Im Grunde sind israelische Fussballer selber schuld

Die Türkische-Islamische Union (Atib) bedauerte die Ausschreitungen (gegen israelische Fußballer in Bischofshofen, Anm.) . “Demonstrieren ja, aber Handgreiflichkeiten dürfen nicht sein”, sagte Askin Karadenis, Chef des Atib-Ablegers im nahen St. Johann im Pongau. Die Jugendlichen seien sehr aggressiv gewesen, aber “von den Fußballspielern hätte man vielleicht auch erwarten können, einen kühleren Kopf zu bewahren“. – Alles klar: die hitzköpfigen Israelis sind ja selber Schuld, wenn sie von einem antisemitischen Mob angegriffen werden. (courtesy L. Lametta)

16 comments

  1. Thomas Holzer

    So ist es, leider!
    Schon gestern hat ein unbedarfter Herr Winkler den israelischen Spielern Aggressivität vorgeworfen, nicht aber dem Mob.
    Auch im heutigen “Kurier” werden den israelischen Spielern Vorwürfe gemacht, und die Spieler von Lille als (positives) Beispiel angeführt, weil diese umgehend die Kabinen aufgesucht haben.
    Soweit ich mich entsinnen kann, wurden aber nicht die Spieler des OSC Lille angegriffen, sondern die Spieler des Vereines Maccabi Haifa.

    Einfach nur mehr verlogen!
    Erst gestern Abend(sic!) wurde auf http://www.Bundespräsident.at die OTS-Meldung der Präsidentschaftskanzlei veröffentlicht; eine kurze Ansprache, ein kurzes vor die Presse Treten scheint dieser Herr in dieser causa nicht für notwendig erachtet zu haben

  2. Thomas Holzer

    Und jetzt das: diese tiroler Feiglinge haben doch glatt das Testspiel Paderborn:Maccabi Haifa abgesagt!
    Man sieht, der Mob hat obsiegt;
    Und kein österreichischer Politiker hat den Mut, nach Tirol zu reisen, um durch seine Anwesenheit dieses Testspiel zu unterstützen………

    Einfach nur mehr jämmerlich

  3. Christian Weiss

    Eben, wie gehabt: Israelische Selbstverteidigung jedwelcher Art und in welcher Situation auch immer ist grundsätzlich “unverhältnismässig”.

  4. Aron Sperber

    Der “Antizionismus” ist so ziemlich das Einzige, worauf man sich in der islamischen Welt einigen können.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/07/25/nur-gegen-israel-einig/

    Wenn sie nicht Israel als gemeinsames Feindbild hätten, müssten sich Muslime eingestehen, dass Muslime heute in erster Linie von Muslimen im Namen des Islam tyrannisiert werden.

    Im Dialüg mit dem Westen wird der eigene Antisemitismus natürlich abgestritten, obwohl er der einzig einigende und somit grundlegende Bestandteil der eigenen Ideologie ist.

  5. Luke Lametta

    Einer der Typen hat übrigens ein Messer gezückt. Ja mei, da muss man halt einen kühlen Kopf bewahren und sich abstechen lassen. Auch nicht schlecht ist die Kleine Zeitung, die von “Aktivisten” und, fast noch besser, “Protestanten” spricht. Das Niveau des Ö Journalismus muss für Leute wie Christian Ortner bitter sein. Guilt by association. http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/nahost/3694319/bischofshofen-israelische-spieler-aktivisten-attackiert.story#cxrecs_s

  6. ricbor

    @TH
    Erbitte Erklärung

    Der Mann will wohl belegen, dass hinter einem großen Namen auch immer die Bescheuertheit lauern kann.

  7. cmh

    Eigentlich hätten Spieler, Funktionäre und Zuschauer die Türkschläger grün und blau prügeln sollen.

    Nur das hätten die verstanden.

  8. cmh

    Haben wir nicht auch einen Justizminister, der sich gerade so intensiv damit beschäftigt irgendwas wieder irgendwie strenger zu bestrafen?

    Derartige Vorfälle ins Visier zu fassen wäre doch sehr lohnend. Oder?

  9. Thomas Holzer

    @cmh
    Ja, Verhetzung, aber anscheinend nur, wenn es von “Rechtsradikalen” gegen Grüne, Muslime, Sozialisten und Kommunisten geht 😉

  10. Thomas Holzer

    Und der “Substandard” zensuriert, daß eine “Freude” aufkommt!

  11. de Voltaire

    @ Thomas Holzer
    Ich sehe hierin eher eine Antiisraelische Protestaktion, die aus dem Ruder läuft, den einen antisemitischen Übergriff.
    – pro palästinensische Demonstranten laufen mit einem Transparent quer über das Spielfeld, laut dem Video sehe ich hier noch keine Ansätze zu einer Prügelei. Wäre bei dem Kräfteverhältnis der paar Idioten gegen mindestens 22 körperlich fitte Spieler auch dumm. Außerdem wären sie sich mit diesem Transparent dabei selber im Weg gewesen.
    – wie und warum die Demonstration zur Prügelei wird sieht man am Video nicht, was bei einer geplanten Prügelattacke aber vermutlich der Fall wäre.
    – mehr gibt das Video nicht her, aber es unterstützt nicht gerade die antitürkischen Ausfälle hier und anderswo …
    – da es zwar Anzeigen aber keine Festnahmen gegeben hat, dürfte das vor Ort ähnlich gesehen worden sein
    Nein, ich halte die Aktion nicht für gut. Nein, ich kritisiere nicht die Vorgehensweise von Israel. Aber ich kritisiere,dass die Rassismuskeule plötzlich gut ist, nur weil sie jemanden anderen treffen soll.
    Und ich kritisierte die Scharfmacher aller Seiten per Internet, per Wort und Schrift. Aber Strohköpfe zu instrumentalisieren ist ja schon immer ein zuverlässiges Mittel gewesen, auch schon vor dem Internet.

    Aber noch mehr kritisierte ich die “Niemals wieder” Fraktion, die schon nach so einer Aktion einknickt und in Kirchbichl ein geplantes Fußballspiel absagt anstatt Flagge zu zeigen. Zu zeigen, dass (egal welche) Gewalt bei uns keine Chance hat wäre wichtiger gewesen als jede mediale Empörung. Falls uns das nach den Vorgängen in Wien noch wer geglaubt hätte.

  12. Thomas Holzer

    @de Voltaire
    Ich habe diese Menschen, welche den Platz stürmten, immer nur als Mob und Menschen, niemals als Türken oder Personen bezeichnet 😉

    angeblicher Weise (lt. verschiedener “screenshots” von facebook-Seiten) war diese Aktion geplant; daher bin ich auch gespannt, ob auch wegen Landfriedenbruchs ermittelt werden wird

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