Herr Schelling verdient Beifall

“Wir halten dem Finanzminister die Daumen, dass seine Hypo-Lösung durchgeht – und zum Ende des unerträglichen Finanzsozialismus beiträgt….” (hier)

9 comments

  1. H.Trickler

    Es scheint mir ziemlich fraglich, ob der eingeschlagene Weg insgesamt rechtens ist. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier der Zweck die Mittel geheiligt hat.

  2. Rado

    Halte die Vorhaben des Herrn Schelling für einen Gag in Richtung der Wähler. Aus den Haftungen kommt er so nicht raus und das weiß er auch.

  3. Fragolin

    Es droht eine Klagsflut der Gläubiger (Banken, Versicherungen, Fonds) die, schon um ihren eigenen Versicherungsschutz wahrnehmen zu können, faktisch klagen müssen. Es wird jahrelange Verfahren (auf Kosten der Steuerzahler) geben und am Ende die Republik zur Zahlung verknackt werden – und schon zahlen wir doch, nur etwas später und etwas mehr, wie immer in diesem Trauerspiel. Bis dahin werden die Verantwortlichen bereits andere (Versorgungs-)Ämter innehaben und sich bis in alle Ewigkeit für ihr tolles Krisenmanagement loben.
    Liuebe Steuerzahler, eine Krot bleibt eine Krot, auch wenn man sie mit Karotte garniert.

  4. Rado

    Die im Presse Artikel in den Raum gestellten “fünf Jahre lähmender Untätigkkeit” kann ich übrigends auch nicht nachvollziehen. Da hat immerhin jemand 300 Millionen Euro (!!!) an externen Beraterhonoraren ausgegeben!

  5. Rado

    PS: Dieser Partei muss das Finanzministerium wegen Gefahr im Verzug sofort entzogen werden!

  6. Erich

    @Fragolin
    So schlimm kann es doch nicht sein ;-))
    In bester österreichischer Tradition erhält Spindelegger einen roten Vize als “Hilfe” zur Hand: Karl Schlögl.
    Die Wikipedia nennt die Karrierestationen, die ihn sicher für diesen Job qualifizieren:
    Karl Schlögl (* 28. Jänner 1955 in Wien) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ), der das Studium der Geschichte mit dem Mag.Phil. abschloss. Er war von 1995 bis 1997 Staatssekretär, danach Bundesminister für Inneres. Anschließend war er Landeshauptmannstellvertreter von Niederösterreich, bis er 2001 in die Privatwirtschaft ging. Wenn ich bei http://www.parlament.gv.at nachlese, dann war er seit 1978 hauptberuflich für die Partei tätig. Was er seit 2001 wirklich macht weiß ich nicht.
    Zusammen mit weiteren “Highlights” als Mitarbeiter wünsche ich der Ukraine viel Glück. Vielleicht sollte noch Schröder als Spezialist für Energiefragen mit einbezogen werden??

  7. Fragolin

    @Erich

    Schröder wäre wahrscheinlich zu weit rechts. 😉

    Das “Who is who” dieses oligarchenfinanzierten Dialogzentr…, sorry, ich meine dieser Modernisierungsagentur liest sich so:

    Bernard Kouchner, ehemaliger Kommunist und jetzt Pressesprecher der französischen Radikalen Linken. Sein Verdienst ist die Mitbegründung der “Ärzte ohne Grenzen”, die ihn aber später selbst rauswarfen.

    Günter Verheugen, ehemals FDP, der nach dem rot-gelben Koalitionsbruch zur SPD wechselte und heute ein hohes Tier in der Sozialistischen Internationale ist. Wenigstens einer der wenigen, die ehrlich genug sind, die Demokratiedefizite der EU beim Namen zu nennen. (Legendär sein Ausspruch “Würde die EU bei sich selbst um Beitritt bitten, müsste sie mangels Demokratie ablehnen.”) Ansonsten aber Zusatzbezügen nicht abgeneigt und gerne bereit, Mätressen mit sehr lukrativen Bürojobs auf Steuerzahlerkosten zu versorgen.

    Peer Steinbrück, der bekennende Schulversager und knallrote SPD-Politiker, dessen junge Karriere fast knickte, als er und seine Studentenfreunde ins Visier der RAF-Fahndung gerieten – natürlich vollkommen unbegründet. Wie es sich für einen guten Sozialisten gehört, gab es noch kleine Reibereien wegen unbegründet bezogenen Einkünften (Sitzungsgelder kassieren ohne anwesend zu sein und ähnliche Kavaliersdelikte) und seiner unrühmlichen Rolle als Nebeneinkünfte-Bezugskaiser, aus der nur natürlich seine provokanten Sager von den unterbezahlten Politikern resultierten.

    Also ein illustrer Haufen erzlinker bis hin zu kommunistischer alter Recken. Wie der Spindi da jetzt reinpasst? Nun, vielleicht sollte uns solches über das politische Profil der ÖVP mal zum Nachdenken bringen…

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