Hört auf, über die Juden zu flennen

“Die Europäer sollten sich nicht mit einer angeblichen Flucht der Juden beschäftigen, sondern ihre Gesellschaften gegen den Islamismus verteidigen. Damit helfen sie sich und den Juden….” (hier)

10 comments

  1. Rado

    Preisfrage:
    Wer hat sich anlässlich der Aufregung um ein Minarett-Spiel im Jahr 2010 mehr Moscheen in Österreich gewünscht und einen respektvollen Umgang mit dem Islam gefordert?
    Kleiner Tipp: Sein Nachfolger will gerade das Leopold Museum auflösen.

  2. Der Realist

    wie erbärmlich im Vergleich die Ergüsse unserer pseudointellektuellen Schreiberlinge

  3. H.Trickler

    >”Europas Muslime müssen zu wirklichen Europäern werden. Mit Rat, Beistand, notfalls mit Druck.”

    Rat und Beistand gab es schon sehr lange und man weiss heute, dass es nicht nützt.
    Bleibt somit die simple konkrete Frage: Mit welchem Druck denn ???

  4. waldsee

    es ist nicht falsch ,wenn ich annehme, daß der antijudaismus schon wieder zur religion erhoben wird. früher waren ungläubige am werk,heute sind es gläubige.

  5. Thomas Holzer

    Und m gestrigen “Bürgerforum” wurde die Aufforderung nach Einschränkung der Meinungsfreiheit, erhoben von 2 autochthonen Österreichern, mit Applaus und ohne Widerspruch(sic!) -nicht mal von der ach so “liberalen” Frau Glawischnig und den anderen Politikerdarstellern- quittiert.
    Gute Nacht Österreich

  6. Der Realist

    @Thomas Holzer
    es geht dabei um eine gewisse Selbstbeschränkung, es muss ja nicht unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit auf Teufel komm raus provoziert und beleidigt werden. Und so ausgeprägt, wie jetzt die Hüter der Meinungsfreiheit tun, ist sie bei uns ohnehin nicht, und das ist auch noch gesetzlich gedeckt. Auch hiesige Karikaturisten geben freimütig zu, zu feig zu sein, um an den Islam “künstlerisch” anzustreifen.

  7. Rado

    Einschränkung der Meinungsfreiheit? Da war doch was!
    Die Büchse der Pandora haben jüdische Verbände in Deutschland und Österreich schon vor Jahrzehnten nämlich kräftig mitaufgehebelt. Dann erst ist Bandion-Ortner mit den Meinungsdelikten Marke ÖVP gekommen.

  8. aneagle

    kommt nett geschrieben daher, blendet allerdings die europäische gesellschaftliche Realität aus. Einige Punkte von vielen:

    1.) In saturierten Bürgerdemokratien leben Politikdarsteller von Pseudoaktiviäten, die sie kurzfristig populärer machen.
    Ein Spaziergang mit anderen “Charlies” bringt mehr, als ein durch die Mühlen einer Demokratie getragenes Migrationsgesetz, das den Namen verdient.

    2.) Populisten sind gar nicht imstande in für die Gesellschaft förderlichen Kategorien zu denken und zu handeln. Dies wird in unseren digitalen Medien- Zivilisationen nicht nachgefragt. Was keinen “Event” verspricht, erhält keine mediale Aufmerksamkeit.

    3.) Was eine Ideologie mit gefestigten Zielen und mehreren Generationen Zeithorizont, wie z.B. der Islam, in einer weichen unzufriedenen Gesellschaft mit zerfallenden Werten imstande ist zu erreichen, wird gerade in Malmö und in englischen Kleinstädten geprobt. Derzeit noch mit leicht angreifbaren Minderheiten.

    4.) In Europa wird Demographie nicht beachtet, nicht kapiert, ja nicht einmal ausreichend unterschätzt ! Wenn rechte Ösis von “Umvolkung” stammeln und Pegida nur ein ungutes Bauchgefühl anbieten kann, lächelt der ignorante europäische Intellektuelle nur überlegen. Mit Ausnahme von M. Houllebecq und Leon de Winter, wissen die Bildungsbürger nicht mal um ihre Bildungslücke. Aber: Unterschiede in Fortpflanzungsraten von mehr als 1:4 lassen sich nur in Jahrzehnten ausbügeln und nur unter unrealistischen Gesetzgebungen. Sie sind, ohne gesellschaftliche Verwerfungen, unumkehrbar.
    Zitat Jassir Arafat 1983(!): “Wir werden diesen Krieg gewinnen- nicht mit unseren Waffen, mit unseren Lenden”
    Israel heute: ca 20% des demokratisch gewählten Parlamentes sind arabisch islamische Parteien. Angesichts der Meinungsvielfalt und Zerstrittenheit typischer europäischer Parlamente- Blaupause für Deutschland/Europa?

    Fazit: In einem durchaus ansprechenden Artikel von einer zielgerichteten Migrationspolitik zu träumen, eine handfeste nützliche politische Strategie zu unterstellen und an die erfolgreiche Umsetzung zu glauben- da dreht sich eher die Sonne um die Erde !

  9. Thomas Holzer

    Die paar “Wappler”, welche auf “Teufel komm raus beleidigen und provozieren”, werden wir schon aushalten!
    Selbstbeschränkung bedarf keiner Gesetze; jeder muß dies für sich selbst entscheiden. Ehrabschneidung und persönliche Beleidigungen sind sowieso verboten und können bei Bedarf vor Gericht gebracht werden.
    Aber Gefühle einer Gruppe, egal ob Ethnie oder Religion, kann niemand verletzen, weil Gruppen keine konkreten Gefühle haben (können); auch wenn ihnen dies von dem Gesetzgeber irriger Weise zugestanden wird

  10. Graf Berge von Grips

    25. FEBRUAR 2015 – 09:03
    H.Trickler
    …Bleibt somit die simple konkrete Frage: Mit welchem Druck denn ???

    Dieser letzte Satz von J.Schuster ist ein reiner Alibisatz…. Wird meist von Journalisten ohne Eier verwendet.. 🙂

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