“Im Kollektiv gehen wir als Bürger nicht voran, sondern unter”

Von | 2. Juni 2014

“….Jeder, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, müsste in einer Demokratie stolz von sich sagen, er sei liberal. Leider schaffen es aber auch liberale Kräfte wie die FDP derzeit nicht, diese Position des freien Bürgers in der Öffentlichkeit zu transportieren. Es dominiert stattdessen sozialdemokratisches Gedankengut, in dem nur noch das „Wir“ entscheidet, wie die SPD es als Slogan nutzt. Jede Ungleichheit ist dann gleich „ungerecht“ und Ungerechtigkeit ist automatisch  „unsozial“ und voilá, schon haben wir wieder einen Handlungsauftrag für den Staat generiert. Mit diesem Denkschema erledigen wir gerade jeden Leistungsgedanken und er findet sich ebenfalls in der Geldvernichtungsindustrie „Gender Mainstreaming“ wieder, die uns von der „Ungerechtigkeit“ der Unterschiede von Mann und Frau befreien will. Es hat fast schon religiöse Züge. Im Kollektiv gehen wir als Bürger aber nicht voran, sondern unter….” (Die Journalistin Birgit Kelle, hier)

5 Gedanken zu „“Im Kollektiv gehen wir als Bürger nicht voran, sondern unter”

  1. Thomas Holzer

    “……………..dass Liberalität eine zutiefst demokratische Grundhaltung des einzelnen Bürgers darstellt in Abwehr gegen einen Staat…………….”

    Da aber liegt diese nette Dame leider falsch; Liberalität und Demokratie vertragen sich überhaupt nicht, sind vielmehr diametral entgegengesetzt, einander ausschließend.

  2. Wettbewerber

    @Thomas Holzer:
    Aber, aber… Die Demokratie (=Herrschaft des Pöbels, des Mobs) ist ja soooowas von sankrosankt, dass jedwede politische Äußerung, die auch nur den Hauch einer Art von Veränderung beinhaltet, unbedingt von einer (freilich völlig uneingeschränkten) Zustimmungserklärung zur ach so herrlichen Demokratie eingeleitet oder abgeschlossen werden muss…

    Und das geht in etwa so: “Ich glaube an die (kollektive) Selbstbestimmung, die heilige Demokratie… Unsere tägliche Abtimmung gib uns heute… und vergib uns, wenn wir falsch abstimmen, wie wir dann selbstverständlich nochmals und nochmals abstimmen, bis die Herrlichkeit unserer Schreiberlinge, TV-Prediger und Politiker das für richtig befinden…” Na ja, so ähnlich halt.

  3. Thomas Holzer

    @Wettbewerber
    Ich wollte diesen Satz der Frau Kelle nicht expressis verbis als das bezeichnen, was er in meinen Augen ist: “Nämlich der Kotau vor der PC geschwängerten veröffentlichten Meinung, um doch noch ab und zu zu irgendwelchen talkshows eingeladen zu werden” 😉

    Überzeugt kann sie von dieser Aussage ja nicht wirklich sein!

  4. Christian Peter

    ‘liberale Kräfte wie die FDP’

    der Witz des Tages. Die FDP ist keine liberale, sondern eine Klientelpartei. Überhaupt dient der Begriff ‘Liberalismus’ heutzutage ausschließlich dem Lobbyismus einzelner Industrien. Man kann sicher sein : Nahezu alle Parteien/Vereine/Organisationen, die den Begriff ‘liberal’ in ihrem Namen führen, werden von einer Industrie gesponsert (Finanzindustrie, Tabakindustrie, Pharmaindustrie, u.a.), welche ihre Interessen zu Lasten der Allgemeinheit durchsetzen möchte. Mit ‘Liberalismus’ hat das nichts zu tun.

  5. Wettbewerber

    @Christian Peter:
    Alle Parteien sind Klientelparteien. Der Staat ist ein Mafia-Monopol, da wollen alle ein möglichst großes Stück vom Kuchen haben (freilich, ohne das in den allermeisten Fällen wirklich zu behirnen, da fehlt das Denken). So werden auf subtil-perfide Weise Neid und Zwietracht gesät, die Bevölkerungsgruppen fast nach Belieben gegeneinander aufgebracht, anstatt dass die Menschen vernünftig zusammenarbeiten.

    Übrigens, auch Marx wurde von der Industrie gesponsert. Engels war Industriemagnat(-Erbe).

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