Heute die Schwulen und morgen bist Du dran, Ungläubiger!

„Homosexuelle sollten in der schlimmst möglichen Art und Weise getötet werden.“ Das ist nicht die Meinung eines durchgedrehten Salafisten. Gesagt hat das Großajatollah Ali al-Sistani, die Autorität für Millionen Schiiten weltweit, auf die Frage: „Was ist das Urteil (des Islam) über Sodomie und lesbische Liebe?” Sein ähnlich bedeutender Kollege Yusuf al-Qaradawi von der sunnitischen Seite der Religion des Friedens sieht das ganz ähnlich. Da passt kein Blatt zwischen die beiden hochrangigen Rechtsgelehrten. Auf die Frage, wie Homosexuelle nach den Regeln des Islams zu bestrafen seien, erklärte er:

„Muslimische Juristen haben unterschiedliche Meinungen über die Bestrafung für diese abscheuliche Praxis. Sollte es die gleiche wie die Strafe für Unzucht sein, oder soll sowohl der aktive als auch passive Teilnehmer zu Tode gebracht werden? Während solche Strafen grausam erscheinen mögen, erscheinen sie angemessen, um die Reinheit der islamischen Gesellschaft zu erhalten und vor perversen Elementen zu bewahren“.

Die Inspiration für Muslime, Homosexuelle zu ermorden, stammt mithin nicht vom IS oder al-Qaida. Sie ist tief im islamischen Recht verwurzelt und immer wieder von Gelehrten bekräftigt worden. (weiter hier)

12 comments

  1. stiller Mitleser

    Islamisierung im Verlauf der Türkenkriege am Balkan ermöglichte Wohlhabenderen das Überleben durch Konversion und Entrichten der Kopfsteuer, während die Armen einfach getötet wurden, das türkische Heer machte keine Gefangenen.
    .
    In den Predigten der Imame spielen die Ermahnungen zu Frieden und Verträglichkeit eine sehr große Rolle;
    da in den Großfamilien natürlich viele Spannungen und Konflikte möglich sind. Auch die sogen. Friedensrichter sind eine Institution zur Erhaltung der sozialen Bindungen innerhalb der eigenen rel. Gruppe.
    Ein starker Indikator für die von den rel. Instanzen geförderte Abschottung war das Fehlen von mixed marriages und in der Folge fortgesetzte kulturelle Isolation.

  2. Lisa

    Auch in Europa war Homosexualität vor gar nicht alzu langer Zeit strafbar. Und eine Sünde ohnehin.

  3. Fragolin

    @Lisa
    Ja das stimmt, aber es gab Geld- und Haftstrafen und keine bestialischen Tötungsrituale und Massenmorde. Bitte nichts relativieren.

  4. Reini

    … was sich ein Homosexueller (schätze diese Menschen eher Rot Grün) bei der nächsten Wahl denkt, wenn er solche Artikel liest? …

  5. Fragolin

    @Reini
    In Deutschland haben nach Erhebungen sehr viele von denen AfD gewählt. Es gibt in dieser Partei sogar einen eigenen erklärten Homo-Flügel. Denn obwohl die AfD für eine familienfreundliche Politik und die Förderung der Ehe und der Hetero-Familie eintritt, steht sie auch für Respekt und Akzeptanz allen gegenüber. Ist eben nicht “homophob” wie die üblichen Kreischblätter gleich wieder loshetzen, nur weil sie Bedenken gegen die Adoptionsrechte von Homo-Paaren hegt.
    Immer mehr Schwule jenseits der schrillen Selbstdarsteller und an öffentlicher Aufmerksamkeit aufgeilender Papageien sehen das Ganze pragmatischer: Unter der AfD dürfen sie keine Kinder adoptieren, unter der Scharia wird ihnen der Hals amputiert. Nennt man das Prinzip des kleineren Übels…

  6. mariuslupus

    Verfüge über keine statistisch gesicherte Zahlen, aber wie viele homosexuelle Frauen und Männer unterstützen die links-grüne Ideologie ? Wieso hört man von dieser Gruppe keinen Protest ? Keine Verurteilung des muslimischen Hasses auf Anderslebendwollende. Oder sind diesen Leuten, eine Unterstellung, ihr Wilkommens Jubel, so im Hals stecken geblieben, dass sie kein Wort mehr rausbringen ?
    Und wo bleibt die katholische Kirche mit ihrer ganzen Barmherzigkeit ? Die Kirche hat beim Schutz der Christen in muslimischen Ländern, die Türkei mitgerechnet, kläglich versagt und jetzt überlässt sie kommentarlos die nächste Gruppe den Mördern.
    Nur zu Erinnerung. Die hochgespielte Aufregung über Pius XII. Warum wir Franziskus nicht daran erinnert wie es seine Vorgänger ergangen ist. Aber, Pius XII, war nicht in der komfortablen Position wie es Franzikus heute ist.

  7. Falke

    “Der Preis (nämlich eine Änderung hinsichtlich des Umgangs mit Moslems) ist den Regierungen in den USA und Europa und der Bevölkerung in Europa (nicht in den USA) zu hoch”. “Nicht in den USA” – genau das ist auch eines der Erfolgsgeheimnisse von Donald Trump. Er verspricht (populistisch oder nicht, radikal oder nicht) jedenfalls eine Änderung. Und genau das wollen die Leute hören. Obama und Clinton versprechen nämlich, dass sich nichts ändern wird. Gerade eben hat Obama Trump wüst beschimpft, weil er das Attentat von Orlando zum Anlass für eine Brandrede gegen den Islam genommen hat.

  8. Fragolin

    @Falke
    Das sieht man mal das verkorkste Weltbild der Dreh-und-Denk-Fraktion, das den geistig normalen Menschen selbstverständlich auffällt: Dem einen wird zum Vorwurf gemacht, nach einem blutigen Massaker eine Rede gegen die solche Massaker rechtfertigende, ja sie sogar ausdrücklich fordernde Religion zu führen und dem anderen wird zugejubelt, weil er sich nach diesem Massaker schützend vor die Anhänger jener Religion stellt und die Opfer durch Relativierung der Tat und Verdrehung der Schuld nachträglich verhöhnt.
    Man wirft Trump vor, das Attentat zu “instrumentalisieren”, poltert selbst aber gegen das Waffenrecht. Die Ursache für die Morde liegt aber nicht im Werkzeug, sondern in dem, der es führt! Wenn mir einer mit einem Knüppel gegen den Schädel haut ist auch nicht der Knüppel schuld. Wenn der Knüppelschwinger aber hirngewaschen war, muss ich mir die Hirnwaschanlage genauer ansehen. Und alle, die da drin sind.

  9. gms

    mariuslupus,

    “Verfüge über keine statistisch gesicherte Zahlen, aber wie viele homosexuelle Frauen und Männer unterstützen die links-grüne Ideologie? Wieso hört man von dieser Gruppe keinen Protest?”

    Verzeihen Sie, wenn ich Ihre Frage zu einer von Ihnen nicht gestellten Antwort nutze. Unabhängig von der Islamdebatte gibt es sehrwohl, wengleich ungehörten Protest derjenigen Homosexuellen, welche sich der Vereinnahmung durch Linke widersetzen und dabei auch der Gleichsetzung männlicher Homosexualität mit schwul und dessen Konnotation von schwül, feuchtwarm und damit einhergehender Tuntigkeit widersprechen.

    Die stattgefundene Instrumentalisierung diente ja nicht nur einer Schaffung einer weiteren Opfergruppe, sondern als willkommender Nebeneffekt auch der Unterminierung von Männlichkeit. Dessen eingedenk kommen rezente rote Gesellschaftsklempner auch in Erklärungsnotstand, konfrontiert man sie mit altgriechischen Verhältnissen, die nicht nur demokratisch, sondern trotz oder gar wegen des Umgangs mit Homoerotik auch hochgradig patriachal verfaßt waren.

  10. gms

    stiller Mitleser,

    danke für den Link auf’s lesenswerte Interview. Zwar leicht offtopic, aber dennoch bemerkens- und daher thematisierenswert, ist die abschließend verklausuliert gemachte Feststellung, heutige Linke aller Parteien würden mit ihrer Ablehnung einer deutschen Identität des braunen Führers finalen Wunsch exekutieren, der den Deutschen im Fall einer Niederlage im Krieg das Recht auf weitere Existenz absprach.

  11. Hanna

    Also ich bin total für Diversität. Und die besteht darin, dass Menschen ihre Kulturen und Heimaten bewahren, pflegen und leben. Also bin ich “rechts”? Moment mal, die “Linken” sind ja für “Diversität”, indem sie verlangen, dass alle Menschen in einen Topf geworfen und umgerührt werden (“No Borders”). Aber wenigstens wollen sie nicht, dass Menschen ausgebeutet werden. Moment mal – aber sind’s nicht die Linken, die Steuergelder von Menschen, die sie gar nicht kennen, zwingend dazu verwenden wollen, Wildfremde mit Religionen, welche die Menschenrechte missachten und Diversität verneinen, zu fördern? Die Linken sind gegen Ausbeutung der Massen, oder? Hahahahaha, ich glaub’, ein Pferd hat mich getreten! Im übrigen ist der Afghanistan-Krieg-Film “Whiskey Tango Foxtrott” (acronym WTF, also What The Fuck) online zu sehen, auf viooz.ac (gratis). Dies ist kein Aufruf zum illegalen Downloaden, weil online geschaut werden muss. Ist sehr interessant, der Einblick, woher die “Flüchtlinge” kommen. Leicht off-topic, stimmt, aber im Film kommt ein Mann vor, der am liebsten Esel-Porno anschaut – hoch lebe die Diversität!

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