“Heute haben italienische Geldpolitik für die ganze Eurozone”

“….Mehr Währungen bedeuten mehr Wahlmöglichkeiten. Die Bürger können sich dann für jene Währungen entscheiden, die ihren Wert behalten. Das bremst die Politiker, ihre Staaten immer noch höher zu verschulden. Sonst sind die Bürger schnell weg in einer anderen Währung. Das ist genau das Problem des Euro: Es gibt keinen institutionellen Wettbewerb der verschiedenen Nationalbanken. Früher haben die Leute die deutsche und die italienische Geldpolitik vergleichen und entscheiden können, welche Währung sie verwenden. Heute haben wir eine italienische Geldpolitik für die ganze Eurozone…..” (weiter hier)

8 comments

  1. Thomas Holzer

    “«Der Mythos, es brauche die zentralistische EU für Frieden, ist verkehrt.»”

    Der Friede in EUropa wird sicherlich nicht durch Glühbirnen-, Staubsauger- und “Wasserdurchfluß”verordnungen gesichert 😉

    “Aber Staaten stellen ja keine Güter her, sondern Übel: Steuern, Regulierung, Kriege.”

    Treffender lässt sich die Funktion des Staates und seiner (gewählten) Politikerdarsteller kaum beschreiben 😉

  2. Reini

    Wird interessant, wenn sich herausstellt, dass sich der Brexit für die Briten gelohnt hat, dass es sich ohne EU besser lebt!

  3. Rennziege

    4. April 2017 – 13:55 — Reini
    Es ist schon jetzt interessant, weil sich im UK erweist, dass eine Befreiung aus den Klauen der Brüsseler Unterdrücker samt Rückkehr zur nationalen demokratischen Selbstbestimmung reiche Früchte trägt. Die Briten, keineswegs faul, haben längst Rettungsboote zur See gelassen, die den Ausstieg aus dem morschen EU-Seelenverkäufer abfedern; sie wissen dass sie im Handumdrehen mit allen Handelspartnern bilaterale Abkommen schließen können, auf zwei A4-Seiten, befreit von jeder Brüsseler Gängelung.
    Das ist es ja, wovor Juncker & Co. sich so fürchten: dass andere EU-Staaten sich ebenfalls nach wiedergewonnener Freiheit sehnen, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht.

  4. Thomas Holzer

    Und die EU zündelt anscheinend weiter: lt. “Die Presse” von heute, “Europa braucht die Briten auch nach dem Brexit”, schreibt Herr Winkler: “Anders ist nicht zu erklären, was sich Donald Tusk ausgedacht und in seine Leitlinien für die Verhandlungen geschrieben hat: Auch nach dem Brexit 2019 und bis zum Abschluß eines Freihandelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU soll in Großbritannien weiter EU-Recht gelten, außerdem soll das Land der Rechtsprechung des EU-Gerichtshofes unterworfen bleiben”

    Verzeihung, aber die spinnen, die in Brüssel

  5. Rennziege

    4. April 2017 – 14:46 — Thomas Holzer
    “Die spinnen, die in Brüssel.” Wie wahr! Bislang konnten die ja ihre krakenhafte Abwürgung der Freiheit mit dem abgelutschten Zehndollarwort “Friedensidee EU” kaschieren; aber dieses Narrativ (man verzeihe mir den Gebrauch dieses wurmstichigen Modewortes) hat jede Glaubwürdigkeit eingebüßt. Und der mit nichtjuristischen Hinterbänklern bestückte EUGH ist einer der Hauptgründe für Großbritanniens Adieu.

  6. Falke

    @Rennziege
    Sie sprechen eines der Hauptprobleme der EU an: nämlich den EuGH. Wie Sie richtig sagen, sitzen dort nicht Spitzenjuristen, sondern großteils juristische Versager, die ansonsten unbrauchbar sind. Und dazu machen sie linke Politik (was gar nicht ihre Aufgabe ist), statt neutralem Recht. Kein Wunder, dass sich immer weniger Staaten (und natürlich vor allem Großbritannien) den absurden Sprüchen dieses sogenannten “Gerichtshofes” beugen wollen. Der EuGH ist auch hauptveratwortlich für die massive muslimische Einwanderung, für die verpflichtende die 5-Stern-Alimentierung der sogenannten Flüchtlinge sowie für die praktische Unmöglichkeit, die Asylbetrüger und Kriminellen wieder abzuschieben.

  7. sokrates9

    Falke@ Auch der internationale Gerichtshof ist verschwiegen von der Systempresse schwer unter Druck geraten! Speziell die afrikanischen Staaten treten reihenweise aus, weil bisher vor allem Afrikaner verurteilt wurden, und alle Unschuldsangeln in der westlichen Welt hocken!

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