Ihr Kinderlein kommet – lieber nicht!

Von | 27. August 2017

(C.O.) Zu den hohlsten, aber wohlfeilsten politischen Phrasen des diesbezüglich eh nicht gerade ärmlichen Jahres 2017 gehört in ganz Europa zweifellos jene, wonach in den Herkunftsländern, also vor allem in Afrika, der anhaltenden Völkerwanderung gen Europa “die Fluchtursachen an der Wurzel beseitigt” werden müssen. Mal ist damit ein nebuloser neuer Marshall-Plan für Afrika gemeint, mal einfach mehr Entwicklungshilfe, bei helleren Geistern auch schon mal der Kampf gegen die verheerende Korruption.

Politisch haben derartige Phrasen vor allem den Zweck, die notwendigen hässlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Migration, vor allem im Mittelmeer, gleichsam in menschenfreundlich tönende unverbindliche Absichtserklärungen zu verpacken und damit ein Stück weit zum Verschwinden zu bringen. Ein Empathie-Schnaps sozusagen, als Verdauungshilfe für die hässlichen Bilder einer demnächst wohl geschlossenen Mittelmeer-Route. Deshalb machen auch all jene Wohlmeinenden in Europa, die so empathisch “Fluchtursachen an der Wurzel beseitigen” wollen, einen ganz gewaltigen Bogen um die mit Abstand wichtigste aller Fluchtursachen: die katastrophal hohe Geburtenrate in den meisten afrikanischen Staaten.

Der Umstand, dass afrikanische Frauen oft ein halbes Dutzend Kinder oder mehr gebären, sorgt dafür, dass dort Abermillionen junger Männer ohne jede Chance auf wirtschaftliches Fortkommen sind und irgendwann nach Norden aufbrechen. Solange Staaten wie Nigeria, aber auch zahllose andere, nicht wie bis vor kurzem China mit einer radikalen Ein-Kind-Politik die Bevölkerungsexplosion in den Griff bekommen, wird die Massenarmut und in der Folge die Massenmigration nicht zu besiegen sein. Das Problem hat schon der eminente österreichische Ökonom Ludwig von Mises schon 1966 erkannt: “Die bewusste Anpassung der Geburtenzahl an das Angebot materieller Möglichkeiten (. . .) ist eine unverzichtbare Bedingung menschlichen Lebens (. . .) und jeder Besserung des Wohlstandes. (. . .) So wie die natürlichen Bedingungen sind, hat der Mensch nur die Wahl zwischen dem erbarmungslosen Kampf aller gegen alle und gesellschaftlicher Kooperation. Aber gesellschaftliche Kooperation ist unmöglich, wenn die Menschen ihrem natürlichen Impuls zur Vermehrung freien Lauf lassen.”

Das kleine Problem dabei: Strikteste Geburtenkontrolle lässt sich gerade in Afrika praktisch nur mit den Mitteln einer Diktatur umsetzen wie früher in China, ist bei der Bevölkerung dementsprechend verhasst und daher schwer machbar. Es sei denn, Europa würde Afrikas Regierungen mit sanftem Druck dazu bewegen, Geburtenkontrollen durchzusetzen. Man könnte das durchaus als Form des Neokolonialismus betrachten, freilich mit langfristig ungemein günstigen Folgen sowohl für Afrika als auch für Europa.

Dazu bräuchte es freilich eine politische Klasse in Europa, die sich gegen den absehbaren Widerstand von rechts (wo die Ein-Kind-Politik in der Regel als degoutant gilt) und links (Neokolonialismus geht gar nicht) radikal-pragmatisch hinwegsetzt und in der Folge umsetzt, was dringend nötig wäre: das Problem der Migration tatsächlich “an der Wurzel zu beseitigen”, also bei der Geburtenrate in Afrika – und nicht nur davon zu reden. (WZ)

34 Gedanken zu „Ihr Kinderlein kommet – lieber nicht!

  1. Der Realist

    Würden sich die Afrikaner mehr mit Arbeit beschäftigen, hätten sie auch weniger Zeit Nachwuchs zu zeugen.

  2. raindancer

    Paradoxerweise geht der prozentuale Anteil von Kinderehen in Afrika seit langem zurück. Vor 25 Jahren war fast die Hälfte der jungen Frauen zwangsverheiratet. Heute nur noch jede Dritte. Aber die Bevölkerung auf dem Kontinent wächst so rasant, dass der Rückgang nicht stark genug ist. Das Ergebnis: Wenn beide Trends anhalten, könnte sich die Zahl der Kinderbräute laut Unicef bis 2050 auf 310 Millionen verdoppeln.

    Und nein dafür muss man nicht Asyl geben, aber vielleicht als Politiker mal das Maul auftun und Sanktionen setzen und nicht auch noch gestohlenes europäisches Sozial-Geld dafür hergeben, welches man dann “Entwicklungshilfe” nennt.
    Die europäische Politik ist schon längst ohne Moral, kleine finanzielle Geldspritzen die ohnedies von den Bürgern enteignet wurden, ändern nichts am gewohnten Prozess.
    Asien die Wiege des Billigarbeiters und der Kindernutten, ebenso wie Afrika, der Nahe Osten Niemandsland für Frauen mit einer Mittelalterreligion…über all dies wird hinweggesehen und fleissig Geschäfte gemacht …aber Russland wird sanktioniert. Waffengeschäfte macht man mit allen – vom Drogendealer bis zum IS. Verlogenheit die zum Kotzen ist, aber der europäische Bürger der schon längst durch Übersteuerung und EURO Geldwäsche enteignet wurde soll nun auch für die kosmetische Sündenreinwaschung der internationalen Wirtschaft mit eine Busse genannt Asyl zahlen.
    Heuchelei die kaum noch zu ertragen ist.

  3. dna1

    Richtig ja, und gleich mit der gesamten sogenannten Entwicklungshilfe aufhören. Auch das führt nur dazu, dass immer mehr und mehr Kinder in einer Gegend geboren werden, die aus klimatischen Bedingungen heraus die vielen Menschen nicht ernähren kann.
    Wir helfen mit diesem Geld, dass Menschen in einer Gegend geboren werden, wo sie nicht überleben können. Und dann müssen sie zu uns “flüchten” und wir wundern uns.

  4. Christian Peter

    Meldung des Tages : 4 Millionen Binnenvertriebene im Kongo wegen Krieges. Frage : Warum nimmt man Millionen Eiwanderern aus dem Nahen Osten auf, während etwa 60 Millionen andere Flüchtlinge weiterhin auf Hilfe warten (insgesamt befinden sich ca. 70 Millionen Menschen auf der Flucht) ?

  5. caruso

    @raindancer – genau so ist es. Ich hätte es nur nie sie gut und kurz zusammenfassen können.
    Die Politik ist einfach zum Kotzen.
    lg
    caruso

  6. Selbstdenker

    Um die Größenordnungen zu veranschaulichen, empfehle ich das Video Immigration, World Poverty and Gumballs:

  7. Selbstdenker

    Damit sich die Situation in diesen Ländern verbessert, benötigen sie im Wesentlichen folgende Dinge
    1) Verbesserung der Rolle der Frau
    2) Rechtsstaatlichkeit
    3) Kapitalismus
    4) Bildung

    In vielen Ländern Afrikas herrscht eine tribalistische Kultur basierend auf r-Selektion vor: die niedrigeren Lebenschancen vom Nachwuchs werden durch eine Erhöhung der Kinderzahl überkompensiert.

    Wirtschaftlich gesehen, herrscht in Afrika eine Subsistenzwirtschaft bzw. Allmendebewirtschaftung vor. Die Hungerkatastrophen, die Unterentwicklung und die Umweltzerstörung sind Manifestationen der Tragödie der Allmende.

    Viele – durchwegs gutgemeinte – Entwicklungshilfeprojekte haben das Grundproblem eher verschlimmert: man hat zwar die Lebenserwartung erhöht und die Kindersterblichkeit vermindert, jedoch auf Mittel zur Senkung der Kinderzahl pro Frau “vergessen”. Das Resultat: Bevölkerungsexplosion.

    Die extreme Massenarmut in Indien vermindert sich, seitdem man sich dort in mehreren kleinen Schritten vom Sozialismus verabschiedet und die Punkte 1-4 umsetzt. In China reduziert sich die extreme Armut nicht nur durch die Einkind-Politik, sondern vor allem durch die Umdefinition vom Kommunismus in Kapitalismus.

  8. Thomas Holzer

    Ist es die Aufgabe der Europäer, in diesem Falle Afrika, auf Vordermann zu bringen?
    Das wage ich zu bezweifeln

  9. mariuslupus

    Eines der schlimmsten Wörter, die Linke verabscheuen ist “Selbstverantwortung”. Die “Entwicklungshilfe” hatte nur eine einzige Wirkung. Die Vernichtung der Selbstverantwortung. Auf diesen Weg möchte die Linke weiter gehen, die Katastrophe aus Afrika nach Europa transferieren. Warum ist es nicht möglich die Leute in Afrika sich selbst überlassen.
    Wären, die “gut” meinenden, paternalistischen Europäer in der Lage gewesen zu antizipieren und die Menschen in Afrika, nach der Entkolonisierung, sich selbst zu überlassen, hätte Afrika eine Chance zu einer selbständigen Entwicklung gehabt. Vorbei ist vorbei.
    Oder, ist die von den Linken in Europa forcierte Entkolonisierung zu früh gekommen.
    Rhodesien hätte ein Beispiel sein können. Ohne Apartheid, aber mir der gemeinsamen Arbeit der weissen Farmer mit den Arbeitern auf den Farmen, autark in der Produktion und auch im Export von Lebensmitteln. Mugabe ist es mit Hilfe der europäischen Entwicklungshelfer gelungen, Zimbabwe sogar im Vergleich mit anderen Ländern am Kontinent zum Armenhaus umzuwandeln.

  10. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    “Ist es die Aufgabe der Europäer, in diesem Falle Afrika, auf Vordermann zu bringen?”

    Nein.

    Die Länder in Europa sollen die Grenzen streng kontrollieren und ein gutes Beispiel sein, das andere kopieren wollen.

    Gegebenenfalls könnte man ehrgeizigen jungen Menschen aus Afrika die Möglichkeit geben in europäischen Unternehmen eine Lehre zu machen. Dies verbunden mit entsprechenden Erfolgen und die verpflichtende Rückkehr nach Afrika.

    Afrika zeigt auf traurige und klare Weise auf, was pasiert, wenn diejenigen, die sich nicht wehren können, zum Versuchskaninchen westlicher “Gut”-Menschen gemacht werden.

    Ich hatte mal einen Anhänger der “Befreiungstheologie” als Firmlehrer. Über Religion habe ich dabei nichts gelernt und es fand auch keine nennswerte Vorbereitung auf die Firmung statt. Stattdessen erfuhr ich erheblich mehr, als ich wissen wollte, über diejenigen, die sich Linke nennen

    Im Grunde genommen wurde der Marxismus in ein Gewand der “christlichen Nächstenliebe” gepackt und mit dem Trichter in die Köpfe argloser Kinder gefüllt. Zu den Unterrichtsmaterialien gehörten z.B. Bilder von sterbenden afrikanischen Kindern mit Hungerbäuchen, die mit der Behauptung verbunden wurden, dass es denen so schlecht geht weil es uns so gut geht.

    Nach dem Spiel, bei dem jedes Kind nach und nach ein Kleidungsstück abgibt, um “das Teilen” zu lernen, habe ich mich geweigert weiterhin am “Firmunterricht” teilzunehmen. Wie beim Sozialismus so üblich waren am Ende alle fast nackt.

  11. Falke

    Ein wesenticher Faktor zur Senkung der Geburtenrate wäre eine akzeptable Altersversorgung. Kinder sind in Afrika traditionell eine Altersversicherung. Solange man dort keine staatlichen Alterspensionen bekommt, werden weiterhin möglichst viele Kinder in die Welt gesetzt, die dann die Eltern im Alter erhalten sollen.

  12. Mona Rieboldt

    Falke
    Das war einmal mit Altersversorgung. Damals sind auch viel mehr Kinder gestorben, verhungert in Dürrezeiten. Heute aber ist mit Hilfe des Westens die Kinder- und Müttersterblichkeit drastisch gesunken, es wird aber weiterhin stark produziert. Allein Ruanda hatte sich in relativ kurzer Zeit von 3 Millionenn auf über 7 Millionen vermehrt, dann kam es zu Verteilungskämpfen. Würde sich D so vermehren wie in Afrika, wären wir keine 80, sondern sicher schon ca. 300 Millionen. Kein Land von der Größe D ist in der Lage, so viele Arbeitsplätze zu schaffen, auch nicht A mit 20 Millionen, hätten sie sich so vermehrt

    Die jungen Männer Arabiens und Afrikas werden nach Europa entsorgt, was die Heimatländer entlastet. Und zu uns kommen diejenigen, die auch tausende Euros an Schlepper zahlen können. Die wirklich Armen sind es nicht, die zu uns kommen.

    Die Korruption der Regierenden in Afrika, die nur ihrem Clan/Stamm verpflichtet sind, denen die anderen Einwohner völlig egal sind, das kann nur Afrika selbst lösen. Ganz sicher nicht Europa. Allerdings will Angela Merkel ja Afrika retten. Die schafft das 😉

  13. CE___

    Mit Verlaub, dieses ganze Thema kommt mir heutzutage, in dem heutigen Zustand Europas und seiner nahen Zukunft, so surreal, so völlig abgehoben von den tatsächlichen Möglichkeiten und Realitäten, so lachhaft irrsinnig, wie nur irgend was vor.

    Es ist ein Thema ausgeschnitten für Wahnsinnige und Irrsinnige wie eine Angela Merkel die jeden Bezug zur Realität verloren haben was im Bereich des realistisch Möglichen liegt bzw. die von anderen Problemen ablenken wollen (um von “kleinen” Problemen ablenken zu wollen, zB. Euro-Desaster, schmeiße den Mitmenschen ein relativ gesehen “größeres” Problem vor die Füsse, wie die Geburtenrate Afrikas kontrollieren und reglementieren zu wollen, genauso wie das Weltklima; ist halt auch eine Taktik).

    Es wird über big little Africa gesprochen wie wenn man am kleinen Schachbrett Figuren hin und her schiebt.

    Nur das Problem wird sein dass wir in Europa eine Alterstruktur haben, sich mit jedem Jahr verschlechternd, wo keiner (Europäer) mehr andere (Afrikaner) hin under her schieben kann bzw. etwas durchsetzen oder einbleuen kann.

    Ganz simpel.

    Es wird an Boots on the Ground scheitern.

    In unserer Situation in Europa heute werden wir froh sein können einen erfolgreichen Abwehrkampf gegen die Wanderungsströme zu führen, die ich auch für realistisch kommend halte bzw. eh schon unterwegs sind, unter Zuhilfenahme aller technischen Hilfsmittel die uns zur Verfügung stehen.

    Über DAS mache ich mir Kopfzerbrechen, nicht über irgendeine Durchsetzung von Geburtenraten und Fabrikseröffnungen in den Kalahari-Salzpfannen oder Urwäldern Ugandas.

  14. Thomas Holzer

    Außerdem sollte man festhalten:
    Die, welche ihre Reise ins “gelobte Europa” antreten, sind definitiv nicht die Ärmsten der Ärmsten, auch wenn die ganze Großfamilie -angeblicher Weise- ihre Ersparnisse “in einen Topf wirft”, die Ärmsten der Ärmsten stellen schlicht und einfach keine 10.000, 15.000, 20.000 Euro für eine Person auf

  15. Thomas Holzer

    Nachtrag: Der Kauf des Lebensbedarfs von “Verhütterlis” für eine afrikanische Großfamilie wäre sicherlich wesentlich günstiger 😉

  16. Rennziege

    Die beste aller Ideen zur Eindämmung des Einwanderungs-Tsunamis kommt, no nebbich, wieder einmal von Deutschlands göttlicher Kanzlerin:
    http://m.focus.de/politik/videos/werden-sich-nicht-davon-abbringen-lassen-um-den-fluechtlingsstrom-zu-stoppen-merkel-will-schleppern-jetzt-jobs-verschaffen_id_7518157.html

    Schaut aus wie Satire, ist es aber nicht: Sie will die Schlepper für Einkommenseinbußen entschädigen, die diese bemitleidenswerten Mörder durch die Schließung Verengung der Land- und Seewege nach Europa erleiden könnten — mit gutbezahlten Jobs in Tschörmännie.
    Diese Dame ist aktiver, als man denkt: Waren kürzlich noch, “Angela Merkels geheimes Kartoffelsuppen-Rezept” und “Was macht sie am liebsten? Unkraut jäten” Seite-1-Themen für die Qualitätsmedien, kommt sie nun mit einem wahren Geniestreich daher. Enjoy!

  17. Martin

    Man muß natürlich zugestehen, das “der Westen” eine Mitschuld trägt. Zwar nicht an der Geburtenrate an sich, aber am Bevölkerungsszuwachs. Seit den 60ern, durch US-Aid, Entwicklungshilfe und vor allem technische, medizinische, landwirtschaftliche Errungenschaften des Westens, hat die Sterberate enorm abgenommen. Was zu eine, Zuwachs von ca. 30% alle 4 Jahre geführt hat.
    Nur: Diese “Mitschuld” zu tilgen, würde die Einstellung aller Hilfen bedeuten und die Verweigerung der Nutzung von im Westen entwickelten technischen Lösungen usw. . Das würde zu einer Sterberate führen, die wieder nähr an die Geburtenrate reicht und das Bevölkerungswachstum (wie vor Ende der 50er/Anfang der 60er) wieder auf ein Maß zurückschrauben, mit dem das afrikanische Wirtschaftswachstum Schritt halten kann.

    Natürlich ist diese Lösung weder human vertretbar noch machbar – alle anderen Möglichkeiten, die mir einfallen, aber auch nicht. Das Problem ist schlicht nicht ohne massive Katastrophe lösbar – es ist nur die Frage für wen und wo sie stattfindet.

  18. mariuslupus

    @Rennziege
    “Deutliche Worte der Bundeskanzlerin”. Ein Schlag gegen die Schlepper. Bekommen ein neues Auskommen und Einkommen. Incentivs für gute Leistungen.
    Eine echte Alternative. Merkel als capo di tutii capi, Schlepper gemeint, wechselt den Standort mit den Aktivisten aus Niger.

  19. Der Realist

    @Thomas Holzer
    um 10.000 Euro aufzubringen, haben auch in Österreich genug Probleme

  20. Thomas Holzer

    Seit wann braucht es Alternativen, ist doch das Dogma der Frau Merkel das alles alternativlos sein 😉

  21. Rennziege

    Seltsam, dass Merkels Heilslehren niemandem als grenzdebil auffallen oder gar in Erinnerung bleiben: Vor einigen Monaten setzte sie sich dafür ein, analphabetischen Orientalen und Afrikanern Lkw-Führerscheine zu schenken, um ihnen “aktive Arbeitsplätze” zu bescheren. Ihr emsiges Genuschel wäre doch ein gefundenes Fressen für die sogenannten Comedians aller TV-Kanäle. Aber die werden sich hüten, ihre Pfründen zu gefährden, die nur dank politischer Korrektheit und wohltemperierter Einschleimung fließen.

  22. fxs

    Wenn die Enkel der “Befreiergeneration” die inIhren jeweiligen Land die Europäische Herrschaft abwälzte, jetzt nach Europa, ins Gebiet europäischer Herrschaft wollen um wieder unter europäischer Herrschaft leben zu können, warum gibt man ihnen diese Möglichkeit nicht im ihrem eigenen Land?

  23. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Für was bitte wird Wien-TV finanziell gefördert? Haben die den gleichen Webdesigner wie der Maischberger?
    Auf jedenfall ein weiterer Einsparungsposten.

  24. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Und dieser LKW-Führerschein für junge Araber sollte natürlich vom Staat bezahlt werden. Der Gedanke bei vielen war wohl dann, sie will sie halt in Arbeit bringen, insofern meint sie es gut, nur dieser Vorschlag ist einfach irre.

    Und was diese Comedians angeht, die in den öffentlich-rechtlichen Sendern dauernd auftreten wie Nuhr dürfen nur das, was man von ihnen erwartet z.B. alle Kritiker Merkels wie AfD, Pegida lächerlich machen. Davon abgesehen sind sie alle links wie seinerzeit schon Hildebrandt. Und heute bewegen sie sich nur im mainstream mit “Witzen” über Trump und ähnliches.

  25. Rennziege

    27. August 2017 – 19:59 — raindancer
    Lesen Sie keine Postings? Ich war so frei, diese G’schicht schon vor fünfeinhalb Stunden
    im Wohnzimmer zu deponieren.

  26. raindancer

    jössas .. Rennziege übersehen….it happens!

  27. Johannes

    Die Überbevölkerung ist das Grundübel aller afrikanischen Probleme.
    Die Europäer können es nicht lösen, es können nur die Staatsführer in Afrika, ob sie nun demokratisch gewählt oder sonst irgendwie an die Macht gekommen sind, dort liegt der Schlüssel zur Lösung.
    Wenn wir uns schon beteiligen wollen dann nur über diese Leute, sie haben Macht und können die notwendigen Maßnahmen treffen.
    Wenn es nicht zu Bildung und Wohlstand kommt das meist automatisch zum Umdenken führt dann wird man wohl zu anderen Mitteln greifen müssen.
    Es gibt kein Recht auf zehn Kinder wenn dadurch die Welt zugrunde geht.
    Ich weiß es ist umstritten aber ohne medizinische Eingriffe wird es meiner Meinung nach nicht gehen.
    Gleichzeitig sollte es durch finanzielle Anreize erstrebenswert werden weniger Nachkommen zu zeugen, wer sich daran hält wird, von mir aus auch aus Spendengelder des Westens,eine finanzielle Abgeltung erhalten.
    Zwang und Anreiz diese beiden Maßnahmen würden meiner Meinung nach greifen.

  28. mariuslupus

    @Selbstdenker
    Leider ist das Video etwas älteren Datums. Seither hat sich die Situation wesentlich verändert. Zum Nachteil der Argumentation der Linken und der Grünen. Die Armut nimmt weiter deutlich ab. In Indien, in China, in Indonesien, usw. In absehbarer Zeit kommt auch die EU, unter dieser Führung durch Pleitiers, in diese Statistik. Sowie sich die EU Volksrepublik Deutschland, in punkto Sicherheit im ranking auf den 51. Platz zurückentwickelt hat.
    Die weitere Entwicklung, mit der Vernichtung der Autoindustrie und mit der Energiewende, werden dazu führen das Deutschland, in globalen Bewertung der Leistungsfähigkeit und der Innovation, sich knapp vor Venezuela, aber hinter die Philippinen und Indonesien einreihen wird.

  29. stiller Mitleser

    Als getreues Ortner-Groupie hab ich gleich Donnerstag abends die WZ angeklickt und blieb schon an den “Kinderlein…” nachdenklich hängen, Klein-Ortner unterm Weihnachtsbaum, singend, daher hat er den Text, woher aber rührt der calvinistische Reformereifer?
    “Oje”, sagte der mitlesende Freund, “da wird er sich wieder ein “Sexualneid” einhandeln, eh a fescher Bursch, hat er das nötig?”
    Tja.
    Der Vorschlag regeneratives Verhalten anderer durch Zwangsmaßnahmen zu verändern, mutet halt nicht übermäßig liberal/libertär an, wiewohl wir nicht verwundert waren, hier dann im Chor einstimmende Kommentare vorzufinden.
    Wenn es kein Pensionssystem gibt (und wird’s so bald eins geben, in den vielen, durchaus unterschiedlichen
    Staaten Afrikas??) sind Kinder die einzige Alterssicherung und auch die ist nicht verläßlich. Und immerhin: die Großsippen sind private Familiensysteme, anarchisch entkoppelt von staatlicher Einflußnahme (die in China etwa nur verdammt brutal und unter denunziatorischer Zerstörung alter Solidartraditionen durchgesetzt werden konnte). Indien betrieb es klüger, aber auch mit Identitätskosten, die jenen der Vorteile nicht nachstanden.
    Denn Kinder werden ja nicht einfach deshalb gemacht, weil’s so fad & so heiß is (damit hat sich schon Gloria in die pc Nesseln gesetzt) sondern weil vitale Reproduktionskraft in einfachen und zyklischen (also ohne große Modifikation von Generation zu Generation) Gesellschaften ein großer Wert an sich ist, eine Fähigkeit auf die man stolz ist und den Stolz lassen sich die Leute halt nicht so leicht nehmen.
    Das ist für uns, zögerliche, verantwortungsvolle oder auch nur Verantwortung vorgebende, Reproduzenten nicht mehr leicht nachfühlbar. Bis dahin hat’s aber gedauert und das wird es in Afrika absehbarerweise auch.

  30. Bösmensch

    Ich würde es so lösen. Für jede Sterilisation oder Vasektomie bekommen die Freiwilligen Geld und/oder eine Grundversorgung. Europa könnte sich an den Kosten beteiligen. Das sollte uns eine sorgenfreie Zukunft auf jeden Fall wert sein.

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