24 Gedanken zu „Ideal für Österreichs Bundesheer

  1. Thomas F.

    Wenn wir Darabosch zum “verhandeln” schicken bekommen wir um 190 Mio gleich 5.

  2. cmh

    Warten wir bis die Isis den Jet kauft. Dann ist er sicher gut.

  3. Thomas Holzer

    Der Jet kann nicht gut sein, der ist ja von einem privatem Unternehmen 😉

  4. Christian Peter

    So ist es. Österreich erwarb 2002 den Eurofighter – Ramsch zu Horrorpreisen. Günstige Militärausrüstung hat aber einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil : Es fließt deutlich weniger Schmiergeld, für die Politik daher eher uninteressant.

  5. Rennziege

    Wie wär’s mit gebrauchten Flugdrachen mit Rasenmähermotor, auch Luftmopeds genannt? Die wären aus dem österreichischen Heeresbudget mit knapper Not noch erschwinglich, und die Piloten könnten feindliche Bodentruppen mit Steinschleudern und Blasrohren in Angst und Schrecken versetzen.

  6. Manuel Leitgeb

    Aber nur, wenn die Soldaten ihre eigenen Steine mitbringen, die sind im Budget nämlich nicht vorgesehen.
    Es wär ja lustig, wenn’s nicht so traurig (weil Realität) wäre …

  7. Christian Peter

    Mit Flugdrachen mit Rasenmähermotor hätte man jedenfalls ein deutlich bessere Geschäft gemacht, als mit dem Eurofighter – Schrott zu Horrorpreisen.

  8. Rennziege

    17. Juli 2014 – 12:35 Christian Peter
    Die Eurofighter (Schrott dank des begnadeten Verhandlers Darabos) haben sich eh erledigt, da weder Wartung noch Treibstoff bezahlt werden können. Die vier oder fünf daran ausgebildeten Piloten dürfen den Typhoons beim Rosten zuschauen, würden sich aber über ein paar Flugstunden im Luftmoped sicher freuen, auf dass ihre Pilotenlizenzen nicht erlöschen. 🙂

  9. Thomas Holzer

    Wie schaut’s eigentlich beim Herrn Darabos mit dem Tatbestand der Veruntreuung aus?!
    Er hat ja wissentlich und willentlich das schlechtere Modell ausgewählt…….

  10. Christian Weiss

    Bevor man einen neuen Low-Tech-Kampfjet kauft, könnte man natürlich den bestehenden High-Tech-Jäger mit Lenkwaffen, Infrarot-Sensor und Selbstverteidigungssystem ausstatten. Das hat man ja bei der Eurofighter-Beschaffung irgendwie vergessen.

  11. Manuel Leitgeb

    Naja, Dummheit (auch ideologische) ist schwer strafbar, da wird man mit Veruntreuung nicht weit kommen (überhaupt wer soll ihn anklagen? Die bekannt objektive Wiener Staatsanwaltschaft?).

    ad Christian Weiss
    Welchen Abfangjäger meinen Sie?

  12. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Das hat man (Herr Darabos) nicht vergessen, das wollte(sic!) man nicht! 😉

  13. Christian Weiss

    @ Manuel Leitgeb: Ich meine den Eurofighter. Aber Österreich hat ihn in einer Weise beschafft, die für eine gewisses Mass an Humor spricht: Wie wenn man einen S-Klasse-Mercedes kauft, aber auf die Räder verzichtet.

  14. Christian Weiss

    In der Schweiz ist es dafür anders heraus gekommen: Dort wollte man statt der S-Klasse den E-Klasse-Mercedes, dafür mit Vollausstattung, beschaffen. Dann kam es zum Referendum, das dann von den Armeeabschaffern und jenen, die lieber doch die S-Klasse wollten, gemeinsam getragen wurde und diese unheilige Allianz hat es dann tatsächlich fertiggebracht, dass 54% die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges ablehnten. Die Armeeabschaffer durften jubeln. Die, welche den besten (und teuersten) Flieger der Welt kaufen wollten, haben jetzt weder den Spatz in der Hand, noch ist irgendwo am Horizont eine Taube zu sehen.

  15. Manuel Leitgeb

    Ah, jetzt habe ich’s verstanden. Danke sehr!

  16. Christian Peter

    Der Schaden entstand durch Anschaffung des Eurofighter – Schrotts der kriminellen Schüssel – Regierung 2002, spätere Regierungen wollte diesen Horror – Deal wieder rückgängig machen, das war zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten aber nicht mehr möglich.

  17. Christian Peter

    @Christian Weiss

    Der Eurofighter ist ein Schrottprodukt, ungeachtet der Ausstattungsvarianten gibt es überall nichts als Probleme. Wegen technischer Problem mussten schon mehrere Piloten ihr Leben lassen. In Österreich gab es bei nur 15 Maschinen 68 schwere Pannen innerhalb dreieinhalb Jahren. Dabei muss man schon froh sein, wenn dieses Gerät überhaupt einsatzfähig ist, denn mangels Ersatzteile müssen Eurofighter häufig am Boden bleiben.

  18. Christian Weiss

    Der Eurofighter ist ein Schrottprodukt, ungeachtet der Ausstattungsvarianten gibt es überall nichts als Probleme. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=29895#comments

    Bei Neuentwicklungen sind am Anfang des Lebenszyklus technische Probleme recht normal. Darum ist Testpilot auch einer der gefährlichsten Berufe der Welt. Ob das den Eurofighter gleich gänzlich zum Schrottflieger macht, kann ich schlecht beurteilen, wage ich aber zu bezweifeln.
    Dass Ersatzteile fehlen, ist genau so ein Fehler der österreichischen Beschaffungspolitik wie das Fehlen weitreichender Luft-Luft-Lenkwaffen. Da kann man bei Eurofighter nicht wirklich was dafür.

    Allemal lustig ist es, dass es in der Schweiz im Vorfeld des Referendums vom verfangenen Frühling zur Kampfflugzeugbeschaffung viele Stimmen gab, die statt des vorgesehenen Gripen-Kampfflugzeuges den Eurofighter oder den französischen Rafale wollten, weil der Gripen ein “Schrottprodukt” sei. Der schwedische Gripen wäre dem europäischen Eurofighter und dem Rafale in den Flugleistungen zwar deutlich unterlegen gewesen, aber man hätten ein Flugzeug gekauft, das sich in den Einsatzländern als sehr zuverlässig erwiesen hat. In der Schweizer Variante hätte man zudem hochwertigste Elektronik und weitreichende Lenkwaffen mitbeschafft und auch punkto Flugleistungen wäre die Schweizer Variante deutlich leistungsgesteigert gewesen.

    So laufen Rüstungsgeschäfte häufig ab: Den einen ist es zu teuer, den anderen zu wenig leistungsfähig. Am Schluss wird ein Kompromiss gefunden, der beide Anforderungen erfüllt: D.h. es ist zu teuer und es taugt nichts.

  19. Christian Peter

    @Christian Weiss

    Eurofighter als fliegenden Schrott zu bezeichnen ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Experten bezeichnen ihn als ‘Hülle ohne militärischen Inhalt’. Deutschland bestellte die Vollaustattungsvariante der Eurofighter und hat damit noch wesentlich mehr Probleme als Österreich. Nur etwa die Hälfte der Maschinen sind wegen auftretender technischer Probleme, fehlender Ersatzteile, Probleme mit der Qualitätssicherung, Probleme mit der Elektronik u.a. einsetzbar. Viele Jets müssen jahrelang am Boden bleiben. Zudem liegen die Kosten pro Flugstunden wegen anhaltender Probleme mit 80.000 Euro deutlich höher, als ursprünglich eingeplant. Auch die technischen Fähigkeiten der ausgelieferten und funktionierenden Maschinen entsprechen nicht den vereinbarten Anforderungen. Statt 2500 Stundenkilometer können Eurojets nur 2000 km/h fliegen. Im Überschallflug können sie nur bis 12000 m steigen statt auf 18.0000, wie von der Luftwaffe verlangt. Herrschen in Bodennähe Dunst und Temperaturen unter 5 Grad, müssen die Maschinen überhaupt am Boden bleiben. Auch bei Waffen und Schutzgeräten gibt es Mängel ohne Ende.

    Zahle man Ihnen Geld oder glauben Sie tatsächlich, dass es sich beim Militärschrott Eurofighter um ein brauchbares militärisches Fluggerät handelt ?

  20. Christian Weiss

    Zahle man Ihnen Geld oder glauben Sie tatsächlich, dass es sich beim Militärschrott Eurofighter um ein brauchbares militärisches Fluggerät handelt ? – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=29895#comments

    Ist das inzwischen guter Stil, dass man Leuten mit anderer Meinung gleich unterstellt, sie seien bezahlte Industrielobbyisten?
    Nur für den Fall: Ich befürworte Gentechnik, obwohl ich kein Geld von Monsanto kriege. Ich befürworte die Kernenergie ohne Zustupf von Areva Nuclear Power.

    Bis jetzt sind bei über 400 produzierten Eurofightern zwei Piloten ums Leben gekommen. Das ist eine überdurchschnittlich gute Quote.
    Haben Sie Quellen für Ihre Behauptungen bezüglich Flugleistungen des Eurofighters? Dieses Flugzeug hat die Evaluation der Schweizer Luftwaffe durchlaufen und keiner hätte diese Kiste nur schon in die engere Wahl genommen, wenn sie tatsächlich nur 12’000 Meter hochsteigen könnte.

  21. Christian Peter

    @Christian Weiss

    die Probleme rund um den Eurofighter sind mittlerweile hinlänglich bekannt. Kein einziges Land hat wegen anhaltender technischer und sonstiger Probleme sowie ausufernder Betriebskosten (fast doppelt so hoch wie veranschlagt) die geplanten Bestellungen getätigt, sondern diese erheblich reduziert bzw. auf bestellte Jets verzichtet (Deutschland 143 statt 250, UK 160 statt 250, Italien 96 statt 165, Spanien 73 statt 100, Österreich 15 statt 24), wobei es sich bei Österreich und Saudi Arabien um die einzigen Ländern handelt, die den fliegenden Schrott bestellten ohne an der Entwicklung des Geräts beteiligt gewesen zu sein.

  22. Rennziege

    17. Juli 2014 – 18:23 Christian Weiss
    Ich teile Ihre Meinung, Herr Weiss. Österreichs Eurofighter wurden erst durch ihre nachträgliche (aber trotzdem irrwitzig teure) Abspeckung zugunsten eines primitiv anbiedernden Wahlkampfs für bewusst schlecht informierte Wähler kastriert. Wären diese Flugzeuge geliefert worden wie ursprünglich bestellt, hätt’ alles gepasst.
    Dass das österreichische Bundesheer von den jetzigen Frühstücksdirektoren (pardon: von unserer glorreichen Regierung Faymann) jetzt so systematisch wie idiotisch auf Nulldiät gesetzt wird, kommt erschwerend hinzu, entspricht aber der generell grenzdebilen Politik dieses Landes.
    That’s Austria for you, sir.

  23. Christian Peter

    @Christian Weiss

    ihr Schweizer habt wieder einmal alles richtig gemacht. 2,45 Milliarden Euro Anschaffungskosten für 22 Gripen ist ein vergleichsweise blendendes Geschäft, Österreich wird für 5 einsatzfähige Gerätschaften 2,577 Milliarden Euro bezahlen (die restlichen Jets bleiben wegen unzähliger Mängel und fehlender Ersatzteile regelmäßig am Boden). Und vor allem : Die Betriebskosten des Gripen pro Flugstunde belaufen sich nach Auskunft der südafrikanischen Regierung auf etwa 16.000 Euro, ein Bruchteil im Vergleich mit den horrenden Betriebskosten des meist fluguntauglichen Eurofighter – Schrotts von 70.000 Euro in Österreich bzw. 80.000 Euro in Deutschland.

  24. Christian Peter

    @Christian Weiss

    ‘Ihr Schweizer habe wieder einmal alles richtig gemacht’

    der Grund ist einfach : In der Schweiz treffen die Bürger alle wichtigen Entscheidungen, im Parteienstaat Österreich ein Kartell von kriminellen Parteien.

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