Huch, die Inflation ist viel zu niedrig!

“EZB will die niedrige Inflation bekämpfen – Statt Inflation kleinzuhalten, soll sie „angeheizt“ werden – Geldwertstabilität nur noch ein Zentralbankziel unter anderen Zielen – Realwirtschaft und Irreal-Wirtschaft – Die Niedrigzins-Drangsal geht weiter: Strafzinsen sollen kommen – Der schleichende Vermögensraub…” (hier)

3 comments

  1. Heinrich Elsigan

    Ich entschuldige mich bei Herrn Ortner und den Forumsteilnehmern für meinen aufbrausenden Charakter!

    Die Chimäre der niedrigen Inflation (ohne Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit)

    Die (netto) Reallöhne in der Realwirtschaft steigen nicht und gleichzeitig wird die Realwirtschaft nicht wettbewerbsfähiger. Das liegt daran, dass durch die kalte Progression die real vorhandene inflationären Zuwächse von 2% in der €-Zone, sowohl bei netto Löhnen der Arbeiter, als auch bei netto Gewinnen der Firmen vom Staat durch Steuern weggeschluckt werden. (Progressive Besteuerung von Einkommen)
    Es will daher niemand starke Inflation, weil bei reiner monetärer Inflation steigt nur der besteuerte Anteil von Löhnen und Gewinnen. Inflation bedeutet:
    Vermögende verlieren
    Unternehmer verlieren
    Angestellte verlieren
    Pensionisten verlieren
    Arbeitslose, Mindestsicherungsbezieher verlieren
    Überschuldete gewinnen
    Diejenigen, wo das Einkommen über der Inflationsrate angepasst wird, gewinnen

  2. Thomas Holzer

    Nachdem Gelwertstabilität laut EZB-“Richtlinien” erst bei 2% Inflationsrate beginnt, befinden wir uns eigentlich, lt. EZB, schon in einer Deflationsphase 😉
    Insoferne ist “Geldwertstabilität” das! Ziel der EZB

  3. Rennziege

    Des Nachts, wenn Goethes Erlkönig niemandem mehr ein Leids antut, raunt mir Ayn Rands rauhe Stimme durch die rauschenden Büsche und wehenden Vorhänge zu:
    “Man wird euch das Ebola-Virus als Therapie des Schnupfens empfehlen, und ihr werdet’s einfach glauben. So weit ist eure Gehirnwäsche bereits gediehen. Also: Lasset alle Hoffnung fahren … der Rest ist Dante Alighieri, dessen unsterbliche Verse in den Schulen der Unterweisung von 12-jährigen in Anal- und Oralverkehr weichen mussten.”

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