Hetzjagd? War da was?

Von | 2. September 2018

Es ist ein einfacher klarer Satz von Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen. „Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben“, so der Beamte auf Anfrage von Publico. Damit widerspricht er direkt den Behauptungen von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Sprecher Steffen Seibert, die beide unter Berufung auf von ihnen nicht näher beschriebene Videos behauptet hatten, in Chemnitz hätten „Hetzjagden“ stattgefunden – also sogar mehrere. weiter hier

13 Gedanken zu „Hetzjagd? War da was?

  1. sokrates9

    ,…Dass die Regierungschefin selbst eine Fake News bestätigt, damit eine hysterische Falschberichterstattung erst so richtig in Gang bringt, und anschließend Fragen eines Mediums ignoriert – das wäre ein präzedenzloser Vorgang… Sehe ich nicht so! Wo sind die Beweise in Fall Skripal die zu ernsten diplomatischen Konsequenzen führten, wo sind Beweise dass Assad Giftangriffe auf die Bevölkerung durchführen lies?
    Narrative Gesellschaft – aufbauend auf Märchen!!

  2. Falke

    Dass Merkel sich weder an Tatsachen noch Fakten hält, ist ja seit mindestens 3 Jahren bekannt; sie sagt und tut immer nur das, was in ihr Weltbild und zu ihren Plänen und Absichten passt. Dass letztere großteils gegen die grundlegenden Interessen des deutschen Volkes (welch ein böses Wort!) gerichtet sind, scheint allerdings erst etwa 20% dieses Volkes langsam aufzugehen. Aufgrund von Obrigkeitshörigkeit und dem Vertrauen in das geflügelte Wort: “Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand”, lässt sich die “schweigende Mehrheit” widerstandslos am Nasenring ins Verderben ziehen. Wobei (auch verbaler) Widerstand zu Jobverlust und sogar Gefänglnis führen kann. Das geht (vorläufig noch!) lediglich an der anonymen Wahlurne. Fragt sich, wie lange. Adolf lässt grüßen!

  3. Mourawetz

    Ich bin entsetzt über diese Vorgänge und es wird mir bewusst: ich bin ein Zeitgenosse eines Vorgangs von historischer Bedeutung. Die Methode des Kompromittierens hat eine Dimension angenommen, die fassungslos macht. Erschreckend ist auch die Professionalität, mit der sie betrieben wird.

  4. Johannes

    Die Politik und ihre Medien haben versucht den Unmut der Bevölkerung in eigen dafür vorgesehene Kanäle zu leiten.
    Diese Kanäle wurden gebaut um jegliche Diskussion welche unangenehm, dem Mainstream und seiner Meinungs- und Deutungshoheit gefährlich werden könnte abzuleiten.
    So empfinde die politische Situation in Europa nicht als lebendige Demokratie sondern eher als Rinnsal.

  5. fxs

    Als ich ein junger Student war, war die Welt des Kommunismus noch in Ordnung, die Sowjetunion auf dm Höhepunkt ihrer Macht und die Kummerl an der Uni boten Agitprop-Schulungen in Moskau an. Dort lernte man dann, dass man, wenn die Anderen demonstrierten, nicht nur mit einer Gegendemonstration antwortet, sondern dass man sich an der Demonstration der Anderen beteiligt,und dort so aufführt, dass man diese Demonstration desavouiert. Wnn in Chemnitz also der Hitlergruß gezeigt wurde, erinnert mich das an Lehren von Agitprop.

  6. astuga

    @fxs
    Es gibt sicher genug Einheimische die dort auch die Hand heben würden…
    Allerdings sollte man wirklich nicht so naiv sein zu glauben, linken Provokateuren würde so etwas nicht ebenfalls einfallen.
    Selbst V-Leute und deren Informanten sind seit kurzem im Deutschland strafrechtlich freigestellt sich “szenetypisch” ja sogar kriminell zu verhalten.
    Politisch eventuell sehr bequem.

  7. Leitwolf

    “Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!” (Papst Leo XIII)

    Pikanter Weise hat die Gretchenfrage, nämlich wann Recht zu Unrecht wird, justament der amtierende Innenminister(!) Deutschlands schon beantwortet, als er Merkel’s Regentschaft (ganz zu recht) als “Herrschaft des Unrechts” betitelte.

    Mehr braucht es gar nicht um die spannende Situation in Deutschland zu beschreiben.

  8. Giovanni B.

    Sorry – Natürlich nicht Herr Ulrich, sondern Herr Ultsch ist gemeint

  9. Gerhi09

    Ist der von Merkel verwendete Begriff der „Zusammenrottung“ nicht aus dem Strafgesetzbuch der DDR? Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.