownpolitik führen? Es müsste doch Komplexitätsforscher geben die ihre Materie beherrschen.Meiner Meinung wäre es Augabe der Wirtschaftskammer sich mit solchen Leuten zusammenzusetzen und zu hinterfragen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichjkeit sich in einem Möbelhaus anzustecken, wir hoch in der Tennishalle, beim Skifahren, im Restaurant?? Und dcnn im Detail: Wo im Restaurant ??..Beim Eingang/ in der Toilette/ am Tisch – wie ist das Risiko im Detail minimierbar?Bin überzeugt man könnte dann den 2 MRD kolpotierten Wochenlockdown aufheben bei Minimierung des Infektionsrisikos!
    Doch die Beamtendevise – Gusch .- Wir schaffen alles ab ist bequemer, ewird aber von der Bevölkerung immer weniger getragen!

  16. Johannes

    CE__@

    “”101 und 95jährige mit Vorerkrankung” was wollen Sie eigentlich von mir ?
    Ich insiniuiere nicht sondern habe dargelegt was ich nicht nachvollziehen kann.

    “Seit einem Jahr sind die Risikogruppen die Sonne um die sich das Universum dreht” Insiniusieren Sie etwa gerade?

    WIeviele Leistungssportler?
    Wie viele Menschen mit durch Covid verursachter Lungenentzündung?

    Obwohl es in Schweden so gut lief hat sich die dumme Politik eingemischt und alles kaputt gemacht. Kann man so sehen und ich erlaube mir wieder zu sagen, ich persönlich kann das nicht nachvollziehen.

    Todeszahlen in Schweden: aerzteblatt 15 Dez. 2020

  17. sokrates9

    johannes@ “101 und 95jährige mit Vorerkrankung”hat meiner Meinung nichts mit einer Diskussion über Lebensrecht zu tun, lässt aber sehr wohl den Schluss zu wenn solche Meldungen in der Zeitung stehen dass man damit beabsichtigt die Bevölkerung in Angst zu halten um damit den lockdown zu rechtfertigen, an dessen Kollateralschäden wir alle noch dramatisch leiden werden.Da ist es legitim das es andere Länder mit einer Politik gibt die auch versuchen wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen.Was Statistik betrifft halte ich Zahlenvergleiche sehr problematisch da Kollateralschäden durch Reduktion von Herz – und oder Krebsbehandlungen die es logischerweise geben muss schwer sich darstellen lassen.
    Siehe auch Ortner . Astra zenica Statement Dr Erwin Richter von heute:Nun, medial hat man den Eindruck, dass covid-19 vergleichbar ist mit mit Pocken oder MERS (um 30% letal). In Wahrheit liegt die Letalität zwischen 0,1 und 1% mit Kalender Tendenz. Wir können als Ärzte sehen, dass die Gefährlichkeit von covid-19 mit der echten Grippe (Influenza) vergleichbar ist. Dies gilt für Symptome und Spätfolgen. Die Mutationen von SARS-Cov2 sind normal und es ist eher zu erwarten, dass das (ärfte Virusdesign” sich abmildern wird. Bei SARS Cov1 verlief es fast ähnlich.

  18. Johannes

    Sokrates9@ Ich komme gerade 20:50 von der Arbeit nach Hause, habe noch meine Mutter besucht. Sie dachte immer ähnlich wie Sie, nun hat sie urplötzlich Angst bekommen, nicht wegen meiner Meinung die ich vertrete, sondern weil ihre Freundin im Spital liegt.
    Diese Frau wurde von ihren Enkelkindern angesteckt und liegt mit einem Ct wert von 14 der sich seit einer Woche nicht verändert auf einer Normalstation. Sie telefonieren täglich, heute war die Freundin tief deprimiert, ihre Zimmernachbarin hat es nicht geschafft und ist mit 80 neben ihr in der Nacht gestorben.

    Sie gehen still und leise und die meisten werden aus einem Leben gerissen das lebenswert war. Ich respektiere jede andere Meinung aber ich habe zu viel gesehen als das ich es anders einordnen könnte wie ich es tue.

  19. CE___

    @ sokrates9

    Schaun’s, betreffend “wissenschaftlich basierte Antilockdownpolitik”, ich denke nicht das man in so eine Argumentation einsteigen sollte.

    Gegen Hysteriker und Hypochonder, und Typen mit einer Agenda, die werden immer irgendwo einen Einwand der “Gefährdung” finden, und sei er noch so theoretisch und lebensfremd, um Lockdowns und Einschränkung der Bürger- und Menschenrechte zu finden. Das einmal prinzipiell.

    Ich kenne solche Verkaufsgespräche wo einem solche “Hygienekonzepte” verkauft werden sollen.

    Salopp und süffisant gesagt, nach so einem Gespräch traut man sich ja selber nichts mehr im eigenen Betrieb anzugreifen, weil überall der Viren- und Bakterien-Tod lauern könnte.

    Wie gesagt, stehen die Aufwand/Kosten dafür?

    Aufwand/Kosten wird man immer anders beurteilen (Halbleiter-Hersteller mit Reinräumen gegenüber privater Küche)

    Um an solche Daten zu kommen, müssten Sie ein Rund-Um-Dauer-Überwachungs- und Kontrollregime von JEGLICHEM Objekt und Subjekt in freier Natur hochziehen.

    Der, pardon, helle Wahnsinn an und für sich, von Aufwand/Kosten ganz schweigen, und die Sinnhaftigkeit ist wirklich nicht gegeben.

  20. CE___

    @ johannes

    “..“”101 und 95jährige mit Vorerkrankung” was wollen Sie eigentlich von mir ?
    Ich insiniuiere nicht sondern habe dargelegt was ich nicht nachvollziehen kann…”

    Schön. Wieder: Wo wird denen ein “Lebensrecht” genommen? Werden die spitalsärztlich nicht behandelt im Fall der Fälle? Ist mir nicht bekannt. Was verstehen Sie denn unter “Lebensrecht”? Fällt darunter auch das Recht auf Leben der Jüngeren, sich nicht gesundheitschädigen zu müssen durch stundenlanges Maskentragen, Zwangsimpfungen mit potentiellen Langzeitwirkungen, etc. ? Ich rede da noch gar nicht einmal von “soften” Sachen wie psychologischen Auswirkungen der Lockdowns, etc.

    “…“Seit einem Jahr sind die Risikogruppen die Sonne um die sich das Universum dreht” Insiniusieren Sie etwa gerade?…”

    Ich insiniuire gar nichts, ich sage wie es ist, das sich derzeit alles um eine kleine Gruppe von Risikogruppen dreht, und alle anderen Bevölkerungsschichten sich massivst zurücknehmen müssen dafür. Sie bestätigen es ja selber oben, da Sie sich an 101 und 95 jährigen aufhängen.

    “WIeviele Leistungssportler?
    Wie viele Menschen mit durch Covid verursachter Lungenentzündung?..”

    Schaun’s, Sie wissen selber dass Leistungssportler als pars pro toto gemeint sind, dass sogar voll im Saft stehende Menschen nicht vor Lungenentzündung und Folgen gefeit sind. Zählen Sie dazu noch die vielen anderen Nicht-Leistungssportler, die ebenfalls durch Viren und Bakterien eine Lungenentzündung bekommen können.

    “…Todeszahlen in Schweden: aerzteblatt 15 Dez. 2020..”

    Habe mir das durchgelesen, Titel “Schweden meldet höchste Zahl an Todesfällen seit Spanischer Grippe”

    Dieser Artikel ist ein Paradebeispiel für das Kreuz-und-Quer-Durcheinander-Werfen verschiedener Daten(sätze) und perfekter Nicht-Information.

    Es steht nur dass im vergangenen Monat, kann nur der November 2020 gewesen sein, im Schweden 8.088 Menschen starben.

    KEINE Aufschlüsselung wieviele an “Covid-19”, und wieviele an den vielen anderen Sterbeursachen.

    Dies liegt 10% über der Durchschnitt-Sterberate von 2015-2019. KEINE Information ob hier die ganzen Jahre oder die Monate November 2015 bis 2019 gemeint sind.

    “…Das ist die höchste Zahl an Todesfällen, die im Monat November seit 1918, dem Jahr, in dem die Spani­sche Grippe ausbrach, verzeichnet wurde…” Keine Relationssetzung zur damaligen Bevölkerungsanzahl, KEINE Aufschlüsselung wieviel an Spanischer Grippe und anderen Ursachen verstarben.

    Fünfer. Setzen.

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