Herrn Leitls Geständnis

Von | 18. Juni 2013

Der  Staat sei  “Räuber der Kaufkraft” seiner Bürger,  meinte der Chef des ÖVP-Wirtschaftsbundes, Christoph Leitl, am Montag. Angesichts des Umstandes, dass die ÖVP seit 26 Jahren Regierungspartei ist, kommt das einem Geständnis gleich – und führt zur Frage, warum eine allfällige weitere Regierungsbeteiligung der ÖVP daran etwas ändern sollte.

5 Gedanken zu „Herrn Leitls Geständnis

  1. rubens

    Eine Neuigkeit, ich frage mich, warum der Leitl dann immer wieder weiteren Raubzügen Tür und Tor öffnet.

  2. Thomas F.

    Eine Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften wäre schon mal ein erster Schritt, die Raubzüge einzustellen.

  3. Christian Peter

    @Thomas F.

    Richtig. Als Präsident der WKO ist er in Sachen Raubrittertum bestens
    bewandert.

  4. Wettbewerber

    Politik ist in der Demokratie ein Geschäft mit Emotionen. Wenn es einem in den Kram passt, wird am Morgen Freiheit und Wettbewerb gepredigt, and am Abend, wenn sich ein paar Dinge geändert haben, ruft man nach “Gerechtigkeit” (ausschließlich im “sozialen” Sinne) und schwingt Reden, wie sie auch ein gemäßigter Marxist zu 95 % unterschreiben könnte.

    Es gibt gar keine Regeln, und noch weniger gibt es Prinzipien. Der Staat und seine Hauptprofiteure richten es sich, wie immer es ihnen gerade einfällt und passt.

    Das einzig Positive im Moment: Es wird immer schwieriger, das geschmeidig herüber zu bringen. Ortner, Schellhorn usw. kann man auch als “gesellschaftliche Symptome” für den langsamen Niedergang des “Systems” verstehen.

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