Ich werde Balkon-Muppet in Brüssel!

“……Österreichs Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann tritt ab. Wer in beiden Rollen folgen soll, steht noch nicht fest. Was die SPÖ retten soll, auch nicht. Aber was aus Faymann wird, hat er schon mitgeteilt: “Ich werde sicher kein Balkon-Muppet und möchte nach Brüssel gehen!” Besser hätte er formuliert: Ich werde Balkon-Muppet in Brüssel.  Die Tageszeitung Kurier berichtet, dass Faymann durch das Netzwerk der EU-Sozialdemokraten Nachfolger von Donald Tusk als Ratspräsident werden, ja, dass solches am Sonntag in Stockholm schon eingefädelt worden sein könnte. Da können FPÖ und AfD und ihre Verbündeten in den anderen Ländern der EU ein Fass aufmachen. Der in Österreich an den dortigen Problemen gescheiterte Faymann soll die gleichen Probleme im EU-Format lösen. Das ist blutiger Hohn und die Verhöhner merken es nicht einmal…..” (hier)

9 comments

  1. Reini

    … immer schön mit anzusehen wenn ausrangierte Politiker, die im Staat unbrauchbar geworden sind, nach Brüssel geschickt werden um dort “ihre politischen Ziele” auszuleben. Brüssel ist die Stabstelle der Regierungen,… man sollte sich nur Ruhig verhalten!

  2. mariuslupus

    Warum höhnt man über Faymann in Brüssel. Wird dort in guter Gesellschaft sein ! In guter Gesellschaft ? ” Na, lauter Burschen wie a, i” Frei nach H.Q.

  3. aneagle

    Wenn der vielsprachige deutsche Kanzler Schulz mit dem EU-Ratspräsidenten konferiert, sollte dafür gesorgt sein, dass die Fremdsprachenkenntnisse von Herrn Tusk in keiner weise übertroffen werden. Hier bietet sich Herr Fayman nahezu unschlagbar an. Schulz poliert schon mal sein Wienerisch auf. Mühelos hält die politische Verprovinzialisierung in der EU mit dem Fortschritt der EU in die Bedeutungslosigkeit Schritt . Bitter für Angela, dass ihre Karriere gerade für Herrn Schulz geopfert wird.

  4. Fragolin

    @aneagle
    Eigentlich passt der Faymann gar nicht in die Runde. Der ist so spaßbremsig. Der Wampo, der wäre gern willkommen, der könnte ein paar Doppler mitbringen und die Schnapskarten. Aber Faymann, nein, der könnte die drei Besoffenen nach der Runde nur schief grinsend heimfahren…

  5. Mona Rieboldt

    In die EU wurden schon immer Politiker entsorgt, die man im nationalen Politikbetrieb nicht mehr haben will. Dazu kommen noch diejenigen, die noch ein paar Jahre bis zur Rente brauchen und die ruhig im EU-Parlament absitzen wollen, zumal es gut bezahlt wird. Faymann passt bestens dazu, die anderen haben auch wenig Ahnung von der betreffenden Sache, für die sie zuständig sein sollen.

  6. Rennziege

    Allein die Vermutung, irgendwelche abgetakelten Wracks (egal, aus welchem Land der Welt) könnten den legendären Gestalten Jim Hensons auch nur den Spucknapf reichen; nicht nur Waldorf und Statler sind unsterblich. Ihren Erfinder wird man noch in 100 Jahren schmerzlich vermissen — um so mehr, als schon heute alle Kinderbücher und TV-Kinderkanäle nur noch mit schaumgebremster Genderei und Speichellecken vor dem Zeitgeist daherkommen: fad wie eine Semmel von vorletzter Woche.
    “The Muppets”, mit denen ich aufwachsen durfte, sind noch heute Meilensteine an witziger Respektlosigkeit, demokratischem Aufbegehren gegen das Establishment, unglaublich gekonnt-frechen Gags und für (damals noch großteils nicht-digitale) handgemachte Animation.

    Ich wiederhole: Keine einzige der zahllosen Lemuren in den Regierungen aller Welt hat es verdient, gemainsam mit Jim Hensons Figuren auch nur in einem Nebensatz erwähnt zu werden.
    Nonvaleurs gegen Unsterbliche, obwohl auch letztere nur begnadet kostümierte und betextete Puppen waren, sind zu Recht ein paar Wochen nach ihrem Abgang vergessen.
    Die Muppets und ihr Erfinder gottlob nicht. (Für Uneingeweihte, sofern es die hier gibt: bei Youtube reichlich nachzuvollziehen.)

  7. Hanna

    Ich sehe das aber positiv, denn man muss ja bedenken, dass Faymann abserviert wurde – und dann vorzeitig das Handtuch schmiss, um seine Feinde in die Bredouille zu treiben – weil er in der Asylfrage langsam in Richtung “Mitte, Logik und Sinnhaftigkeit” umgeschwenkt war. Nachdem er uns den Schlamassel eingebrockt hatte, denn wir nun ohne ihn auslöffeln müssen. Also könnte er in Brüssel ev. seinen neu gefundenen Kurs weitermachen und in der Tat Sinnvolles für Europas Völker bewirken. So abwegig ist das nicht. Er könnte uns alle überraschen. “Gescheitert” ist ja momentan seine auf Einschränkungen setzende “Flüchtlings”-Politik. Und das bedeutet, dass er am richtigen Weg war.

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