Im Land der 40jährigen Jungfrauen

Japanese adults are not getting laid, according to a new study which found that around 25% of heterosexual Japanese adults between ages 18 and 39 have never had sex.  mehr hier

3 comments

  1. Selbstdenker

    Auch wenn die Einflussgrößen zum Teil unterschiedlich sein mögen, so ist dies nicht nur ein Problem Japans, sondern auch von vielen industrialisierten westlichen Ländern.

    Mit dem Verlust von Privatsphäre und persönlicher Autonomie geht auch der Wunsch nach freiwilligen Sex – egal ob mit oder ohne Aussicht auf Partnerschaft und Familie – verloren.

    In einer Maus Utopie hat alles seinen Sinn und Wert verloren – auch die Zeugung und Pflege vom eigenen Nachwuchs.

    Es kollidieren geradezu utopische Idealvorstellungen (perfektes Aussehen, perfekte Beziehung, perfekter Sex) mit den häufig nicht perfekten Tatsachen der menschlichen Existenz.

    Man kann Sex / Ehe / Beziehung / Familie (etwas unromantisch) als Transaktion zwischen freiwilligen Transaktionspartnern betrachten. Je nach Zeitpräferenz und emotionaler wie auch materieller Investition reicht dies vom ONS bis zur lebenslang ausgelegten Ehe mit Aussicht auf Nachwuchs.

    Während die katholische Gesinnungsethik Frauen und Männer in die Klöster trieb, stört die über die letzten Jahrzehnte angeschwollene und sich sehr unterschiedlich manifestierende moderne Gesinnungsethik erneut massiv das Verhältnis zwischen Frauen und Männern.

    Thomas Sowell beschreibt in seinem Opus magnum Knowledge and Decisions Situationen in denen moralische Idealvorstellungen so weit überspannt werden, dass sie zu einen negativen Gesamtnutzen für alle Beteiligten führen.

    Um freiwillige Transaktionen abschließen zu können, muss man verbal oder non-verbal Wünsche und Erwartungshaltungen kommunizieren können. Dieser Informationsfluss wurde zugunsten der Ziele externer Akteure (staatliche/religiöse Organisationen, Ideologen, Scheidungsanwälte, „Therapeuten“, etc.), die sich als ungebetene zusätzliche Parteien in zwischenmenschliche Angelegenheiten reinzwängen, massiv gestört.

    Das postmoderne Verwirrspiel namens Gender, ist bewusst darauf ausgelegt, dass Frauen und Männer nicht mehr ehrlich ihre Wünsche, Sehnsüchte und Erwartungen austauschen können. Es geht sogar so weit, dass nicht einmal mehr Einvernehmen darüber besteht zu welchem biologischen Geschlecht sie angehören.

    Durch das bewusste Umdefinieren und Pönalisieren freiwillig eingegangener Transaktionen (missglückter Flirtversuch als „sexuelle Belästigung“, nachträgliches Umdeuten von schlechten Sex beim ONS als „mindere Form der Vergewaltigung“, der schwedische Umgang mit Prostitution, etc.) im Allgemeinen und die (Zer-)Störung langfristiger Erwartungshaltungen, hat man erreicht, dass sich die Menschen gegenseitig keine Chance mehr geben und lieber den Weg in Richtung Einsamkeit und häufig auch Verbitterung gehen.

  2. sokrates9

    Selbstdenker@ Hervorragende Darstellung! Meiner Meinung kommt noch dazu dass Kinder und Familie, Heimat im engen Sinne in gesellschaftlich in Zeiten der Individualisten und Sozialistischer Doktrin auch keine wichtige Rolle mehr spielen! Kinder sofort in die staatliche Kinder krippe, unterrichtet von akademisch ausgebildeten Kindergärtnerinnen die so nebenbei politische Forderungen – keine Gewalt, Toleranz, keine Geschlechterunterschiede – indoktrinieren, weiter in der Ganztagesschule! Da ist auch Heiraten heute nur mit Nachteilen verbunden – alleinerziehender Mütterstatus ist gesellschaftlich viel mehr anerkannt! Die Frau muss voll in den Arbeitsprozess integriert sein, sich selbstverwirklichen können (Billaverkäuferin?).
    Eine Frau die nur Mutter ist wird schief angesehen, ein Vorstoß einer Mutterprämie (ich glaube in Vorarlberg) wurde sofort als faschistisch abserviert! Habe mal interessante Studie gesehen: Ein Müttergehalt von ca € 1800.-lebenslänglich inklusive Pensionsanspruch – wäre finanzierbar wenn dann staatliche Institutionen entsprechend heruntergefahren würden!

  3. GeBa

    Ja das ist nur leider nichts Neues. Meine beste Freundin hat jung geheiratet und 4 Kinder groß gezogen, als Hausfrau mit alleinverdienendem Ehemann. Die 4 Kinder wurden verantwortungsvolle Erwachsene, die Ehe ging irgendwann in die Binsen, sie bekam Unterhalt von ihrem getrennt lebendem Mann, hatte aber zu wenige eigene Berufsjahre, um im Alter eine eigene Pension zu erhalten. Die Zeiten der Kindererziehung waren entweder zu wenige? oder wurden nicht gezählt, so genau weiß ich es nicht, jedenfalls erhält sie erst seit ein paar Jahren, seit ihr Mann gestorben ist und seine Pensionsansprüche ihr zufielen, eigenes Geld.
    Ich konnte es damals nicht fassen, dass das wahr ist und habe sie bedrängt, mit der PVA Kontakt aufzunehmen, aber leider. Da stimmt wie gesagt schon lange etwas nicht im System – und wir hatten lange die SPÖ in der Gesetzgebung!

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