Hören wir auf, linke Gewalt zu relativieren…

“…In Berlin wurden wieder Autos und Wohnhäuser zerstört. Angeblich, um gegen “Gentrifizierung” zu protestieren. Das ist so vorgeschoben wie zynisch. Jede Gewalt zerstört das Fundament zivilen Lebens….” (hier)

8 comments

  1. Fragolin

    Und im Kommentarbereich dann gleich die Freunde der Linksradikalen:
    “…die Pegida/AfD Anhänger sind ja nicht besser wenn es um Brände und Randale geht.”
    Aha. Typisch linksextrme “Argumentation”, man behauptet etwas ohne jeden Bezug zur Realität, denn bisher wurde von genannten Gruppen bisher weder ein Auto zertümmert noch eine Scheibe eingeschlagen, aber das macht nichts; erstmal mit Sch**ße werfen, irgend ein stinkendes Bröckchen wird schon hängenbleiben.
    Zum Glück sind die meisten Kommentatoren da ganz anderer, eher realitätsbezogener Meinung. Denn der mit weitem Abstand größte Schaden wurde in den letzten Jahrzehnten ausschließlich von den linksradikalen Randalierern und Verfassungsfeinden angerichtet. Aber die müssen keine Angst vor Beobachtung durch den Verfassungsschutz haben.
    Warum? Mal den dicken Siggi fragen oder den linksextremen Heiko…

  2. Mona Rieboldt

    Die Linksextremen werden von SPD-Barbie Schwesig gesponsert mit Geld gegen den Kampf von “rechts”. Diesen Popanz “rechts” wurde von der Politik geschaffen, es gibt ihn nicht real. Selbst die NPD, die man als rechtsextrem bezeichnen könnte, hatte nie mehr Wähler als 0,2%

    Die Leute von Pegida sind um die 50 Jahre und demonstrieren friedlich, Krawalle werden von der Antifa, den Linken, herbeigeführt. Die Linken haben schon anderen Leuten die Autos abgefackelt, letztens auch die Autos von Pegida-Leuten, aber auch das Auto einer Gegnerin von Gender etc.

  3. mariuslupus

    Eigentlich sind die Linken Schlägertrupps verhinderte Rassisten und Ausländerfeinde. Wer zwischen Neukölln und Potsdamer Platz teure Autos demoliert , zerstört den Stolz der in dieser Gegend wohnenden Türken.

  4. gms

    Richard Herziger in der ‘Welt’: “Das ist zynisch: Jede Gewalt zerstört das Fundament zivilen Lebens.”

    Solche über die Feder des obersten medialen Einpeitschers der transatlantischen Falken auskristallisierte Spuckefäden, ist der klarsichtige Medienkonsument geneigt, mit Anlauf in deren Quelle retour zu treiben; und seinen trolligen Versuch des eristischen Taschenspielertricks, von wegen “rechtsradikale Anschläge gegen Flüchtlingsheime[, die] immer erschreckendere Formen annehmen”, gleich hinterher.

    Ganz lieb, Herr Herziger, laß’ ma Druck aus dem Kessel, gerieren uns als die Guten, die Weisen, die Oberchecker, die’s eh schon immer g’wußt haben, aber erst mit mehrmonatiger Schrecksekunde artikulieren, schmeißen uns heute _spitzfindig_ dem kleinen Mann an den Hals, damit er morgen den noch größeren Bockmist artig schluckt. Das mit der Urheberschaft ist schon ein verdammter Hund, gell Richard?

  5. astuga

    Gewalt von Antifanten kann niemals Gewalt sein (das ist höchstens legitimer Widerstand und Selbstverteidigung).

    Aber jedes Ziel von Antifaschisten wird automatisch zum Faschisten.

  6. Fragolin

    Eine krankheitsbedingt schlaflose Nacht mit Internet und Kabel-TV kann auch zu einigen Erkenntnissen führen, die im Trubel arbeitsreicher Tage oft untergehen. In der Hoffnung, den Rahmen nicht zu sprengen und mir keinen OT-Rüffel vom Hausherrn einzufangen (obwohl, sooo OT sind diese Dinge gar nicht…) habe ich mal ein bisschen was zusammengeschrieben:

    Erkenntnis 1:
    Die zu internationaler Berühmtheit gelangte Handgranate jugoslawischer Bauart, der ich von der ersten Minute an unterstellte, kaum zum Repertoire der gewaltbereiten Neonazi-Szene zu gehören und die tagelang die vom “Kampf gegen rechts” erfüllte Republik mit Empörung und medialer Schnappatmung erfüllte und um die es recht plötzlich sehr verdächtig leise wurde, entpuppte sich als Wurfgeschoss von vier inzwischen U-inhaftierten “osteuropäischen privaten Sicherheitskräften”, die wahrscheinlich in einem “Streit zwischen Security-Firmen” nicht zufällig neben dem Wachdienstcontainer landete. Ob dieser “brutale rechtsextreme Anschlag auf eine Asylunterkunft” nun aus der Liste der “rechten Straftaten” wieder gestrichen wird oder, wenns schon mal drinsteht, dem Schicksal so mancher interner Brandstiftung oder Straftat mit unbewiesener Quelle folgend einfach mal drin bleibt, ist nicht bekannt.

    Erkenntnis 2:
    Die beispiellose “Aufrüstung der Republik” wurde in Deutschland einmal mehr mit absoluten Zahlen hinterlegt: der “Kleine Waffenschein”, der immerhin zum Führen einer teilfunktionsfähigen Waffenattrappe Marke “Schreckschusspistole” berechtigt, ist nun bereits im Besitz von 300.000 Deutschen! Auch hier erlebt man immer wieder die Empörung über die “beispiellose Aufrüstung der Privaten” und den “Verlust des staatlichen Gewaltmonopols”. Aber wenn ich mir jetzt die Bevölkerungszahl Deutschlands so anschaue, will die klamme Angst vor dem aufgerüsteten Volk nicht so recht in mir aufkommen, wenn nicht einmal 4 Promille der Bevölkerung bessere Spielzeugwaffen besitzen dürfen. Und bei der bekannten Mentalität der Deutschen, eine Revolution lieber ausfallen zu lassen weil das Betreten des Rasens verboten ist, kann man erahnen, dass die erwähnte Dunkelziffer der illegalen Gaspistolen sich in erklecklichem Anteil im Besitz von zugewanderten Menschen befindet, die sich schon auf Grund ihrer Vergangenheit in Ländern, in denen Bürgerkrieg herrscht oder das staatliche Gewaltmonopol ein rein theoretisches Konzept darstellt und Rasen nicht nur generell betreten sondern auch als Toilette benutzt werden darf, befinden.

    Erkenntnis 3:
    In Deutschland rollen wieder Nazi-Panzer. Zumindest wenn man den Medien glauben möchte. Stein des Anstoßes ist ein Pappmache-Panzer zur “Asylabwehr” in einer unbedeutenden bayrischen Kleinstadt, ein geschmackloser Gag einer Handvoll Jugendlicher. Natürlich hat sich die Staatsanwaltschaft sofort auf den Fall gestürzt und die Staatspolizei eingeschaltet, immerhin geht es um den Vorwurf der “Volksverhetzung”. Nun bringt die Zeit des Karnevals so ziemlich alles an Geschmacklosigkeiten mit sich, was einem menschlichen Hirn nur so entspringen kann, aber andererseits ist auch genau das der Sinn der “närrischen Zeit”. Auf Geschmacklosigkeiten darf man mit Buh-Rufen reagieren. Oder mit Deutungsversuchen – immerhin wurde ja oft genug diskutiert, zur Abwehr neuer Flüchtlingsstöme, deutsche Soldaten nach Syrien zu beordern, und das nicht nur für Schönwetterflüge. Also eigentlich gar nicht so weit daneben, diese Provokation. Aber eines sollte man nicht vergessen: der Fasching galt seit Jahrhunderten als kurze Zeit, wo der Pöbel mal die Sau rauslassen, den König beleidigen und die Fürsten, Bischöfe und Offiziere verarschen durfte. Wenn wir im Windschatten der absolutistisch regierenden exkommunistischen Propagandafunktionärin jetzt nur noch politisch korrekt eingeölte, gegenderte und provokationsfreie Themenwägelchen in behördlich vorgeschriebenem Schrittmaß und von blockwartlichem Auge sorgsam überwacht durch die Nebenstraßen schieben dürfen, dann haben wir einen seltsamen Zustand erreicht: Der Islam gehört obrigkeitlich angeordnet zu Deutschland, die Narrenfreiheit scheinbar nicht mehr.

    Was sonst noch?

    Schnappatmung bei Herrn Jarolim, weil ein Sprachrohr der Neonazi-Szene nach einem Artikel über Verbrechen von Ex-KZ-Häftlingen, der weniger unwahr als schlicht und ergreifend ungeschickt und untergriffig (und da kann und will ich bei dem Hintergrund dieses Blattes Absicht nicht ausschließen) formuliert daherkommt, nicht vor dem Strafrichter landet sondern der von Seiten der Staatsanwaltschaft Graz zu den Akten gelegt wird. Was passiert? Der Herr Jarolim, seines Zeichens “Sicherheitsexperte” der Knallroten, sieht sich nicht nur bemüßigt, den unabhängigen Rechtsschutzbeauftragten zu maßregeln, da er, typisch Knallroter, das Attribut “unabhängig” ebensowenig versteht wie die Aufgabe des RSB, politische Einflussnahme auf die Justiz, also die offensichtliche Intention Jarolims, zu verhindern, nein, er verhilft damit auch dem Schmierblatt zu einer PR, von der die Macher bisher nur träumen konnten. Doppelter Schuss ins Knie, aber das ist bei unseren “Experten” ja nichts Neues.
    Außerdem belegt es die seltsame Denkweise unserer Linken: Wer von den Bösen hinter Gitter gesteckt wird, ist automatisch gut. Auch wenn er wegen Mord, Vergewaltigung oder sonstwas hinter Gitter kam. Pauschal wird allen KZ-Häftlingen der Persilschein ausgestellt, ausschließlich aus Gründen des politischen Widerstandes oder des Rassenwahnsinns der Nazis eingesessen zu haben. Für sehr viele galt das auch fraglos, aber eben nicht für alle. Eine Denkweise, die sich in der pauschalen Reinwaschung aller aus Diktaturen fliehenden “Refugees” wiederfindet: Wer von Unrechtsstaaten verfolgt wird, wird dies zu Unrecht, lautet das Dogma. Deshalb steht man auch hilflos der Tatsache gegenüber, es aus diesen Kreisen plötzlich doch auch mit Vergewaltigern, Terroristen, Kriegsverbrechern und Kleinkriminellen zu tun zu haben. Und es wird natürlich reflexartig die gleiche Keule gezogen: Wer darauf hinweist, dass nicht alle nur Engel sind, mache sich der “Pauschalisierung” strafbar. Die pauschalisierenden Persilisierer schaffen es nicht einmal, einem Menschen eine andere Denkweise als ihre eigene zuzugestehen.

    Und Conchita Wurst lebt noch. Als Randnotiz erfährt man, dass er, sie oder es in jener Fachjury sitzen wird, die über die Teilnahme beim ESC entscheidet. Als Jurysprecher vor laufender Kamera fungiert aber Herr Ude von der “Kleinen Zeitung”; man lässt das Würstchen also nicht einmal mehr vor die Linse. Ruhm ist vergänglich und seit dem “gesellschaftlichen Wandel” der letzten Monate sind schräge Gestalten plötzlich nicht mehr so wirklich gefragt. Um sehr viele bunte und seit Jahren auch sehr laute Selbstdarsteller ist es in den letzten Monaten erstaunlich leise geworden…

  7. gms

    astuga,

    > Gewalt von Antifanten kann niemals Gewalt sein

    Man muß dem offen links(*) gebürsteten Herzinger zumindest konzendieren, wonach er Gewalt seiner Genossen auch bei andere Gelegenheit erkannbar negativ gegenübersteht, und sei es bloß deshalb, weil eben diese Glatzen- und Braunhemdträger auf den Plan rufen könnte. Ganz vorne in den Schlachtreihen aber trommelt er umso lauter, so es irgendwo auf der Welt Demokratie herbeizubomben gilt.
    Als Merkels treuerster Cheerleader und Atlantik-Brücken-Urgestein paßt er in die heutige deutsche Medienlandschaft, wie das Hinterteil in die WC-Brille.

    *) siehe sein Engagement bei ‘Jungle World’

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