Herr Tsipras lässt (kurz) die Maske fallen

Der neue griechische Premier Alexis Tsipras wirft 2013 einen Journalisten der FAZ bei einem Interview nach der fünften Frage hinaus. Lesenswert & aufschlussreich, hier.

8 comments

  1. Herbert Manninger

    Wenn selbst eindeutige Beweise einen Lügner nicht beeindrucken:
    Dann hat er die Aufnahmsprüfung für das Politikerdasein geschafft.

  2. Thomas Holzer

    “……………darf niemand eine Partei, die eine politisch korrekte Meinung zu Frau Merkel vertritt, als semi-faschistisch bezeichnen”

    Passt doch ins derzeitige Bild, sowohl auf nationaler- als auch auf EU-Ebene. Bürokraten und demokratisch gewählte Politikerdarsteller schreiben dem Wähler! vor, welche Meinung “politisch korrekt” ist. Ich warte schon gespannt auf die Verabschiedung der entsprechenden Gesetze 😉

  3. Thomas Holzer

    @Herbert Manninger
    Ja sicher, aber noch nicht ausreichend 🙂 da ist noch viel Luft “nach oben”

  4. Ehrenmitglied der ÖBB

    Ich vermisse schmerzlich die Aufmärsche der Antifa-Garden der SI wie sie seinerzeit in Österreich aktiv waren (“Widerstand,Widerstand, Schüssel,Haider an die Wand” erinnern sie sich noch?)
    Ich vermisse (bis jetzt) einen Profil-Artikel wie seinerzeit zu Beginn der ÖVP/FPÖ Koalition :”Die Schande Europas ; 7. Februar 2000).
    Dabei ist die FPÖ ein rechtspopulistisch schwacher Abglanz gegenüber der Koalitionspartei des Herrn Tsiprias (als bekennender Antisemit . “Die Juden zahlen in Griechenland keine Steuern ” etc…
    Ich vermiss schmerzlich die Empfehlung eines belgischen Aussenministers, der sich zu der Aussage durchrang: “es sei unmoralisch in Österreich Schiurlaub zu machen ” etcc…
    Wo sind sie alle, die gerade noch (Auschwitz) vor den drohenden Gefahren eines neuerlichen Antisemitismus warnten, und nun einen Koalitionspartner der Griechischen Regierung akzeptieren, der kein Hehl daraus macht, derlei Strömungen nicht zu unterbinden (um es vorsichtig auszudrücken)?
    Wo sind sie alle, die “Friedensleuchten” die auf eine österreichische Parlamentspartei eher “hinhauen” als in Europa eine derartige Entwicklung aufzuzeigen und zu sanktionieren?

  5. Thomas Holzer

    1.) es gibt nur sehr wenige Möglichkeiten, in Griechenland Schi zu fahren; daher allfällige Aufrufe vernachlässigbar
    2.) der Versuch der Linken zu argumentieren, daß die “Rechten” den Linken entgegenstünden, war schon immer nur ein jämmerlicher, zum Scheitern verurteilter Versuch , einen Kollektivismus gegen den brüderlich “anderen” auszuspielen. Beide waren und sind! nie Gegner, sondern immer “nur” Konkurrenten.
    Nur mit den Pluralen können und werden nationalistische, rassistische, sozialistische, etatistische et al. Demagogen ihre Hetze betreiben.
    Wahre! Rechte stehen für das Individuum, die Person, die Persönlichkeit, die Einzigartigkeit jedes einzelnen Erdenbürgers, die Verschiedenheit, die Freiheit “schlechthin”; links steht für Knechtschaft, und nichts anderes. Es gibt keine! demokratischen, sondern nur liberale Freiheiten; daher gibt es logischer Weise auch keine “liberale Gleichheit”
    Insofern deklariere ich mich gerne als “rechtsextremen, katholischen Stockliberalen” 😉
    Wo bleibt das BVT?!

  6. menschmaschine

    Ja gut, es war aber schon extrem unfair vom FAZ-Redakteur, den Herrn Tsipras mit seinen eigenen Aussagen zu konfrontieren. So etwas tut man nicht, schon gar nicht bei linken Politikern.
    Wir in Österreich wissen das, bei uns im Staatsfernsehen gibt es solche Grauslichkeiten nicht und auch unsere völlig unabhängigen und überparteilichen Printmedien halten sich dran.

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