Hilfe, Nazis!

Von | 19. Oktober 2017

“Prediger, Hysteriker und Spötter dominieren das Feld im Umgang mit rechten Intellektuellen, wie auch die Krawalle an der Frankfurter Buchmesse zeigten. Dabei hilft Nazigeschrei wenig: Sinnvoll wäre inhaltliche Auseinandersetzung.” (weiter hier)

12 Gedanken zu „Hilfe, Nazis!

  1. Thomas Holzer

    “Sinnvoll wäre inhaltliche Auseinandersetzung”

    Ja eh! Aber “inhaltliche Auseinandersetzung” verlangt Wissen, Niveau, Bildung, ja Intellekt.

    Das alles ist bei dummen Herumgeschrei nicht notwendig

  2. raindancer

    ganz ehrlich, so wie das mit der Invasion 2015 ablief, da brauchst kein Niveau Wissen und Bildung, da hat der grösste Trottel gesehen, dass es so nicht laufen darf, dass ein Sozialstaat so nicht aufgebaut ist und dass diese Kulturen nicht nach Europa passen

  3. Rado

    Wenn es mal keine echten Nazis gibt, kann man welche erfinden.

  4. sokrates9

    Es gehört zur linken Argumentationstechnik sobald man bei einer Diskussion sieht inhaltlich auf eine schiefe Ebene zu kommen, sofort persönlich den Diskutanten anzugreifen und vorzugsweise mit der Nazikeule “mit so etwas kann man nicht diskutieren” niederzuknüppeln!.

  5. astuga

    “Sinnvoll wäre inhaltliche Auseinandersetzung…”

    Von Personen die sich schon mit ihren eigenen Inhalten nicht kritisch auseinandersetzen kann man das nicht auch noch verlangen.
    Denn es geht diesen Leuten schon grundsätzlich nicht um Inhalte, sondern um Deutungshoheit und Ideologie
    Ums Recht haben, nicht um richtig oder falsch.

  6. Erich

    Dazu passt die “Abrechnung” von Johannes Voggenhuber (die sogar GMX an prominenter Stelle wiedergibt!), in der er zur Wahl VdBs meint: (Die Stimmen für VdB) kamen durch eine Allianz der Demokraten und Demokratinnen quer durch die Gesellschaft gegen Rechts, gegen Rassismus, gegen Nationalismus und gegen autoritäres und antieuropäisches Denken zustande.
    Was halt so der gemäßigte Österreicher (also der echte Demokrat) über die FPÖ denken sollte….

  7. Falke

    Das erinnert mich fatal an die wütenden Reaktionen aus allen Lagern auf die Werke von Thilo Sarrazin, wobei es sich fast immer herausgestellt hat, dass die ärgsten Schreier die Bücher gar nicht gelesen haben (einschließlich Merkel und Schäuble).

  8. Reini

    Falke@,… diese Werke sind gegen ihr denkerisches Grundprinzip, sie wollen die “Böse Seite der Macht” und ihre Folgen nicht wissen, in dem sie in diese Welt nicht eintauchen. Wie beim Islam oder Hitler, man darf vom Kurs nicht abkommen, sonst ist man unglaubwürdig, bis zum bitteren Ende, auch wenn das Land dabei draufgeht. Nur wer ist wirklich auf der “Bösen Seite der Macht”?

  9. astuga

    Wobei es aus Sicht Merkels oder Schäubles sicher hilfreich und nützlich war, dass es sich bei Sarrazin um jemanden aus der SPD gehandelt hat.
    Und schon in früheren Debatten zu Hartz IV und sozialen Fragen war er scharf vom CDU-Politiker Heiner Geißler kritisiert worden.
    Daran zeigt sich auch, wie weit links die CDU schon seit langem steht (bzw. wie etatistisch sie eigentlich ist).

  10. Johannes

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, man glaubt auf dem Foto den typischen Vertreter eines Skinhead zu erkennen aber nein es ist ein Guter der da mit zum Revolver ausgefahrenen Zeigefinger seine “Argumente“ ungebeten vorbringt.
    “Hamburg“auf der Buchmesse, es lebe die kommunistische Freiheit nach Stalins Modell und bist du nicht willig dann brauch ich Gewalt.

  11. astuga

    @Johannes
    Gestern Neonazi, heute Antifa, und morgen IS-Anhänger – alles die gleichen Idioten.

  12. Lisa

    @sokrates9. auch meine Erfahrung! Wenn einem Argumente ausgehen, kann man ja immer noch beschimpfen. Ich bestehe dann jeweils darauf, die Beschimpfung zu definieren – dann wird zwar nicht mehr geschrien, aber weggelaufen…Was mir als Frau dann auch lieber ist, wenn ich die geballte Wut im Gesicht eines Fanatikers (egal welcher Richtung) sehe…

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