Huch, das Ozonloch ist weg!

“….Waldsterben und Ozonloch waren die ersten großen Angstmacher der Öko-Bewegung. Heute weiß man – der Wald stirbt nicht. Und nun verschwindet auch das Ozonloch….” (hier)

9 comments

  1. H.Trickler

    Ob man für derart wichtige Fragen auf einen saloppen Artikel von handelsblatt.com abstellen darf?

    Der reisserische Titel hier ist jedenfalls schlichtweg falsch!!!

  2. Marianne

    Hauptsache es wird in regelmäßigen Abständen eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Die größten Exemplare dzt. sind Klima- und demographische Katastrophe. Die Bekämpfung beider kostet vor allem viel Geld, va das der Steuerzahler. Und es kreiert unzählige Gewinnler: Armeen von “Klimaexperten” aus nahezu allen Bereichen, üppig gefüttert mit staatlichen Forschungsgeldern, unterstützt vom links-grünen Mainstream. Und das Jahrhundertgeschäft mit der Völkerwanderung nach Europa, die angeblich den überalterten Kontinent vorm Aussterben bewahrt.

  3. cmh

    Wenn die Experten schreien: GEfahr!Gefahr! – dann ist es total harmlos. Denn das sind Experten nach dem gleichen Muster wie die Ökonomen, die uns in die Kriese geritten haben und die Griechen zu deren eigenem (!!!) Schaden in den Euro aufgenommen haben.

    Wenn aber einer dieser Kapazunder sagt, das ist ganz problemlos und unbedenklich, dann schrillen bei mir alle Alarmglocken. Hier wären als aktuelle Beispiele zu nennen, dass wir

    kein Asylproblem hätten,
    die Penisonen sicher wären,
    die Lehrer auch für die Sozialinvasoren hätten und dass
    Wien nur ein Negativvermögen aber keine Schulden hätte. Das sind nur Beispiele.

    Gesteigert kann meine Besorgnis nur dadurch werden, dass die Lösung eines Problemes kostenlos zu haben wäre.

    Aber erklären Sie einmal einem Sozen, dass das Prepetuum mobile auch in der sozialen Variante nicht möglich ist. Das wäre nur unmenschlich. Womit noch ein weiteres Kriterium, nämlich Anschütten Andererer gefunden ist.

  4. wanderer

    Ja, der Titel sollte nicht lauten “Das Ozonloch ist weg”, sondern “Das Ozonloch schrumpft wieder”. Mit diesem reißerischen Titel macht der Autor das gleiche, was er den Ökoaktivisten vorwirft: Stimmung statt nüchterner Betrachtung. Aber gut, das sei ihm verziehen, er ist nun einmal selbst Teil der sensationsgeilen Medienmaschinerie.

    Was man aus dieser Geschichte schließen kann: Umweltprobleme sind meist nicht Herausforderungen für Generationen, sondern nur für einige Jahrzehnte. In den Achzigerjahren waren das Ozonloch und das Waldsterben die brennenden Umweltthemen, heute sind es unter anderem die Luftverschmutzung in den chinesischen Metropolen sowie die kilometerweiten schwimmenden Plastikmüllinseln in den Ozeanen (Die Herr Weimer ruhig auch hätte erwähnen können).

    Und der “Wachstumsmarkt” des Ökoalarmismus, den er hier noch zeichnet, ist ein Lärcherlschaß gegen den tatsächlichen Wachstumsmöglichkeiten, die sich aus der Überwindung dieser Probleme ergeben: Das Ozonlochproblem haben wir, wie es aussieht, schon durch technische Weiterentwicklung von unseren Kühlgeräten so gut wie gelöst. Filteranlagen für chinesische Fabriken sind sicherlich noch ein wachsender Exportmarkt für westliches Know-How und Technologie (China bräuchte hier nicht einmal den aktuellsten Stand der Technik, um seine Luftqualität schon drastisch zu verbessern). Bei den Plastikinseln werden wir hoffentlich Wege zur stofflichen oder thermischen Verwertung finden, so dass ein Abbau der Inseln mit Schiffen rentabel wird. Auch der bestehende Atommüll könnte durch neue Technologien unter Energiegewinn unschädlich gemacht werden (https://de.wikipedia.org/wiki/Rubbiatron).

    Schade, dass die Debatte vor allem durch Sudern auf beiden Seiten geführt wird, und nicht durch ein wenig mehr Technologie-Optimismus.

  5. astuga

    Es gilt zu unterscheiden zwischen dem damaligen Medienhype rund ums Waldsterben und Ozonloch, und den tatsächlichen Problemen.

    Das Ozonloch wird also kleiner (!) – Nona, schließlich hat man die betreffenden Verbindungen (ua. FCKW`s) global fast vollständig aus dem Verkehr gezogen.
    Der Wald stirbt nicht – Das spezielle “Waldsterben” der 80er und 90er Jahre ist tatsächlich weitestgehend vorbei, am schlimmsten war es übrigens im sozialistischen Wirtschaftsraum (Tschechien, DDR).
    Warum ist es vorbei?
    Einerseits durch die Einführung von Katalysatoren (Schwefel), besseren Filtersystemen in der Industrie und durch den Zusammenbruch des Kommunismus (was bessere Umweltstandards und modernere Umwelttechnologie ermöglichte, oft auch bloß die Stillegung unrentabler Betriebe).
    Das allgemeine Waldsterben auf globaler Ebene ist allerdings nicht vorbei, hat aber vor allem Abholzung als Ursache. Sowohl in Afrika, Asien oder Südamerika.
    Wobei auch Westeuropa durch solche Phasen der Übernutzung und massiven Abholzung ging.
    Ist halt schwer anderen zu sagen, sie sollen ihre Ressourcen nicht über-nutzen, wenn wir das selbst auch getan haben.

  6. Mona Rieboldt

    Wie viel Jahre wurde man mit dem Ozonloch gequält. Wir bekämen alle Hautkrebs, aber zuerst die in Australien etc. Dann kam der Rinderwahn, in 25 Jahren wären die meisten dann an Rinderwahn erkrankt, Schweinepest etc.
    In den 70er Jahren sollte die nächste Eiszeit kommen, der Golfstrom versiegen. Dann kam die Erderwärmung, da hieß es, im Winter würde es nicht mehr schneien. Und nun wird die Erderwärmung schon wieder abgelöst von vielleicht doch kommender kleiner Eiszeit.

    Katastrophen sind in D äußerst beliebt, alles wird auch zur Katastrophe erklärt, auch als die ersten Rechner in die Büros kamen, wurden Horror-Szenarien ausgemalt, seit der ersten Eisenbahn gibt es “German Angst”.
    Für die Politik sind Katastrophen optimal, so kann man den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche ziehen, und wenn das, was Politik und Systempresse uns weismachen wollen, nicht eintrifft, auch egal, dann wird die nächste Katastrophe herbei geredet.

  7. Leitwolf

    Man sollte hier mal auf eine bedeutende Kausalität hinweisen. Die Geburtenrate ist so etwas wie ein Stimmungsbarometer einer Gesellschaft. Sie schwankt, nebst vielen weiteren Einflußfaktoren, im Einklang mit der Konjunktur. Jede Rezession hinterlässt so auf viele Jahrzehnte hinweg ihren Fingerabdruck. Das ist aktuell sehr deutlich in Griechenland zu sehen, aber auch in Österreich ist die Korrelation eindeutig.

    Das veranschaulicht aber nur ein Prinzip. Gesellschaftlicher Optimismus spielt insgesamt noch eine weit größere Rolle – gleichgültig ob dieser angebracht ist oder nicht. So explodierte die Geburtenrate etwa in Deutschland gleich nachdem Hitler an die Macht kam. An der klugen Familienpolitik wird’s nicht gelegen haben.
    In der EU glänzt ausgerechnet Frankreich, die grande nation, mit der höchsten Geburtenrate. Also jenes Land, das die nationale Identität höher hält jedes andere und das nebenbei ganz sorglos die höchste Dichte an Atommeilern in der ganzen Welt aufweist. Hauptsache der Strom ist billig. Ein wenig Sorglosigkeit scheint eines der bedeutendsten Probleme ganz von allein zu lösen..
    Und, wenig überraschend, hat sich dank Putin auch in Russland die Situation drastisch verbessert.

    Vor diesem Hintergrund: wie wirkt sich das Programm aus, welches hierzulande Tag ein Tag aus auf heavy rotation gespielt wird? Ein Auswahl..
    “Uns geht’s eh allen so gut” (Implikation: zu gut, wir müssen verzichten)
    “Wir konsumieren zu viel …. Rostoffe/Fleisch/Energie..”
    “Wir müssen unseren CO2 Ausstoß nullifizieren” – wir wohl gemerkt, nicht China oder andere Länder
    “Unendliches Wachstum kann es eh nicht geben..”
    “Lebensmittel werden weggeworfen!!!”
    “Wir müssen etwas von unserem Wohlstand abgeben..” ..aber auch von unserem Land, denn das gehört ja allen Erdenbürgern
    Wer dann meint die eigene Regierung sollte die Interessen des eigenen Volkes in den Vordergrund rücken ist konsequenter Weise ein ganz Rechter..

    Nachdem diese Politik nun Erfolg in Form “lendenlahmer Österreich” zeitigt, was nebenbei übrigens die Lösung des Problems ist welches der Klimawandel euphemistisch beschreiben will – die Überbevölkerung nämlich, wird noch einer nachgelegt.
    Die Folgen der demographischen Repression müssten nun erst recht durch Zuwanderung kompensiert werden. Vorzugsweise muslimische Zuwanderung natürlich, denn die wirkt sich ja positiv auf die Geburtenrate aus.
    Denn plötzlich ist es super wichtig, dass Österreich nicht ausstirbt. Gemeint sind nun aber nicht die Österreicher, sondern Österreich, das Land. Das würde unter zu wenig Bewohnern, ganz im Sinne der Ökologie, sicher schrecklich leiden…

  8. Christian Weiss

    Die verschiedenen Themenfelder “Waldsterben”, “Ozonloch” und “Klimaerwärmung” lassen sich irgendwie nur bedingt miteinander vergleichen. Der Rückgang des Ozonlochs zeigt, dass Emissions-Einschränkungen bzw. -Verbote wirksam sein können, wenn die technologische Alternative da ist. Weil man Kühlschränke ohne FCKW betreiben kann, macht man das auch so. Das “Waldsterben” war möglicherweise nie so dramatisch wie beschrieben, liess sich aber auch mit technologischen Mitteln stoppen.

    Beim Klimawandel ist das Problem aber ungleich komplexer – allein schon deshalb, weil Klima etwas ungeheuer Komplexes ist. Die Lösungsvorschläge, die bisher zu dem Thema vorgebracht wurden, halten folgenden Fragen nicht stand:

    1. Ist ein allfälliger Klimawandel grundsätzlich schlecht für die Menschen oder ist es nicht eher so, dass es neben allfälligen Klimawandelverlierer auch viele Klimawandelgewinner geben wird/würde?

    2. Ist die Kausalität zwischen den heutigen “Kronzeugen des Klimawandels” wirklich so zweifelsfrei bewiesen, dass eine Reduzierung der Emission von Treibhausgasen die entsprechenden Extremwetterereignisse zum Verschwinden bringt?

    3. Wenn der Klimawandel so ein dramatisches Problem ist, warum werden heute schon hunderte von Milliarden Euros in die Subventionierung von Technologien gebuttert, die nachweislich den CO2-Ausstoss nicht senken? Die “Energiewende” und der damit verbundene Atomausstieg ist nachweislich bezüglich Treibhausgasemissionen ein Flop und kontraproduktiv.

    4. Während der Einbau von Katalysatoren und die Verwendung alternativer Kühlmittel an Stelle von FCKW keine Nebenwirkungen an anderer Stelle hat, ist die auch von der G7 angedachte “Dekarbonisierung” der Wirtschaft mit erheblichen Nachteilen verbunden. Öl ist eine billige Energie und verhindert vielerorts, dass die Leute stattdessen gleich ihre Wälder abholzen. Die Alternativen zur Energiequelle Erdöl sind zum jetzigen Zeitpunkt so exorbitant teurer und schlechter verfügbar, dass die “Dekarbonisierung” mit erheblichen Wohlstandsverlusten einhergehen dürfte. Warum den Klimawandel bekämpfen, wenn die Verarmung weiter Teile der Weltbevölkerung für die Menschen und die Umwelt viel dramatischere Auswirkungen hat?

    5. Woher das Geld nehmen, wenn die Milliarden für die Bekämpfung des Klimawandels verballert wurden und die befürchteten Klimaereignisse trotzdem stattfinden, die Folgen dieser Ereignisse aber nicht bekämpft werden können?

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