Ideen für Afrika: Sonderzonen statt “Dead Aid”

“… Nichts kennzeichnet das Scheitern der Entwicklungshilfe besser als die nackten Zahlen. Als die afrikanischen Länder um 1960 unabhängig wurden, betrug der Anteil Afrikas am Welthandel etwa 5,5 Prozent. Heute sind es nur noch 5 Prozent und das trotz Vervierfachung der Bevölkerung. Während dieses Zeitraums sind laut Weltbank mehr als tausend Milliarden Dollar an Hilfsgeldern nach Afrika geflossen. Die aus Sambia stammende Ökonomin Dambisa Moyo bezeichnet die westliche Entwicklungshilfe daher als Dead Aid und plädiert für ihre Abschaffung. weiter hier

4 comments

  1. GeBa

    Armut ist sehr oft – nicht nur in Afrika – auch der Mentalität vieler Leute geschuldet.
    Ich werde nie vergessen als unser Reiseleiter in Indien uns händeringend bat, den bettelnden Kindern nichts zu geben, denn wenn das Kind 20 Rupie pro Tag nach Hause brächte, würde der Vater nicht arbeiten gehen, denn mit dem hätten sie ihr Auskommen. Ist zwar schon Jahrzehnte her, hat aber immer noch Gültigkeit, vielleicht muss man die Menge der Rupies erhöhen, aber sonst? Und in Afrika ist es nicht anders.

  2. jaguar

    Die verantwortungslose Geburtenentwicklung ist eine Hauptursache der Migration. Aber weder EU noch UN noch NGOs thematisieren diese Tatsache und fordern nicht eine entsprechende Politik der Regierungen der betreffenden Staaten betr. Aufklärung über Verhütung oder Sterilisationsprämien. Sollten sie aber anstelle UN – Migrationspakte zu beschließen. Eigenartig!

  3. Falke

    Die Europäer (und auch Nordamerikaner) machen den Fehler, anderen Völkern die eigenen Auffassungen von Demokratie, Recht, Menschenwürde usw. aufzwingen zu wollen. Getrieben werden sie dabei von dem linksgrünen Mainstream, wonach alle Menschen gleich seien, gleich intelligent, gleich begabt, mit den gleichen Lebenszielen und politischen Ansichten. Das ist absolut falsch und auch der Grund, warum Entwicklungshilfe für Afrika völlig ins Leere geht. Dabei bieten die asiatischen Völker ein lebendiges Beispiel, wie man ohne fremden Einfluss und ohne fremde “Hilfe” durchaus europäisches Niveau erreichen (und teilweise sogar übertreffen) kann, wenn man akzeptiert, dass sie anders “ticken” und ihr Glück und Lebensniveau auf ganz anderen Wegen erreichen als die EU-Staaten und die USA.

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