Hypo-Verstaatlichung: Von wegen alternativenlos

“Der 344 Seiten starke Endbericht der Hypo-Untersuchungskommission zur Hypo Alpe Adria ist da. Ein zentrales Ergebnis: Die Verstaatlichung der Krisenbank im Dezember 2009 ist der Kommission zufolge in ihrer Ausgestaltung “keineswegs alternativlos” gewesen” (hier)

10 comments

  1. Klaus Kastner

    Die fahrlässige Risikopolitik der HAA war in Bankerkreisen schon in den späten 1990er Jahren bestens bekannt. Irgendwie hat es die HAA geschafft, dieses Desaster mit Stories jahrelang zu verdecken. Analog zu Bernard Madoff. Alle Kredite erscheinen gut, wenn sie gewährt werden. Zu erkennen, dass sie in Wirklichkeit von Anfang an schlecht waren, kann Jahre dauern, manchmal sogar Jahrzehnte,

  2. Klaus Kastner

    @Brandstetter
    Die BayernLB war dem damaligen Landeshauptmann von Kärnten in keinster Weise gewachsen!

  3. Fragolin

    Doch, sie war alternativlos!
    Für all die Freunderl und strammen Genossen in den Vorstandsetagen und deren Dunstkreis, die für brave Gefolgschaft mit sicheren Dankbarkeitsposten versorgt ein lebenslanges Ausgedinge wohlerworben haben. Und die sind ja bekanntlich mehr wert als der primitive Zahlpöbel, der sich nun eben um ein paar Kröten pro anonymer Nase mehr verschulden muss.
    Wir leben hier in Österreich.
    Da ist der Balkan nicht nur räumlich nah…

  4. sokrates9

    Hut ab vor Irmgard Griess! Eine Perfekte Darstellung! Endlich mal keine Quotenfrau! Interessant wäre mal zu hinterfragen wohin so 20 – 30 MRD geflossen und verschwunden sind !Der Schaden zB des Hochwassers Anfang des Jahres in Osteuropa wird auf 2 – 3 MRD beziffert! Via Hypo wurde die zehnfache Summe abgecasht! Was eine politische Verantwortung – nämlich nichts- diverser Minister und Staatssekretäre heisst, wissen wir ja! Aber eigentlich müssten Fehlurteile und Fehleinschätzungen unserer Profis wie Novotny und der Bankenaufsicht, die ja alle total “unpolitisch” handeln und enorme Gehälter für ihre Integrität beziehen, schon mal echte Konsequenzen selbst in einem Bantustaat wie Österreich haben!

  5. Rado

    27 Milliarden Schaden: Das wären:
    ~12 Jahre derzeitiges Bundesheer Budget
    oder
    ~1,5 Jahre Bildungsbudget
    oder
    ~1,5 Jahre Budget für Pensionisten
    oder
    ~5x die Schulden Wiens (ohne ausgelagerte)
    oder
    ~10% der derzeitigen Staatschulden von Österreich
    oder
    ~18.0000 Wohnungen zu je 150.000€
    oder
    ~108.000 Einfamilienhäuser zu je 250.000€
    oder
    Das LEBENSGEHALT (~2Mio€) von ca. 13.500 Menschen die jeweils 45 Jahre durch gearbeitet haben!

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