Hungernde Kinder als Geiseln der Athener Regierung

Von | 26. Februar 2015

(C.O.) Wann immer die Regierung des linksextremen griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und deren hiesigen politischen und publizistischen Groupies in diesen Tagen das Anrecht Griechenlands hervorheben wollen, von den Steuerzahlern des restlichen Europas wieder einmal ein paar Milliarden hinübergeschoben zu bekommen, um nicht pleite zu machen, führen sie dafür ein besonders überzeugendes Argument ins Treffen: In Griechenland sei „eine humanitäre Katastrophe“ ausgebrochen, Millionen Griechen hätten nicht einmal mehr eine  Krankenversicherung, Eltern könnten sich kein Essen für ihre Kinder mehr leisten, Hunger, Not und Elend bedrängten die Massen. Zustände wie in irgendeinem schwarzafrikanischem Elendsloch, und das mitten in der EU. Also: Her mit dem Zaster, her mit der Marie!

Der Sinn dieser Argumentation ist völlig klar: nur völlig herzlose, kalte und seelisch verhärtetet Menschen werden sich angesichts dieser Not weigern, den mehr als 200 Milliarden, die Griechenland bisher bekommen hat, noch ein paar Milliarden hinzuzufügen.

Es ist dies eine Methode, wie sie gerne auch von der kriminellen organisierten Bettelmafia angewendet wird, die besonders verunstaltete Behinderte vom Balkan zu uns zerrt, um bei den Passanten ein maximal schlechtes Gewissen zu erzeugen und so die Profite der Mafioso zu maximieren. Armut und Not vorzeigen klappt immer.

Leider erklären uns weder Herr Tsipras noch seine Groupies, warum die neue griechische Regierung nicht am Tag ihres Amtsantrittes die „humanitäre Katastrophe“ selbst gelöst hat. Denn ein Staat, der sich eine der größten und teuersten Armeen Europas leistet, kann jederzeit mit einem Bruchteil des dafür aufgewendeten Geldes dafür sorgen, dass seine Bevölkerung kostenlos medizinisch versorgt werden kann. Ein Staat, der sich nach wie vor hunderttausende überbezahlte und unterbeschäftigte Beamte leistet, kann jederzeit mit einem winzigen Bruchteil des dafür aufgewendeten Geldes dafür sorgen, dass kein Schulkind hungrig zum  Unterricht muß. Und ein Staat, der jederzeit die völlig sinnlose Weise von ihm betriebene Tankstellen-Kette für ein paar hundert Millionen  verkaufen könnte, kann mit einem Schlag jedem Mindestrentner ein paar Hunderter anweisen, wenn deren Elend tatsächlich so groß sein sollte.

Die Sache ist ziemlich simpel: An den teils ja wirklich untragbaren sozialen Missständen in Griechenland sind ausschließlich die Regierenden in Athen schuld und nicht, wie nun gerne suggeriert wird, deren hartherzige Gläubiger. Die Armut eines Teils der griechischen Bevölkerung könnte von der Regierung Tsipras innerhalb weniger Wochen substantiell verringert werden, und zwar ganz ohne neuen Schulden und neue Kredite. Die Kosten für die Armee und die Bürokraten-Armee auf der Stelle um 10 oder gar 20 % reduzieren, ein paar Staatsbetriebe verkaufen und das Problem ist auf absehbare Zeit gelöst.

Interessanter Weise denkt auch die Tsipras-Regierung nicht im Traum daran, genau das zu tun und damit die Lebensbedingungen der Ärmsten schlagartig zu verbessern. Denn der dramatische Verweis auf das Elend in Griechenland ist ja ein ganz hervorragendes Blatt im Poker der Athener Bobo-Kommunisten mit dem Rest Europas um weitere geschenkte Milliarden. Griechenlands Arme haben für die dortige Regierung die gleiche Funktion wie verkrüppelte Bettler für deren mafiöse Zuhälter: sie helfen enorm, die Geldgeber emotional zu erpressen. (fischundfleisch.at)

5 Gedanken zu „Hungernde Kinder als Geiseln der Athener Regierung

  1. Rado

    Solange es in Deutschland und österreich Leute gibt, die sich anlügen lassen WOLLEN, kann Griechenland jede Geschichte bringen. Von unser aller Kriegsverbrechen über die hungernden Schulkinder bis zum Pantheonfries. Deutschland und ganz besonders die österreichische Kleptokratie haben ja beschlossen, sich anlügen zu lassen.

  2. cmh

    Den Griechen kann geholfen werden!

    Einfach eine Sonderumlage unter allen Arbeitnehmern machen, die auf dem Lohnzetteln deutlich ausgewiesen wird – es muss ja nicht unbedingt “Abzocke für Griechenland” dort stehen – und schon ist das Problem an der Wurzel erledigt.

  3. H.Trickler

    Mein Eindruck ist, dass diese “Tränendrüsen-Taktik” nicht mal von Tsipras und Varoufakis besonders bedient wurde, sondern von Teilen der internationalen Medien besonders gerne aufgepumpt wurde.

    Die beiden griechischen Helden planen m.E. den Grexit und brauchen zu dessen technischer Vorbereitung noch ein paar Monate.

  4. Christian Peter

    Die Wahrheit : Mehr Rente, weniger Steuern, Griechen doppelt so reich wie Deutsche.

    http:/7www.bild.de/politik/ausland/griechenland-krise/mehr-rente-weniger-steuer-griechen-sind-doppelt-so-reich-wie-wir-deutsche-34537770.bild.html

  5. michelle

    tsipras und co: “kriminelle organisierte Bettelmafia”, nichts anderes sind diese kummerln – gemeinsam mit ihren braunen lümmelkoalitionären.
    manchmal tun mir die Leute leid, andererseits haben sie ja alle diese idioten gewählt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.