Hurra, mehr Urlaub für Wiener Beamte!

Von | 6. Oktober 2015

“Die Mitarbeiter der Stadt Wien erhalten – im Gegensatz zum Steuerzahler – mehr Urlaub. Die Gegenfinanzierung kommt erst in 32 Jahren.” (mehr hier)

14 Gedanken zu „Hurra, mehr Urlaub für Wiener Beamte!

  1. Reini

    Jeder frisst vom Futtertrog was geht, die Gier ist ein Hund, weils schon so blad seits gibt’s noch ein Zuckerl drauf… schön anzusehen das sich die Beamten dadurch selbst vernichten, …. wenn die Griechischen Verhältnisse kommen ist die Jammerei fertig! dann gibt’s eine Kündigungswelle, Gehaltskürzungen, Streiks usw… kann sich Österreich den “teilweise” überbelegten Beamtenapparat, mit steigenden Arbeitslosen und Schulden, leisten?!?! ….

  2. Reini

    für die Wiener Beamten stellt sich die Frage,… “soll man jetzt den alten oder den neuen Chef wählen”. Wie wirkt sich das auf die Zukunft aus?

  3. Fragolin

    Die Roten wissen, wie sie ihre Dankbarkeitswähler bei Laune halten. Zuckerl werfen, jubeln und nach der Wahl die Rechnung in die unterste Lade stecken. Probleme werden auf St. Nimmerlein verschoben, Hauptsache die Nutznießer der Pfründe wissen, wo sie kreuzerln müssen…

  4. cmh

    Das ist keine Wahltaktik, das ist simpler Amtsmissbrach zugunsten einer Partei.

    NB: Die Demokratie ist diejenige Regierungsform, bei der man bei einem Amtswechsel den alten Amtsinhaber nicht umbringen muss. Ist sie das?

  5. Erich Bauer

    Auch die “legendäre” Staatsfirma VOEST ALPINE wurde auf diese Weise aufgefressen…

  6. Reini

    Erich Bauer
    die VOEST ALPINE wollt doch der Stronach kaufen, da sie immer “Rote Zahlen” schrieb, … seit dem wirft sie Gewinn an dem Staat ab!!! …

  7. Thomas Holzer

    Die Gegenfinanzierung wird auch nicht 2047 beginnen, sondern de facto nie!
    @Reini
    So ist es; es gibt kein Halten mehr…………die wissen anscheinend alle, daß das Ende naht; noch schnell viel Geld unter das auserwählte Volk der Günstlinge gestreut

  8. astuga

    …und im Falle einer erfolgreichen Wiederwahl Häupls gibt es einen Geschenkkorb für jeden Beamten.

  9. perry

    die kritik ist voll berechtigt. nur der genauigkeit halber möchte ich anmerken, dass auch die wiener beamten steuerzahler sind (im gegensatz zum steuerzahler).

  10. Thomas Holzer

    @perry
    dann sollte man deren Gehalt, welches der Steuerzahler finanziert, noch weiter erhöhen, damit sie noch mehr Steuern zahlen 😉
    ein (fast) perfektes perpetuum mobile

  11. Rennziege

    Warum sich wundern? Der zusätzliche Urlaub wude den Wiener Beamten nicht nur zwecks richtigen Ankreuzens des Wahlzettels geschenkt, sondern in weiser Voraussicht der eventuellen Folgen einer Wahlniederlage (Lenin soll abhüten!) der alleinseligmachenden Baddei:
    Dann werden die loyalen Genossen in wochenlangen Tag- und Nachtschichten Tausende Festplatten löschen, neu formatieren oder fladern müssen, Millionen vielsagender und belastender Dokumente in den Shredder (vulgo “russisches Faxgerät”) würgen, etc.
    Also just so viel arbeiten wie in 32 kumulierten Dienstjahren. Was den späten Beginn der Gegenfinanzierung als sozialverträglich, gerecht und arbeitnehmerfreundlich untermauert.

  12. Erich Bauer

    @perry hat leider keine Ahnung wie Steuern entstehen. Beamte ERWIRTSCHAFTEN keine Steuern… Diejenigen die Steuern zahlen, müssen auch die “Steuern” der Beamten ERWIRTSCHAFTEN… kapiert! Also, je höher der LOHN der Beamten, umso höher deren “Steuern”, die wiederum die Produktiven Kräften ERWIRTSCHAFTEN müssen… Aber, zur “Ehrenrettung”. Das ist auch “professionellen” Tintenstrolchen nicht geläufig.

  13. heartofstone

    Persönlich ich bin dafür, das aktive wie passive Wahlrecht nur an sog. Nettosteuerzahler, also jene die mehr einzahlen als sie erhalten, zu vergeben … Beamte und “sonstige”, wie zB Pensionisten, die von Stadt, Land Gemeinde und Staat (inkl. angeschlossener Betriebe) bezahlte werden, fallen damit um ihr Wahlrecht um … kümmert mich nicht … nicht einmal peripher …

  14. Rennziege

    6. Oktober 2015 – 21:07 heartofstone
    Gute Idee, wie schon im antiken Griechenland und Rom (teilweise auch zu k-k.Zeiten) praktiziert. Aber so was bedarf heutzutage einer qualifizierten Mehrheit zwecks Verfassungsänderung. Und woher soll die kommen, wenn die Mehrheit aller Parlamentarier auf der freien Wildbahn (sprich: der Wirtschaft) kläglich aufgeschmissen ist?
    Ich sag’s ja ungern, aber der tägliche Basarteppich der Politik bestätigt mich darin: Wir werden von Sozialfällen regiert, die um nichts in der Welt ihre Pfoten dafür heben werden, sich von ihren fürstlichen Pfründen zu trennen.

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