Hysterische Gesinnungsdebatten statt Argumente

“…..Konflikte, so scheint es, werden heute immer weniger mit harten Argumenten ausgetragen. Sie geraten stattdessen zunehmend zu hysterischen Gesinnungsdebatten, deren Gegenstand nicht mehr die Sache ist, sondern die Gesinnung und wer wen damit wie stark in seinen Gefühlen verletzt. Gewonnen hat, wie im Sandkasten, wer als Erster schreit….” (hier)

7 comments

  1. Thomas Holzer

    Ausgezeichneter Beitrag!
    Leider leisten “unsere” Politikerdarsteller, natürlich nicht ohne Grund, dieser Entwicklung freudig Vorschub, und die von ihnen abhängigen Medien, Institutionen ebenso.
    Nicht mehr (nur) der “militärisch-industrielle-politische” Komplex stellt die große Gefahr für die verbliebenen rudimentären Freiheiten der “Bürger” dar, sondern nunmehr vielmehr der “Medien-Institutionen-Politiker” Komplex; dieser nimmt sich mittlerweile das “Recht” heraus, dem Bürger vorzuschreiben, was gesagt, ja sogar gedacht werden darf und was nicht.

  2. Fragolin

    Konflikte können nur dann mit Argumenten ausgetragen werden, wenn man welche hat.
    Schon an dieser Basis hört es auf, denn von oben gibt es keine Argumente, sondern nur Parolen.
    Wieso fällt mir da nur unser putziges Karlchen M. ein, das hier gelegentlich seine inhaltsleeren Propagandasprüche absondert… 😉

  3. Fragolin

    “Meinungsfreiheit muss eine Demokratie aushalten können. Wenn nicht, hat sie ein Problem.”
    Oder anders gedacht: Wenn nicht, dann ist sie gar keine!

  4. H.Trickler

    Auch einzelne Kommentarschreiber hier führen ganz gerne hysterische Gesinnungsdebatten ^_^

  5. astuga

    Dass man Dispute nicht zwangsläufig mit besseren Argumenten oder der Wahrheit gewinnt wusste bereits Schopenhauer (eristische Dialektik).
    Die Alten wussten es natürlich ebenso.

    Allerdings gab es damals keine Massenmedien in Echtzeit, die ideologisch verdrehten Hohepriester der Gesinnungsmafia hatten es somit deutlich schwerer.
    Savonarola wäre heute ein hofierter Medienstar.

  6. Christian Peter

    ‘Einwanderungspolitik ist eine Mischung aus viel Emotion und wenig Wissen’, formulierte es der britische Oxford – Ökonom Paul Collier treffend.

  7. astuga

    @Christian Peter
    Hört sich gut an.
    Ist aber, nur für sich genommen, auch so eine Aussage die man sich gegenseitig um die Ohren hauen kann.

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